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Schwimmen im Teich - klasse gegen Hitze
Schwimmen im Teich - klasse gegen Hitze

Neuigkeiten

 

  • 15.06.2025 Viel Arbeitseinsatz für die Chefin - Urlaubszeit bei den Kolleginnen, da bleibt einiges liegen... Inzwischen haben wir Lunas Stehtage hinter uns gebracht, das war nicht leicht für unseren Hovi-Mann. Letzten Sonntag ist Klara morgens mit ihm die einfache Strecke gegangen mit Rückweg durchs Dorf, ich habe das Auto zurückgefahren und bin ihr dann entgegen gelaufen und gemeinsam mit ihr und Nino nach Hause. Bei Luna hat Leon dann eine Vollbremsung gemacht und woltle partout nicht nach Hause, sondern in die andere Richtung zu Lunas Zaun. Klara hat ganz schön viel Kraft gebraucht, ihn zu halten, und noch mehr Überredungskünste, bis er dann schließlich doch mit uns mit gekommen ist, nur um im Garten direkt zum Zaun zu rennen und Luna sein Leid zu klagen... Montag war er schon deutlich aufgeregter als die Tage vorher, hatte aber nicht viel Möglichkeiten zum Anbeten, weil ich zur Arbeit musste, am Dienstag hat er geweint, dass ich nicht schon wieder gehen soll... Und am Mittwoch war er dann komplett außer Rand und Band, eine schreckliche Nervensäge, die keine Minute stillsitzen und auch nciht die Klappe halten konnte. Entweder hat er draußen Luna angebellt oder im Haus mich, dass ich endlich losgehen soll. Ehrlich mal, wenn die Chefin schon unbedingt und überhaupt frühstücken muss, dann reicht doch wohl ein Brot, oder? Und Kaffee braucht die auch nicht, er ist ja auch ohne wach und fit... Natürlich hat der Herr unterwegs dann auch ordentlich an der Leine gezogen ("schneller, Chefin, sonst kommt mir einer zuvor...!"), aber danach hatte ich noch etwas Zeit und habe mich ihm zuliebe mit ihm auf die Terrasse gesetzt. Denn Gesellschaft beim Inhalieren, das mag Blondi. Und dann bellt er auch keine Liebeslieder, das macht er nur, wenn er allein im Garten ist. Hovi-Logik... Aber schließlich musste ich doch los zum Einkaufen, das war aber dann okay, denn so konnte Nino sich ohne Gesichtsverlust eine Pause gönnen. Auch die restliche Woche ist Leon recht anstrengend gewesen, besonders weil er bei Wind und Wetter und egal, wie kalt es war, nicht allein im Garten sein wollte. Klara ist am Freitag erst sehr spät abends, eigentlich schon mehr nachts, gekommen und hat Blondi damit nochmal aufgeweckt, aber das war natürlich trotzdem toll. Am Samstag sind Herrchen und ich dann zu einer Shoppingtour nach Kahla aufgebrochen und Klara hatte eine Besorgung zu machen und war noch nicht wieder zurück, da hat Blondi wieder geweint und wollte nicht allein sein. Aber das war er höchstens fünf Minuten, Klara hat sich gut um ihn gekümmert. Beim gemeinsamen Abendspaziergang gab es dann auch eine (ungeplante) Überraschung für Nino, in Gestalt unseres Jägers Thomas, der uns begegnet ist, angehalten und seine knapp halbjährige Gretel aus dem Auto gelassen hat. Nino fand sie anstrengend, und Gretel fand Nino furchteinflößend und hat sich immer wieder zu ihrem Herrchen und ins Auto gerettet, von Herrchens Schoß aus dann aber doch recht frech nach dem Hovi geschaut. Boah, aber so ein Ford Ranger ist wirklich sehr hoch und Nino kann ja nicht mehr sooo gut springen, er hat es nicht geschafft, reinzukommen, was er eigentlich wollte. Außerdem ist auf der Klappe ja ständig das Zappeltier Gretel herumgehüpft und hat ihr Auto verteidigt. Dann ist Thomas ein paar Schritte vom Auto weg, was Gretel geschockt hat, aber Leon hat die Chance ergriffen, mal direkt und ungestört bei ihm Hallo sagen zu können. (Immer zur Sicherheit mit Klara hinten an der Leine natürlich, denn außer Luna ist auch mindestens eine der Miniatur-Bullterrierdamen im Dorf äufig.) Aber schließlich ist Thomas wieder gefahren und auch Leon war doch recht froh, diese schwarzweiße Nervensäge losgeworden zu sein.Warum hat Thomas denn nur Yaska gegen so ein wildes Hibbel ausgetauscht?! Unbegreiflich für Blondi...  Aber abends konnte er dann recht gut schlafen... Und gestern sind wir abends die Runde an Lunas Zaun vorbei gelaufen, aber Luna war nicht da. Blöd. Stattdessen kam sie uns entgegen, toll. Die beiden sind aber ordentlich aneinander vorbei gelaufen, Luna fand Ninos Markierung sehr spannend, Nino fand aber Lunas Spur interessanter als Luna selbst,  "also Stehtage sind anders, Mama" war Klaras Kommentar. Auf dem Rückweg musste Nino dann natürlich schon durch den Zaun an Luna schnüffeln, die wollte das aber schon gar nicht mehr richtig, nur Blondi konnte es nicht fassen und wollte nicht wieder weg. Der supertolle Duft im Dorf stammt aber jetzt eindeutig von einer der Bullterrierdamen, das zeigt sich jetzt auch auf unserer Morgenstrecke, die ein Stück weit oft auch von den Züchtern gelaufen wird. Nino war heute am Wendepunkt am Durchdrehen und hat den gesamten Rückweg immerzu zurückgeschaut und dabei jämmerlich gefiepst. Und dann hat er sie auch noch vom Autofenster aus gesehen, und sie ihn auch, und beide fanden sich spontan toll... Das wäre eine Mischung, oh mein Gott! Allerdings wohl technisch unmöglich, die Damen sind einfach zu klein...
  • 31.05.2026 Gott sei Dank macht die Wärme der letzten Woche mal Pause und es regnet. Ich musste auch viel arbeiten, da hat es ganz gut gepasst, dass Nino sowieso nur unter der Treppe auf den Fliesen liegen wollte. Nach der Arbeit sind wir dann auch erst später als gewöhnlich zum Laufen gekommen, dann war es schon deutlich angenehmer. Und sonst habe ich das Gießen im Garten vorgezogen, um Blondis Drängelei abzufangen und später mit ihm laufen zu können. Freitag Abend waren wir zwei allein, Herrchen war mit Klara beim Handball. Nino hat den ganzen Abend lang immerzu um Aufmerksamkeit gebettelt und ist immer wieder zu mir gekommen, um mich zu holen, aber konnte dann nicht richtig vermitteln, was er eigentlich wollte. So hat es eine Weile gedauert, bis ich rausgefunden hatte, dass Blondi nicht allein schlafen gehen wollte... Aber er hatte ja recht, auch am Samstag musste ich arbeiten, und freitags hatte ich schon - sehr genau beobachtet - zwischen der Arbeit Klaras Geburtstagskuchen gebacken und war wirklich auch k.o. Dass die Chefin nachts um 11Uhr nochmal aufsteht, in den Garten geht und die Sonnenschirme wegräumt wegen heranziehendem Gewitter, das fand Blondi besorgniserregend und spannend gleichermaßen. Dass dann eine halbe Stunde später ein Tier im Hof herumgefaucht hat, fand er überflüssig, er wollte schlafen... Fenster zumachen war gut, nochmal raus zum Verbellen wollte er nicht. Tja, und dann kam um Viertel vor zwei noch seine restliche Familie, das war natürlich sehr toll. Aber auch Klara wurde nach einer stürmischen Begrüßung recht schnell ins Bett geschickt...     -----      Gestern wollten wir gerade Nino zum Abendspaziergang ins Auto laden, als Luna mit Frauchen auf dem Rad um die Ecke kam. Und Frauchen ist ganz panisch geworden. Also Leon schnell wieder in den Garten geschickt und Entwarnung gerufen. Luna sollte schon angeleint werden, durfte dann doch laufen und war ruckzuck ausgebüchst und bei Nino am Zaun. Frauchen kam hinterher und hat gesagt, Luna sei den ersten Tag läufig. Alles klar... Liebeslieder muss Nino noch nicht bellen, aber heute morgen hat er sich wahnsinnig gefreut, dass Klara mit ihm durchs Dorf (mit ausgiebigem Schnüffelstop bei Luna natürlich) nach Hause gelaufen ist, während ich umgekehrt bin und das Auto heimgefahren habe. 
  • 20.05.2026 Letzten Sonntag ist die Chefin nochmal nach Moritzreuth gefahren, aber allein, ohne Blondi und Klara, weil sie eine dort stehende riesige Aloe Vera nach Willmars holen wollte. Und die musste im Fahrgastraum reisen, wo sonst Nino mitfährt... Klara hat sich um den Hovi gekümmert, aber sie hatte schon den Eindruck, dass Blondi leichten Chefin-Kummer hatte. Abends ist sie dann allein mit ihm losgezogen, und als sie zurück kamen, war ich wieder da und Leon hat sich wahnsinnig gefreut. Dann bin ich auch noch am Montag Abend zum Essen gegangen, schon wieder ohne Nino, das war dann schon ganz schön frech. Aber rechtzeitig zum Schlafengehen war ich ja wieder da, also war es nicht so schlimm...         -------           Seit gestern steigt die Duftintensität der Luft rund um Nino wieder an, möglicherweise macht sich Luna jetzt startklar. Die war nach meinem Eindruck bei den letzten Spaziergängen an ihrem Garten vorbei schon ziemlich an Blondi interessiert, Nino allerdings noch nicht an ihr. 
  • 03.05.2026 Das Wochenende in Moritzreuth liegt hinter uns. Am Freitag ist auch noch Klara dazu gekommen, die hatte ja noch gefehlt, und Nino wollte zusammen mit meinem Neffen unbedingt mit zum Abholen. Dass Chefin und Bus wegfahren, das ging dann wohl nicht. In Bayreuth am Bahnhof hat Leon im Auto gewartet, während wir ausgestiegen sind. Das war aufregend, da gab es unglaublich viel zu sehen, und Blondi ist dazu ganz à la Chef auf die Rücksitzbank geklettert. Und dann kamen Hannes und ich mit Klara zurück, die dann wegen Nino auch hinten eingestiegen ist. Klasse! Im Bus ist ja sogar Platz, um sein Kind halbwegs ausgiebig begrüßen zu können. Nach einem Stopp am Friedhof sind wir dann wieder zurück nach Moritzreuth gefahren und genau zum Mittagessen angekommen. Na ja, und am restlichen Wochenende hatten die Chefin und Klara dann nicht so viel Zeit für den Hovi, weil der Dachboden weiter ausgeräumt wurde und Klara den Bus zum Wertstoffhof fahren musste. Trotzdem war es auch für Blondi wohl ganz gut, denn Hovis laufen ja erst zu Hochform auf, wenn es ein ganzes Rudel zu bewachen gibt... Aber wieder in Willmars zu sein, wenn auch ohne Klara, die gleich wieder nach Würzburg gefahren war, das war dann doch auch sehr schön. Und entspannend, denn nur hier kann Blondi richtig gut schlafen.
  • 30.04.2026 Happy birthday, Leon!!! Jetzt bist Du schon acht Jahre alt und damit ganz echt ein älterer Herr.. (Puh, ich weiß, das willst Du genau so wenig hören wie Herrchen...). Extra zum Geburtstag gab es heute morgen eine supertolle Duftspur auf der Morgenstrecke, so richtig mit Schlecken, Klappern und allem Drum und Dran. Macht zwar müde, aber wenn der Kindergarten vorbei geht, muss man trotzdem wie wild in den Garten rennen. Da gibt es neuerdings nämlich geworfene Rabbit-Stückchen, die der Hovi dann suchen muss, um das wilde Gebell zu beenden. Funktioniert gut, sobald Nino die Tüte sieht, sind die Kinder (fast) egal. Das für heute anstehende Programm kennt er ja noch nicht, aber für das lange Wochenende nach Moritzreuth fahren und dann dort die ganze Familie treffen ist bestimmt nach seinem Geschmack. Das denkt sich die Chefin so, Leon fand es gar nicht toll, aus der Duftwelt entführt zu werden. Er hat mich ganz brav das Auto beladen lassen und erst am Schluss wollte er dann doch mit. Aber Moritzreuth war langweilig, er wollte auch nur kurz laufen und lag dann im Flur, während ich alles wieder ausgeladen habe. Aber dann kamen erst Herrchen und mein ältester Neffe Hannes, und von beiden gab es beim Abendbrot ordentlich was ab (Geburtstag ist toll!), und dann kam auch noch meine Schwester mit ihren Kindern. Ganz toll! Aber nachdem die alle im Flummi-Modus begrüßt worden waren, hat Nino wohl irgendwie doch gemerkt, dass er nicht mehr zwei, sondern acht ist, und wollte schlafen gehen. Und zwar direkt vor Chefins Bett.
  • 29.04.2026 Beim Abendspaziergang haben wir unseren Lieblingsjäger Thomas getroffen. Der musste an Neujahr seine Yaska sehr plötzlich gehen lassen, hat jetzt aber Ersatz: Gretel, eine große Münsterländerin, gerade vier Monate alt, schon größer als Yaska, aber noch unglaublich schmal. Und die wollte er wohl Nino vorstellen. Als unser Bärchen dann mal wieder live gesehen hat, hat er aber doch ein bisschen Angst um seine Gretel bekommen. Aber durch das einen Spalt geöffnete Fenster hinten am Auto durften die beiden sich beschnuppern. Leon hat sich auf der Stoßstange abgestützt und kam so mit der Nase genau hin, Gretels Nase kam von innen. Und Nino war hin und weg. Das Fenster wurde wieder zugemacht, Blondi saß wie ein Standbild hinterm Auto und hat nur nach oben geschaut. Schließlich hat er mit der Pfote ans Auto gehauen und durfte dann wirklich nochmal Nase-Nase mit Gretel machen. Raus durfte sie nicht, aber später mal, wenn sie sich wehren kann, hat Thomas gemeint. Dann ist er gefahren, und Blondi hat ihm empört hinterher geschaut und wollte gar nicht so recht weiterlaufen. Bis ihm eingefallen ist, dass er ja eigentlich vor Gretel einen Duft in der Nase hatte...
  • 24.04.2026 Seit Tagen haben wir nicht mehr den normalen lieben Nino im Haus, sondern den MANN. Lilli, eine süße Mischlingshündin im Dorf, ist offenbar in der Standhitze. Nino hat keinen Nerv für Trockenfutter, zumindest nicht morgens, und sitzt ohne Pause im Garten und inhaliert. Leider bellt er dabei sehr gerne auch kläglich seine Liebe heraus, das ist wirklich sehr nervend. Gott sei Dank sind unsere Nachbarn recht tolerant. Immer wieder muss ich aber auch mit raus und mal mitbekommen, wie toll es dort ist. Oder Herrchen, der muss das doch eigentlich echt verstehen...     ----     Heute morgen ist recht nah vor uns ein Hase im Feld aufgesprungen und ein Stück über den Weg gerannt, bevor er im Wald verschwunden ist. Aber Nino hatte absolut keine Nerven für einen Kontroll-Einsatz, hat vom Hasen weg zu mir geschaut - Keks bitte - und sich dann wieder der Duftspur von Frau gewidmet. 
  • 16.04.2026 Und heute vor schon acht Jahren ist Bous beste Freundin Kaja aus heiterem Himmel gestorben. Bou konnte sich noch verabschieden. Wenig später ist dort dann Luna eingezogen und bei uns Leon. Die beiden haben sich ja sofort blendend verstanden, nur Bou fand zwei Babies echt anstrengend. Dabei ist aber sein absolutes Lieblingsspiel entstanden, nämlich Leckerli werfen... Und das spielt inzwischen auch Nino mit großer Begeisterung, aber anderen Prioritäten...
  • 15.04.2026 Heute ist es ein Jahr her, dass wir Bou über die Regenbogenbrücke schicken mussten. Seine Kräfte waren einfach am Ende, nur sein Kopf war noch fit und wollte mich nicht allein lassen, mit seinen letzten Kräften hat er sich gegen die Medikamente gewehrt und wollte partout nicht gehen... Liebes Kasperle, Du fehlst mir immer noch ganz furchtbar, auch wenn Nino sein Bestes gibt und wirklich auch ein ganz toller Hund ist...
  • 09.04.2026 Dänemark erweist sich mal wieder als super Trainingsort für Leon - immer wieder Hundebegegnungen. Nicht nur bei dem kurzen Stadtbummel, auch am Strand immer wieder andere Hunde, und das, obwohl wir nicht an den Haupt-Strandzugängen gehen. Aber Nino kann das inzwischen wirklich prima. Der Wind hat zwischendurch abgeflaut, jetzt auf Ost gedreht, aber es hat sich eingespielt, morgens hinwärts am Strand zu laufen und rückwärts den befestigten Weg hinter der Düne. Dort riecht es einfach für Hovi-Nasen unglaublich interessant... Gestern sind wir zum Leuchtturm an Dänemarks westlichem Punkt gefahren bei herrlichem Wetter.  Es war unglaublich viel los, deshalb durfte Leon nur kurz aus dem Auto und ein paar Nasen voll Duft nehmen, selbst am Geschirr hat er einfach zu stark gezogen, um mit ihm zusammen herumzulaufen. So habe ich mit ihm neben dem Auto gewartet, während Klara und Herrchen los gegangen sind. Mehrere Hunde kamen vorbei, aber ganz besonders interessant war ein weißer Mops, der im Auto gegenüber eingeladen wurde. Klara hat mich abgelöst, damit ich mich auch umschauen konnte, und ist in der Wartezeit mit Nino Mops-Spuren schnüffeln gegangen. Ins Auto einsteigen ging erst, als die Familie wieder vollzählig war...Dann sind wir noch an einen offiziellen Badestrand gefahren, weil Klara versuchen wollte, wie kalt die Nordsee wirklich ist. Auch hier wahnsinnig viele Autos, Menschen und Hunde. Diesmal durfte Nino aber nicht mit raus, das war ganz blöd. Von der Rücksitzbank aus (erhöhter Aussichtsplatz...) hat er alles genau im Blick behalten. Zu Hause war er dann doch ganz schön k.o. und wollte abends nur eine vergleichsweise kleine Runde laufen. Weil wir andersrum als sonst ins Dünen-Labyrinth gestartet waren, war es sehr einfach für ihn, uns energisch da wieder raus und auf direktem Weg zum Ferienhaus zu lotsen.    -----       Gestern hatten wir morgens auch ganz dicht am Zaun Damhirsche, die sich aber an Leon nicht gestört haben. Und Blondi hat sie bestimmt gesehen, aber lieber mal ignoriert, die sind fsnz schön groß... Auf der Heimfahrt vom Morgenspaziergang waren dann drei Rehe direkt am Auto-Stellplatz vor der Haustür,  da ist Nino dann doch im Auto mal am Fenster hochgesprungen, das ging nicht. Und die Rehe haben pikiert ein paar Sprünge zur Seite gemacht (reicht das jetzt???) und uns ins Haus gelassen. 
  • 06.04.2026 Viel erlebt in den letzten Tagen... Ungeplant hat sich Klaras Urlaub um einen Tag verlängert durch Probleme beim Heimflug, deshalb hat Nino letzten Freitag seine Chefin nach Moritzreuth zu einem Besuch bei Chefins Schwester und deren Familie begleitet. Spätestens ab Bamberg, also halt in Oberfranken 😀, hat es unglaublich gut gerochen und Nino konnte nicht weiterschlafen, sondern hat immer wieder gehechelt und aus dem Fenster geschaut und nach Hunden gesucht. Nachdem in Willmars schon alles so toll riecht, dass er dich gar nicht für Spazierstrecken entscheiden kann und wir gerade wenigstens die Standhitze von wem auch immer ausgestanden haben... 🤦‍♀️ Jedenfalls musste Blondi erst noch einen Abstecher zum Friedhof aushalten, bevor er dann endlich in Moritzreuth aussteigen und meine Schwester begrüßen durfte. Das Wiedersehen hat beide ungeheuer gefreut, und Leon hat sie auch immer noch gut im Training in puncto Essen abgeben... Nach dem Mittagessen habe ich das Glöckchen-Geschirr ausgepackt, meine Schwester in ihre Aufgaben als "Opfer" eingewiesen und sie in den Garten geschickt. Mein Schwager war auch auf der Terrasse und hat Holz gesägt, aber Nino wusste gebaut, wer "die Tante" ist und ist losgeschossen. Sehr schnell hatte er sie unter einer großen Tanne gefunden und hat dann auch begeistert gebellt. Ich habe mit ihm gleich unter der Tanne nochmal gewartet für eine zweite Suche, und die war sehr viel schwieriger. Leon hatte zunächst wohl keine Spur, ist losgerannt ins offen stehende Haus, kam dort aber schon enttäuscht weder raus, bis ich endlich auch auf der Terrasse war (Wahnsinn, wie langsam so ein Mensch ist...). Ich habe ihn dann unter den Freisitz geschickt - keine Elke, dann in den Schuppen - auch keine Elke, und dann ins Garteneck hinter dem Schuppen. Jippie, da war sie dann und es gab lautes Gebell und ein besonders dickes Lob, denn das war wirklich fortgeschrittene Sucharbeit mit dem Menschen im Team. Zur Belohnung gab es danach Waffeln, lecker! Und als wir abends wieder in Willmars waren, war dann Klara da, da war Blondi auch sehr glücklich. Und hat sich gleich noch einen Spaziergang erbittert und ihr mal gezeigt, wo es überall toll riecht. Ohne Hund wissen die Menschen das ja gar nicht, komisch...       ----       Nach einem Tag Pause sind wir dann gestern nach Blåvand in Urlaub gefahren. Nicht so weit wie sonst weil nur für eine Woche. Blondi findet den Garten hier doof, seit unser Zaun die spannendsten Ecken ausgeschlossen hat, und der heftige Wind an der Nordsee muss zumindest auch nicht von vorne sein, findet er. Ist schon richtig, Nino bekommt ja den Sand in Augen und Nase geweht, da ist der Kompromiss für alle im Moment, am Strand in Winrichtung hin und hinter den Dünen gegen den Wind zurück zum Auto laufen. Heute Vormittag wollte und durfte Leon dann auch noch mit zum Einkaufen. Im Supermarkt waren Klara und ich natürlich allein, aber danach sind wir noch ein bisschen mit Nino im Ort gelaufen. Das hat er sehr gut gemacht, aber wieder im Ferienhaus wollte er dann nur noch etwas saufen und dann schlafen...
  • 25.03.2026 Heute hat die Chefin Klara zum Zug gebracht, die fährt jetzt eine Woche mit ihrem Freund in Urlaub und Leon ist allein mit mir und Herrchen. Und das ausgerechnet, wenn ich sehr viel arbeiten muss, weil ab Freitag eine Kollegin Urlaub hat. Na, da müssen wir beiden eben durch...
  • 24.03.2026 Kleiner Exkurs zur Suchhunde-Arbeit, weil es Nachfragen wegen Leons Glöckchen-Geschirr gab. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Einsatzarten.
    • Beim Mantrailing sucht der Hund mit der Nase am Boden eine ganz bestimmte Person (beispielsweise einen Demenzpatienten, der nicht mehr nach Hause findet). Er bekommt dort, wo die Person das letzte Mal gesehen wurde, eine Duftprobe des zu suchenden Menschen, nimmt dann die Spur auf und folgt ihr. Dabei hat er seinen Hundeführer an der langen Leine dabei, denn das kann oft im Stadtgebiet sein und man muss dem Hund eventuell Türen öffnen oder anderswie helfen. Wenn der Hund gefunden hat, zeigt er das durch Hinlegen an, aber weil der Hundeführer ja direkt bei ihm ist, ist es nur kurz nötig. Übrigens funktioniert das genau so gut bei weggelaufenen Tieren. Mantrailing ist sehr anstrengend für den Hund, weil es hohe Konzentration erfordert. Er darf sich nicht durch andere Düfte ablenken lassen und muss die Spur auf unterschiedlichsten Untergründen finden. Noch dazu kann die Spur schon ein bis zwei Tage alt und Wind und Wetter ausgesetzt sein, bis der Hund eingesetzt wird.
    • Bei der Flächensuche (bekannt nach Lawinen oder Erdbeben) sucht der Hund mit der Nase oben eine vorgegebene Fläche ab und zeigt dem Hundeführer jeden Menschen an, den er dort findet. Er sucht also nicht eine bestimmte Person, sondern grundsätzlich "Mensch". Dazu läuft der Hund ohne Leine voraus, durchaus auch querfeldein und gerät je nach Gelände auch mal aus dem Blick des Hundeführers. Damit der wenigstens ungefähr weiß, wo der Hund gerade ist, trägt der Hund ein Geschirr mit Glöckchen daran, die beim Rennen klingeln und eine akustische Ortung für den Hundeführer möglich machen. Wenn der Hund einen Menschen gefunden hat, bleibt er dort und bellt, bis sein Hundeführer bei ihm ist. Der kann dann dem Bellen folgen und wird so zu der gefundenen Person geleitet. Das kann schon mal ein paar Minuten dauern, und so lange muss der Hund durchbellen. Erst dann gibt es reichlich Leckerli. Im Training ist zumindest für Anfänger die Übung jetzt vorbei, bei den Profis wird der Hund wieder losgeschickt, bis das zugeteilte Planquadrat komplett und vollständig abgesucht ist und man dem Einsatzleiter Meldung geben kann, dass alle Personen gefunden wurden. Dass diese Suchart nicht so wahnsinnig gut in der Stadt geht, ist damit auch klar... Bei der Flächensuche ist, zumindest bei den Profis, auch der Hundeführer gefordert, denn er muss sicherstellen, dass der Hund wirklich jeden Winkel des zugeteilten Planquadrats abgesucht hat, wenn er den Einsatz beendet. Der Hund wiederum darf sich nicht von anderen Gerüchen ablenken lassen, besonders nicht von Wildspuren oder von aufspringendem Wild oder anderen Hundespuren (auch nicht als Rüde von läufigen Damendüften...). Daran ist Leon in der Pubertät gescheitert...
  • 24.03.2026 Der Morgenspaziergang ging heute mal ganz wo anders lang als sonst. Leon saß empört im Auto, wo er hingefahren wird, das ist ja total falsch... Aber beim Aussteigen war dann spontan sehr gute Luft und Hovi begeistert von einer Strecke leicht im Wald, etwas oberhalb eines Bachs, aber parallel dazu. Es gab unglaublich viel zu schnüffeln, auch wenn die Eichelhäher und die Rehe den Hovi auf Kontrollgang sofort entdeckt hatten und lautstark vor ihm gewarnt haben...  Und Klara und ich hatten stark den Eindruck, dass in dem Dorf, zu dem man am Ende des Wegs kommt, möglicherweise jemand läufig ist oder wird, denn Leon hat sich mächtig in die Leine gelegt und sich außer durch Nasenarbeit auch durch Ziehen von Klara kräftig verausgabt. Wir sind aber unfairerweise deutlich vor dem Dorf umgekehrt, das wäre viel zu weit geworden, denn wir mussten ja auch noch zurück. Rückwärts hat Nino dann die Furchen in den Straßengräben, die die Harvester hinterlassen hatten, entdeckt und ist baden und saufen gegangen. Danach hatte er schlammfarbene Stiefel in verschiedenen Erdtönen übereinander, die hat er dann auf der anderen Wegseite noch mit Erde paniert und dann war er chic... Eigentlich wollten wir deshalb am Auto vorbei noch zur Badestelle im Bach gehen, aber sowohl wir als auch Leon waren ziemlich k.o., als wir am Auto waren, und so durfte er dreckig wie er war einsteigen. Zu Hause hat er dann nochmal in seinem Pool gebadet und schlimme Drecktapsen im Wohnzimmer hinterlassen, aber dann war es wieder gut und der Hund halbwegs sauber. Den Rest Erde hat Klara nachmittags rausgebürstet, zusammen mit reichlich Unterwolle.
  • 16.03.2026 Gestern haben Klara und ich nach dem Morgenpaziergang eine Überraschung für Leon geplant. Er war gerade total glücklich von einer ausgiebigen Runde im Wohnzimmer auf der Suche nach einem Spielzeug zum Raustragen, als er die Glöckchen seines Flächensuchgeschirrs gehört hat. Und sofort war alles andere uninteressant und er ist total brav still gestanden, um es sich anziehen zu lassen. Allerdings musste ich es dann nochmal ausziehen und weiter schnallen, schließlich hatte Leon das Ding zuletzt mit 1,5 Jahren als Halbstarker an... Tja, und dann ist Klara weggerannt und hat sich im Garten versteckt und Nino durfte sie -glöckchenklingelnd - suchen. Begeistert hat er sie auch verbellt, bis ich da war, und dann natürlich sich die Leckerli schmecken lassen. Dann haben wir die Rollen gewechselt und Klara ist mit ihm mich suchen gegangen. Ich war aber ganz am anderen Ende des Gartens, da musste Leon erstmal von Suchen mit den Augen auf Nasenarbeit umstellen, aber natürlich hat er mich dann auch sofort gefunden und ebenfalls begeistert gebellt, bis Klara da war. Das war toll! Danach war der Hovi allerdings dringend ein Vormittagsschläfchen gebraucht. Und heute morgen nach dem Spaziergang hat er voller Erwartung kein Spielzeug geholt, sondern zu den Hundesachen im Flur, wo das Glöckchengeschirr seit gestern liegt, geschaut, und er war richtig enttäuscht, dass er nicht suchen durfte. Aber Klara ist ja wieder in Würzburg und ich hatte schlicht und einfach kein "Opfer"... Am Wochenende wieder, Nino, versprochen!
  • 05.03.2026 Gestern nach dem Abendspaziergang hatte ich den Eindruck, dass Nino noch Beschäftigung (und Kekse...) gebraucht hat, also gab es noch eine Runde Tricks im Wohnzimmer. Nach zwei oder drei leichten Übungen zum Aufwärmen habe ich dann eine Sache versucht, über die ich neulich auf einer Züchterseite gestolpert bin. Da lag die Hündin und ihre Silhouette war mit Leckerli nachgelegt - dicht an dicht im Kreis um sie herum und noch auf jeder Vorderpfote eines. Das hat die Dame auch noch lang genug für ein Foto ausgehalten, Wahnsinn... Also gut, Nino abgelegt und angefangen. In weit größeren Abständen und ohne Keksi auf den Pfoten. Dreimal hat er mir eines geklaut, und ich habe herausgefunden, dass man besser am Hinterteil anfängt, da ist die Versuchung zum Klauen nicht so groß, aber ich habe es geschafft. Kekskreis um Nino herum. Ein Bild wollte ich ihm nicht antun, lieber habe ich das Warten aufgelöst und er durfte alle Kekse fressen. Nicht sehr diätförderlich, aber TOLL!!! Ein paar hat er nicht gleich gefunden, dann durfte/musste er auch noch suchen, das ist ja auch immer klasse. Und danach konnte sich der Herr auf die weiteren Aufgaben gar nicht mehr richtig konzentrieren, weil er immerzu nochmal den Teppich absuchen musste, ob er wirklich kein Keksi übersehen hatte... Die Übereinkunft mit Leon in puncto Übergewicht ist im übrigen "mehr Sport, aber kaum Diät", nachdem er neulich abends so hungrig war, dass er mich um Vogelfutter angebettelt hat, weil er sich nicht getraut hat, um mehr von seinem eigenen Futter zu bitten... Insbesondere kurze, aber rasante Sprint-Einheiten mit Klara am Wochenende machen ihm auch richtig Spaß, und wenn die Chefin anhält, die Jacke auszieht und den Leckerlibeutel in die Tasche steckt, weiß er auch schon, dass danach gejoggt wird, und findet das auch gut.
  • 22.02.2026 Leon wollte heute morgen auf dem Rückweg mit Klara einen Abstecher ums Feld herum machen und da ist mir eine Idee gekommen. Nach Absprache mit Klara bin ich forsch vorausgegangen und habe mich im Wald versteckt. Klara hat dann in Waldnähe Leon das Suchkommando "such und hilf" aus dem Flächensuch-Training vor Urzeiten gegeben, allerdings hat sie ihn nicht von der Flexi-Leine gelassen. Nino musste kurz überlegen, hat auch erstmal Wildspuren geschnüffelt, dann aber nach erneutem Kommando sich erinnert, einmal aufmerksam geschnuppert und losgezogen. Bei mir gab es dann zur Unterstützung noch das Kommando "gib Laut", und Klara durfte auch erst zum bellenden Hund die letzten Schritte gehen. Nino hat sich wild schwanzwedelnd sofort hingelegt, als er das Kommando bekommen hat, und nach kurzem Grummeln auch begeistert losgebellt. Dann gab es ganz viele Leckerli und Lob, toll. En Stück weiter wieder auf dem Weg habe ich ihn dann genommen und Klara hat sich im Wald versteckt. Diesmal hat er natürlich gesehen, dass sie wegläuft. Als er dann los durfte, ist er mit Mordstempo in den Wald geschossen, so wie früher, als er noch ohne Leine unterwegs war. Wieder voll drin in der Aufgabe. Natürlich hat er Klara sofort gefunden und diesmal gleich Kekse bekommen (Absprachefehler...), danach dann aber auch nochmal gebellt und halt nochmal Kekse bekommen. Hund superglücklich. Nur das Glöckchen-Geschirr hat gefehlt...
  • 18.02.2026 Alles in Ordnung mit Blondi, im Blutbild gab es keinerlei Auffälligkeiten. Und er ist auch weiterhin wieder ganz er selbst.
  • 17.02.2026 Heute hatte ich ein völlig unnormal schlappen und extrem verschmustes Blondbärchen. Wollte nicht wirklich spazierengehen, ist dann zwar mit gekommen, aber nur ein paar Meter schnüffelnd neben mir her getrottet, wie 12 statt knapp 8 Jahre. Nach dem Häufchen war Schluss, weiter wollte er nicht. Zu Hause wurde eine vorbeikomnende Schäferhündin nur vom Balkon aus verbellt, nicht noch am Zaun entlang bellend begleitet wie sonst. Also habe ich erstmal den geplanten Besuch bei meiner Schwester in unserem Elternhaus abgesagt und dann die Tierärztin kontaktiert und aufgesucht. Auch da war Leon ganz anders als sonst, viel gedämpfter irgendwie. Er hatte aber kein Fieber, hatte gut gefressen und sie hat keinerlei Anzeichen für Schmerzen irgendwo gefunden. Aber sie hat Blut abgenommen und eur gaben festgestellt, dass Nino aktuell 50kg wiegt, was deutlich zu viel ist, auch wenn es wegen seinem langen Körperbau gar nicht so auffällt. Zu Hause wollte Blondi bloß wieder schlafen. Erst mittags ist er in jeder Hinsicht aufgewacht, wollte wild toben und war danach wieder normal. Merkwürdig.
  • 15.02.2026 Der Spaziergang mit Luna hat Blondi auch ganz ohne Toberei total geschafft. Er wollte abends kaum noch Beschäftigung und hat sich am nächsten Morgen sogar noch ein Power-Nap im Hundebett gegönnt, nachdem er Herrchen geweckt hatte und bis der aufgestanden ist. Sehr ungewöhnlich!     -----       Donnerstag ist abends Klara gekommen,  und zwar mit unserem Bus, aber Nino war gerade erst mit der Chefin nach deren Arbeit endlich losgelaufen und hat den Bus gar nicht richtig erkannt. Wieder zu Hause war die Freude dafür umso größer. 
  • 11.02.2026 Heute Abend haben wir direkt beim Losgehen Luna und ihre Menschen getroffen und haben dann den ganzen Spaziergang mit ihnen gemacht. Das ging überraschend gut, obwohl Nino an der Leine und Luna frei laufend war. Und leider hatte ich die lange Flexi-Leine nicht dabei, so hatte Nino nicht so viel Spielraum, aber Toben ist sowieso nicht mehr so angesagt bei den beiden. Auf dem Rückweg hat Luna einen kleinen Rappel bekommen, aber Leon hat sie abblitzen lassen, und dann war es auch schnell wieder vorbei. UND Luna fängt wohl schon an zu duften, jedenfalls durfte Leon gleich am Anfang gründlich an ihr riechen, ohne weggeschnappt zu werden, und die nächsten Meter ist er dann auch mit der Nase an ihrem Hintern klebend gelaufen, bevor er dann doch anderswo markieren musste. Wir waren jetzt nämlich tagelang nicht auf dieser Strecke unterwegs, weil endlich unsere normale Abendrunde am Berg gegenüber wieder so schnee- und eisfrei ist, dass man hinfahren und auch laufen kann. Und dort riecht es auch immer sehr aufregend nachganz vielen Hunden.
  • 03.02.2026 Am Wochenende war mein Bruder mit seiner Familie für einen Blitz-Besuch bei uns. Samstag mittags sind sie gekommen, und Nino war so müde, dass er das erst registriert hat, als Nichte und Neffe ins Haus gekommen sind. Dann aber mit Alarmgebell die Treppe runter, und unten 180°-Wendung zu begeistertem Begrüßungsjodeln... Na, und dann sah das Programm zwingend vo, bei insgesamt sieben Leuten am Mittagstisch Eckchen abzustauben und sich später auch ausführlich kraulen zu lassen... Sieben Leute muss man erstmal im Blick behalten!       -------       Freitag Abend war Klara schon zeitig da und ist mit Nino gelaufen, auch am Samstag Morgen hatte sie das übernommen, weil ich nach überstandener Blasenentzündung noch nicht wieder komplett fit war und dann zur Arbeit musste. Drei Tage lang hat Nino zuvor auf praktisch jedem Spaziergang mindestens einmal geduldig gewartet, bis Chefins Blase wieder Ruhe gegeben hat, und dann höchst interessiert bis leicht besorgt am Pipi gerochen. Keine Ahnung, ob er riechen kann, dass ich krank war. Am Sonntag war die Chefin beim Zuchtverband, da ist Klara nochmal allein mit ihm gegangen und hat gleich am Hof Luna samt Frauchen auf dem Heinweg getroffen. Sie hat sich ihnen angeschlossen, und die beiden Hunde sind völlig friedlich neben einander her getrottet wie ein altes Ehepaar. Die wilden Tobereien aus Welpenzeiten sind definitiv vorbei...       --------        Lustiges gibt es aber auch zu erzählen. Und zwar hat die Chefin eine neue Pilates-App und macht jetzt täglich ein paar leichte Übungen. Oft im Schlaf-, aber manchmal auch im Wohnzimmer. Als Nino das zum ersten Mal mitbekommen hat, hat er recht energisch geschaut "Nicht auf meinem Teppich!". Aber ein paar Tage später lag ich sowieso vom Kraulen neben ihm und hab einfach angefangen, mit ein bisschen Abstand natürlich, ich brauche ja auch manchmal Platz zur Seite. Die erste Übung hat Leon kritisch beobachtet, aber dann kam Fahrradfahren in der Luft. Und da hat den Hovi ein Rappel gepackt, das kann er auch! Er hat sich auf den Rücken gerollt und mit allen vier Pfoten in der Luft gestrampelt (wie beim morgendlichen Kullern). Ich musste so lachen, dass ich kaum weitermachen konnte... Danach hat er mir auf der Seite liegend noch ein bisschen zugeschaut und sich dann doch lieber mal in den Flur getrollt.
  • 29.01.2026 Am Montag wieder Unmengen an (Pulver-)Schnee, bis in den Nachmittag hinein hat es immer weiter geschneit. Die Wege waren trotz etlichen Zentimetern Schnee auf den Eisplatten von vorher immer noch unglaublich rutschig, da hat es auch Nino nicht viel Spaß gemacht, zu laufen. Nach dem Häufchen ziemlich sofort Kehrt und ab ins Wohnzimmer... Am Dienstag hat der Schnee unglaublich in seinen Pfoten geklumpt, das war auch nicht soooo toll... Und heute schon wieder Schnee, aber Pappschnee, der war zu nass, um in den Pfoten zu Schneebatzen zu werden, und griffig für die Chefin war er auch. Trotzdem war es sehr anstrengend, da durch zu stapfen.       -------       Am Wochenende hat Nino Klara leicht zur Verzweiflung getrieben, weil er bei ihr aber wirklich jedes Mal neben der Treppe, von der ersten Treppenstufe aus oder gleich über die ganze Treppe weg ins Auto gesprungen ist - die Hundetreppe laufen wie bei der Chefin wollte er nicht. Und das bei unserer Spezialistin für neue Tricks... Erst Sonntag Abend hat sie es dann doch noch geschafft, dass er Treppe läuft. Grund dafür war nämlich, dass letzte Woche das Auto bergauf stehen musste und Leon dann wirklich nur mit Mühe allein reingekommen ist, indem er erst nur mit den Vorderpfoten reingesprungen ist und dann mit viel Kraft die Hinterhand nachgeholt hat. Seitdem gibt es zum Einsteigen die Treppe, auch wenn es in normaler Parkposition noch nicht unbedingt nötig ist. Frühes Training schadet ja nicht...
  • 21.01.2026 Kleine Geschichte von Anfang der Woche: am Wochenende hatte Nino auf einem Spaziergang endlich mal unsere Nachbarin samt ihrer älteren Tochter, deren Freund und dem zwei Monate alten Baby getroffen und wenigstens den Kinderwagen ausführlich beschnuppert - zum Baby selbst durfte er aus ihm unverständlichen Gründen nicht mit der Nase hin... Ja und dann muss die Security vom Garten aus mit ansehen, wie die andere Nachbarstochter mit ihrem Freund den Kinderwagen am Zaun entlang schiebt und das Baby entführt! Das geht ja gar nicht! Kampfgebell hat sie (in Leons Augen jedenfalls) dann aber dazu gebracht, umzukehren und zurück zu schieben, und wenig später kam dann die richtige Tochter mit dem Kinderwagen vorbei auf dem Heimweg, die durfte das dann. Glück gehabt, Celina, ohne Hovi wäre das Baby jetzt weg... 😉😂    ‐--------       Nach wie vor sind viele Wege zumindest stellenweise sehr glatt, zwischen gefrorenem Tauwasser, dicken Eisplatten, freien Teilstücken und krachhart gefrorenem Schnee gibt es unterwegs jede Abstufung. Leon tut sich jetzt gelegentlich auch schwer und rutscht, und er findet das auch nicht mehr so lustig wie als Junghund. Dafür passt er wirklich gut auf mich auf... Und er hatte heute zum zweiten Mal wirklich Schwierigkeiten, ins bergauf stehende Auto zu springen. Am Wochenende ist er nur ein bisschen hängen geblieben, heute hat er sich die Sache angeschaut, ist dann erst mit den Vorderpfoten hochgesprungen und hat in einem Kraftakt die Hinterhand nachgezogen. Ich war nicht schnell genug und konnte ihn nur ein bisschen unterstützen. In der Garage habe ich dann die Hundetreppe geholt und aufgebaut, aber die hat Nino nur verächtlich angesehen und ist drüber gesprungen. Ich werde sie jetzt aber zunächst nur zum Einsteigen immer mitnehmen ihn üben lassen. Außerdem gab es dann vorsichtshalber eine Schmerztablette, das ist wegen der Wurst dazu natürlich immer recht...
  • 09.01.2026 Heute sind wir mit Tiefschnee aufgewacht. D.h. die Chefin hat morgens erstmal ganz lang geräumt, und erst auf den geräumten Wegen hat sich Leon dann auch so richtig im Garten umgesehen. Dann gab es Frühstück, und danach sollte es losgehen zum Hovi-Bewegen. Aber es waren zwei Pferde von der Wiese gegenüber erst bei der Nachbarin im Garten und dann im Hof vom Hovi. Großalarm, das geht ja überhaupt nicht! Hat die Pferde zwar nicht besonders gestört, aber den Hovi wild gemacht. Und dass dann die Chefin die beiden mit SEINEN Äpfeln in SEINEN Garten locken wollte, das war auch ein Unding. Da wollte Nino erstmal selber einen Apfel gefüttert bekommen, und danach hat er vom Balkon aus zugeschaut, wie die Pferde auf der anderen Gartenseite reingelockt wurden. Ganz geheuer war das dem Hovi nicht, aber er durfte dann mit der Chefin endlich loslaufen im Tiefschnee, der Pferdebesitzer war schon informiert und kam, kurz nachdem wir losgelaufen waren. Leon hat sich aber sehr schnell auf den Weg konzentriert, wollte allerdings nicht umkehren, obwohl das Laufen echt anstrengend war. Tja, wie zu Welpenzeiten: auf dem Rückweg hat er es dann auch gemerkt und ständig Keks gewollt, dafür dass er weiterstapft... Zu Hause war der Garten frei von Pferden - Gott sei Dank - und Leon hat sich kurz die Schneeklumpen aus den Behängen gezogen, dann musste er aber dringend wieder raus und schlittenfahrende Kinder genau im Auge behalten und verbellen... 
  • 08.01.2026 Ah ja, jetzt ist doch schon wieder ein ganzer Monat vergangen seit dem letzten Eintrag... UND der Jahreswechsel... Also, beginnen wir nach Weihnachten. Am Samstag musste ich erst noch arbeiten, danach sind Klara und ich mit Leon in mein Elternhaus gefahren - Familientreffen mit Dachboden-Entrümpelung stand auf dem Programm. Nino hat sich sehr gefreut, dass meine Schwester mit ihrer Familie schon da war, und dass abends auch noch mein Bruder mit seiner Familie gekommen ist. Endlich wieder ein großes Rudel zum Bewachen, das schafft ein Hovi auch auf nicht so gut bekanntem Gelände! Und Eichhörnchen verjagt man noch so nebenbei... Allerdings hat Nino dann in den nächsten Tagen nicht ganz so viel Aufmerksamkeit von seiner Chefin bekommen wie sonst, weil die eben viel auf dem Dachboden war, und Klara war auch beim Wegfahren und Schleppen gut eingespannt. Ging aus Hovi-Sicht alles gant gut, am 30.12. ist dann auch noch Herrchen dazu gestossen, und die kleinen und größeren Katastrophen, mit denen die Menschen zu kämpfen hatten, haben den Hovi nicht berührt. Okay, ein Handwerker musste kommen, weil der Abfluss komplett verstopft war, und den fand Leon nett, aber Blondi musste trotzdem im Schlafzimmer eingesperrt warten, bis der wieder weg war, weil die Gartenpforte in der Zeit dauernd offen war. Das war doof. An Silvester hat es Leon dann aber allmählich gereicht, immer die fast gleichen Spazierrunden, dann wird man noch mit fallenden Bäumen bedroht und muss umkehren, ne, also wirklich! Und die Chefin wollte auch lieber in Willmars sein für Silvester, damit der Hund seine Rückzugsecken haben kann. Also sind wir beide nach dem Kaffee alleine losgefahren, gegen halb sieben waren wir hier und es war bereits munter Feuerwerk zu sehen und zu hören. Zunächst waren es einzelne Raketen, die hat Leon vor meinen Füßen im Wohnzimmer ausgehalten, aber gegen acht Uhr abends wurde es dann mehr, da hat er sich in Klaras Zimmer getrollt (Blick zu mir: "Kommst Du mit, Chefin?!") und ich habe mich zu ihm gesetzt. Er hat den ganzen Abend immer wenn es besonders geballert hat zwischen Klaras und meinem Schlafzimmer gewechselt, war zwischendurch aber auch wieder ganz ruhig und hat sich dann ab Mitternacht auch mit T-Tips-Streicheln ganz gut beruhígen lassen. Das erste Silvester ohne seinen Chef hat er viel besser als Bou gemeistert. Um halb eins war eine Pause im Feuerwerk, da haben wir kurz nach draußen geschaut, aber prompt hat es wieder geknallt und Nino hat die Abendkontrolle im Garten sofort sein lassen, um sich wieder unten in Sicherheit zu bringen. Obwohl es dann immer noch weiter ab und zu einzelne Raketen gab, konnte er doch ganz gut vor meinem Bett schlafen. Riesenfreude an Neujahr, dass er 1. Silvester schon wieder überlebt hatte und 2. auch Klara und Herrchen das geschafft hatten, die mittags auch zurück nach Willmars gekommen sind. Das war wirklich unglaublich, die haben Silvester ohne Hovi überstanden, das muss man sich mal vorstellen! Aber seitdem geht alles wieder seinen normalen Gang.