• 25.12.2024 Zu Weihnachten gibt es mal einen ungewöhnlichen Morgenspaziergang als Geschenk, nämlich einzeln an den langen Lederleinen die frühere Morgenrunde bzw. ein Stück davon. Unsere Straße entlang, Richtung Dorf, bei Luna vorbei und dann los... Zuerst mit Bou, der total aufgeregt war und allein deshalb erstmal hingefallen ist. Dann ist er forsch vorwärts gelaufen, auch zu Lunas Gartenzaun und hat sie aufgeregt angefiepst. Eigentlich war er nach unserer Einschätzung da schon fix und fertig, aber er wollte unbedingt absolut noch auf die eigentliche Laufstrecke zum Schnüffeln. Da hatten Klara und ich schon Angst, dass er uns in den Straßengraben fällt, aber das ist dann Gott sei Dank doch nicht passiert. Aber es gab immer wieder ein Kreuz und Quer der Hinterpfoten und schließlich hat auch der Hovi eingesehen, dass es einfach nicht mehr geht und wir sind ganz langsam zurück nach Hause gelaufen. Dort ist Bou dann auf einem Teppich hingefallen, hat seine Ente zum Warten angenommen und erstmal ausgeruht, während Leon ganz ungeduldig die Treppe hinab gehüpft ist, um auch endlich los zu kommen. Nino hatte auf dem Hinweg wirklich überhaupt keine Zeit für Luna, er war zwar bei ihr am Zaun, hat sie dann aber eiskalt stehengelassen, obwohl Luna ihn angefiepst hat. Nicht sehr charmant, Blondi! Er musste einfach unbedingt weiter und schnüffeln, schnüffeln, schnüffeln... Schließlich war es aber auch für Blondi genug und wir sind mit ihm umgekehrt. Da war er dann ganz lieb und wollte ab und zu Keks haben, und jetzt hatte er auch mehr Zeit für seine frühere Kumpeline und Nase-Nase am Zaun. Den ganzen restlichen Tag musste Nino dann aber immerzu raus und inhalieren, nur unterbrochen von kurzen Stippvisiten im Haus zur Kontrolle, ob wir noch alles da sind und vielleicht jemand mit raus kommt zum Aufpassen. Abends gab es dann auch einen Weg, den wir seit drei Tagen nicht gegangen waren, und da war Bou immer noch deutlich angeschlagen und konnte nur schwierig laufen. Einmal ist er dann beim Schnüffeln am Wegrand ein bisschen die Böschung runtergeturnt, konnte dann aber nicht drehen, hat sich hingesetzt (Po bergab natürlich...) und bei meinen Versuchen, ihn hochzuheben, hingelegt. Immer noch Po bergab, da kann man ihn wirklich besonders schwer wieder hochheben. Ich musste mein starkes Kind rufen, und deren Ersthelfer-Erfahrung hat sie sofort zur Entscheidung gebracht, den Hund erstmal (im Liegen) ganz nach unten zu befördern, dann hochzuheben, auf dem angrenzenden Acker vorsichtig zu wenden und mit Schub und Halt von hinten die Steigung wieder hochzubefördern. So hat das gut geklappt, allerdings hat Leon sich bei mir an der Leine schon ganz schön gewundert über das Manöver. Und Bou, kaum oben angekommen, ist losmarschiert zum nächsten Markierungspunkt - "Was habt Ihr denn, ist was? Ich bin doch nicht alt!!" Nur wenig später ist er dann allerdings wieder hingefallen, und diesmal hat er im Sitzen den Totalstreik ausgerufen und ist partout nicht mehr aufgestanden - nicht, um noch an der nächsten Wehrkreuzung zu schnüffeln, und auch nicht zum Umkehren. Shuttle-Service war gefragt, und so ist Klara mit Nino zurück zum Auto gelaufen. Das war aber gar nicht so einfach, denn Nino wollte mich und Bou partout nicht allein mitten auf dem Weg stehen bzw. sitzen lassen. Richtig schwere Aufgabe für beide, aber sie haben es schließlich geschafft. Bou hat sich erst erhoben, als das Auto schon fast da war.
  • 18.12.2024 Puuh, am Montag war gleich morgens erneuter Kontrolltermin bei der Tierärztin und Gott sei Dank durfte die Socke runter und der Fuß wieder unverbunden bleiben. Leon hat sie am Wochenende aber ganz brav dran gelassen, nur manchmal kurz angeschnüffelt und mit seinen anderen Füßen zusammen liebevoll "sauber" geschleckt. Handschuhwechsel durften Klara und ich mittlerweile auch anstandslos machen, lediglich Unmengen Leckerli musste es dazu geben. Am Montag hat die Tierärztin nochmal Salbe aufgetragen, die musste zu Hause natürlich umgehend abgeschleckt werden, und dann wurde auch das Schlecken vom ganzen Wochenende nachgeholt mit dem unschönen Ergebnis, dass mittags die Kralle wieder rot war. Ich habe ein Bild der Tierärztin geschickt und sie hat gemeint, wieder Socke anziehen, die Rötung käme vom Schlecken... Neiiin! Aber Nino hatte inzwischen mit dem Schlecken aufgehört und die Pfote war wieder normal, so konnten wir das nur beobachten und die Socke ist ihm erspart geblieben. Und mir auch... Inzwischen ist mit der Kralle alles wieder komplett in Ordnung, wie immer halt, und Leon kann seine Energie wieder auf die Anbetung irgendwelcher Damen konzentrieren. Auch toll...
  • 13.12.2024 Zwischenstand unserer neuesten, hoffentlich nicht endlosen Geschichte: Montag Abend kam Leon - deutlich nach dem Spaziergang - humpelnd von der Abendkontrolle im Garten rein. Nanu? Na ja, vertreten halt, habe ich gedacht. Beim Aufstehen zum Schlafengehen war er dann nur noch dreibeinig, hinten links ging gar nicht, wurde aber nach ein paar Schritten doch wieder besser. Okay, beobachten, und eventuell morgen Schmerztablette, sowas hat man mit Senior ja sowieso im Haus. Die hat er dann am Dienstag auch bekommen, weil der Fuß kein bisschen besser war. Hat aber überhaupt nicht gewirkt, so dass ich dann doch bei der Tierärztin angerufen habe und mittags dort war. Den Morgenspaziergang haben wir mal ausfallen lassen, Bou fand das auch nicht schlimm. Mittags Start zur Tieräeztin und Leon supereifrig darum bemüht, auf jeden Fall dabei zu sein, und dann sehr glücklich, dass er mal allein im Kofferraum liegen durfte. Dass die Tierärztin dann aber seine Pfote anschauen wollte, fand er nicht so lustig, da musste der Maulkorb dran. Okay, eine Kralle dick geschwollen, aber nichts drin Steckendes zu sehen. Also Antibiotikum-Tabletten und weiter Schmerzmittel, Kontrolle am Freitag bzw. wieder vorstellen, wenn es schlimmer oder nicht besser wird. Nachmittags ging es Nino schon viel besser - sei es wegen dem gespritzen Schmerzmittel oder meiner persönlichen Meinung nach, weil er die Tierarztpraxis überlebt hatte... Also war ein kurzer Abendspaziergang drin, aber einzeln, erst Bou, dann Blondi. Am Mittwoch hatten wir dann großes Drama um den Fuß - Leon war nur am Schlecken und hatte ziemlich Stress, weil er unbedingt verhindern wollte, dass ich mir die Pfote anschaue. Dazu hat er mich schon mal gewarnt, wenn ich nur vorbei gegangen bin. Zum Schlafen hat er sich vormittags nach unten getrollt. Immerhin durfte ich ein Bild machen, und darauf war dann Sekret zu sehen. Also Anruf bei der Tierärztin und mittags Termin zur Kontrolle und Behandlung mit Narkose. Da waren dann zwei kleine Löcher in der Haut über einer dick geschwollenen und sekretgefüllten Hauttasche. Die Tierarzthelferinnen haben beim Rasieren gemeint, das sehe fast aus wie ein Biss (und wer beißt denn so einen Hund in den Fuß???), aber die junge Tierärztin der Praxis hat dann geschaut und gemeint, das seien Sekretaustritts-Öffnungen. Zwischendurch hatte Nino Betreuung durch fünf Personen: zwei Helferinnen, die junge Tierärztin als Anästhesie-Chefin (total modern mit Puls-Oxymeter an der Zunge), die Chefin der Praxis an seiner Pfote und meine Wenigkeit zur seelischen Unterstützung. Die Tasche wurde mehrfach gründlich gespült, nach wie vor war nichts zu sehen, was drinnen gesteckt hätte. Dann kam antibiotische Salbe und dann ein dicker Verband mit Handschuh als improvisiertem Nässeschutz und der Auflage, dass der Veband bis zum Wechsel am Freitag nicht nass werden dürfe. Danach wurde Nino zum Aufwachen im Wartezimmer abgelegt und durfte nach einer halben Stunde noch recht wackelig mit nach Hause fahren. Den ganzen restlichen Tag lag er viel und hat einfach gepennt, oder er hat sich aufgeraüüelt und stand dann in der Gegend herum und hat sich gefragt, was er hier macht und wie er wieder weg kommt. So sah es jedenfalls aus... Futter wollte er dann aber schon, als Bou seines bekommen hat, es gab aber nur Nassfutter in ganz kleinen Stückchen für ihn, ohne den sonst üblichen Trockenfutter-Zusatz. Als Herrchen nach Hause gekommen ist, hat er sich aufgerappeklt und im Garten erstmal lang Pipi gemacht, dann ist er reingelaufen zum Begrüßen. Dabei hat er aber nochmal Pipi verloren, was Herrchen sehr erschüttert hat - fit ist der Hund also doch noch nicht wieder... Abends hat Bou seinen Spaziergang bekommen, Nino wollte nur in den Garten, dann aber natürlich ubedingt das Kauteil, das es nach dem Abendlauf gibt, auch haben. Obwohl ich schon extra ein weiches ausgesucht habe, konnte er es nicht richtig fressen - wie hält man das eigentlich fest zum Abbeißen, Chefin? Ich durfte es ihm dann auch anstandslos wegnehmen - sonst nicht so einfach - und kleinschneiden, danach hat er die einzelnen Stücke sehr zufrieden gekaut. Gestern war dann Blondi wieder voll da, lebhaft und interessiert und sehr froh, dass er sich nicht mehr so sehr um seine Pfote sorgen musste. Es gab dann auch einen Morgenspaziergang, kürzer als sonst, aber toll, dass man wieder Kapazitäten für die Düfte am Wegrand hatte...   Und auch für mich toll zu sehen, dass es dem Hund wieder deutlich besser ging. Den ganzen Tag war Leon ziemlich normal, nur ganz leicht reduziert. Aber dass seine Pfote schon noch ein Thema ist, habe ich dann gemerkt, als ich das Provisorium Handschuh wechseln musste gegen eine Brotzeittüte. Das ging ganz gut mit jeder Menge extratoller Leckerli und dem Becher direkt vor Ninos Nase, das größere Problem war fast Bou, der vorauseilend ängstlich bis panisch war vor eventuellem Knurren von Nino. Ich bin mir nicht sicher, ob Leon abends eigentlich laufen wollte oder nicht, er lag viel im Wohnzimmer, aber für Bou war es nötig, und als ich mich angezogen habe, wollte Nino dann doch mit. Und die Strecke war ungeheuer interessant, da hat er auch gezogen, allerdings auch immer wieder Kekschen angefordert. Vielleicht war das doch zu viel für seine Pfote, obwohl ich natürlich nicht so weit gelaufen bin wie sonst. Abends war dann die Tüte am Fuß kaputt gegangen und soltle wieder durch einen neuen Handschuh ersetzt werden, das hat sich zu einem kleinen Drama entwickelt. Bou war Gott sei Dank schon schlafen und konnte nicht auch noch dazwischenfunken. Und schließlich haben Leon und ich auch einen Weg gefunden, ganz ohne Stress diese dumme äußere Hülle für seine Pfote zu wechseln, wobei ich ihm ja gar nicht weh tun kann, weil der eigentliche dicke Verband ja dran bleibt. Aber dass er daraus so ein Theater gemacht hat, ist für mich ein Indiz, dass die Pfote vielleicht doch noch weh tut, Oder wieder wegh getan hat, weil der Spaziergang zu viel war. Wenn man das nur immer wüsste... Heute Morgen jedenfalls gab es keine Signale für Lust auf Spaziergang und so habe ich erstmal nur eine Runde durch den Garten gedreht. Aber als Nino sich da dann lieber hingelegt hat, war endgültig klar, dass der Morgenspaziergang ausfällt. Bou hat sich dann bei seinem Häufchen im Steingarten verkeilt und musste gerettet, also rausgehievt  werden, das war das bisherige "Highlight" des Tages. Mal sehen, was nachher in der Tierarztpraxis unter dem Verband auftaucht.     ----       Die Kralle sieht wieder aus, wie sie aussehen soll, aber natürlich ist noch nicht alles komplett verheilt. Leon trägt jetzt eine Socke und darüber wieder einen Handschuh als Nässeschutz, erneute Kontrolle am Montag. Wenn Blondi die Socke entfernt, muss nach jedem Draußenlaufen die Wunde gereinigt werden. Also bitte, Hovi, lass die Socke dran!
  • 07.12.2024 Es ist abends schon recht spät und die Chefin will schlafen gehen, Klara und Herrchen sitzen aber noch im Wohnzimmer. Also wird Klara beauftragt und erklärt sich auch bereit, Bou mit nach unten zu nehmen, wenn sie selbst ins Bett geht. Allerdings hat niemand den Senior gefragt, wie er das findet. Kurz darauf stellt sich nämlich raus: er findet das blöd und will jetzt mit seiner Chefin schlafen gehen. Dazu hat er dann sogar die Haustreppe in Angriff genommen und den ersten Teil mit viel Gepolter sogar halbwegs bewältigt. Ich bin aus dem Bett gesprungen und habe ihn auf dem Treppenabsatz gesehen beim Mut sammeln für den zweiten Teil der Treppe. Na, da konnte ich ihn dann stützen und alles ging gut. Sehr zufrieden mit sich hat er sich dann auf seinem Teppich fallen lassen und ist eingeschlafen.
  • 05.12.2024 Gestern Abend hatte die Chefin Weihnachtsfeier und ist erst spät in der Nacht zurückgekommen - sehr untypisch, aber ab und zu nötig. Das hat bedeutet, dass die Hovis mit Herrchen schlafen gehen mussten. Nach einer Einweisung hat er es auch hinbekommen, Bou durch den Garten nach unten zu lotsen, Leon kam dann auch mit, aber richtig gut schlafen konnten die beiden wohl nicht. Denn als ich kam, saß Leon schon an der Tür und Bou lag wartend im Flur. Beide haben begeistert gefiepst, als sie mich gesehen haben, Leon hat mich dann noch nach oben zum Bad und zurück begleitet, Bou ist sofort in mein Zimmer gegangen und hat sich auf seinem Teppich hingelegt. Endlich alles wieder richtig! Heute morgen waren sie auch recht unausgeschlafen...
  • 01.12.2024 Meine Güte, ich komme irgendwie gar nicht mehr zum Schreiben... Aber im Moment gibt es auch nicht viel zu erzählen, die Hovis lieben das knackig kalte Wetter, die Damenwelt hat Ruhe gegeben, weswegen sie jetzt abends wieder gemeinsam laufen mit Extra-Stück für Leon (außer wenn ich nach der Arbeit erst um halb sieben loslaufen kann, dann ist es dafür wirklich zu dunkel und die Jäger kommen schon und wollen ansitzen). Gestern war ich dann mit den beiden bei meiner Mutter, weil Herrchen und Klara das ganze Wochenende ebenfalls weg bzw. nicht da waren/sind. Es ist immer wieder aufregend, und Leon muss immer sicherstellen, dass er dabei ist und will gerne als erster ins Auto steigen und dann von dort aus durch die noch offene Kofferraumklappe gechillt beobachten, was ich sonst noch alles einpacke. Bei meiner Mutter kennen sie sich ja inzwischen auch gut aus, da muss dann aber immer erstmal der große Garten gecheckt und markiert werden, bevor man dann Oma begrüßen (und vielleicht doch mal umhüpfen? Nein? na gut...) kann. Gestern allerdings gab es, zumindest für Leon, eine absolute Neuerung. Denn nach dem Essen wollte meine Mutter ausprobieren, wie gut das Autofahren wieder klappt, nachdem sie wegen einem bösen Hexenschuss mehr als zwei Wochen lang nicht gefahren war. Und das hieß für die Hovis: alleine im Haus warten. Bou kamen Erinnerungen aus grauer Vorzeit, aber Leon kennt das überhaupt nicht. Bei uns zu Hause - kein Thema, aber im fremden Haus? Na ja, es gab Warte-Ente(nbrust) wie immer, aber dann war meine Mutter nicht schnell genug zur Tür raus und wurde von einem blonden Geschoss fast umgerannt, das seine Chance gesehen hatte und auch schnell noch raus wollte. Also Rufen und Locken und nochmal Warte-Ente, darauf hat Leon sich nach etwas Zögern eingelassen (er ist ja schließlich lieb), aber die Ente gab es erst, als Oma schon im Garten war, und für Leon gab es sie auch ins Esszimmer nach ganz hinten geworfen, damit ich selbst genug Zeit hatte, zur Tür und raus zu kommen. Da hat dann aber jemand schon sehr empört zum Türfenster rausgeschaut, als wir wirklich beide ohne ihn gegangen sind... Aber wir haben ja nur eine kurze Runde gedreht und waren nach einer Viertelstunde wieder da. Die Begeisterung war unglaublich, Nino hat dann erstmal ein Spielzeug zum Abreagieren gebraucht. Und als ich nachmittags dann wirklich wieder aufbrechen wollte, war schon klar, wer als erstes ins Auto musste... Das Ganze war wie immer derart anstrengend, dass sie nur noch ein bisschen im Garten se4in wollten und noch einen Nachschlag Futter. Aber dann bitte schlafen gehen, Chefin, danke!
  • 16.11.2024 Gestern war das Laufprogramm dann komplett anders als sonst. Weil sich ab etwa 8 Uhr schon Handwerker angesagt hatten, ging es sehr früh (ohne Zeitunglesen und News-Check) los zum Morgenspaziergang. Und obwohl ich stramm gelaufen und bei Leon eine Wegkreuzung früher umgekehrt bin als sonst, ist es zeitlich recht knapp geworden. Beide Herren haben sich beim jeweiligen Kekse-Werfen und -Suchen besonders dumm angestellt und immerzu die Kekse nicht gesehen, so dass ich das bei beiden dann eingestellt habe. Wir sind zeitgleich mit den Handwerkern im Hof eingetroffen, deshalb mussten die Hunde erstmal im Auto warten, bis die grundsätzlichen Fragen geklärt waren. Dann habe ich sie ausgeladen und im Schlafzimmer eingesperrt, weil sowohl im Wohnzimmer als auch im unteren Stock neue Öfen kamen und sämtliche Türen und Tore geöffnet waren. Oh, ins Schlafzimmer wollte Nino partout nicht! Er hat sich steif gemacht, aber das hat nichts geholfen, er wurde am Geschirr gepackt und ins Zimmer gezogen. Na wenigstens musste sein Chef dann auch da mit rein, obwohl der das auch icht wollte. Noch weniger wollte Bou allerdings, dass ich wieder gehe...Nach zwei Stunden war ds Haus wieder frei gegeben und die beiden durften raus aus dem zimmer und in den Garten, wo Leon erstmal das ganze Bellen des Morgens nachgeholt hat. Dann ist ihm der große Kran aufgefallen, mit dem beim Nachbarn eine Eiche an der Grundstücksgrenze zu uns gefällt wurde, und die Motorsägengeräusche dazu. Das war gruselig, da hat er sich in der Terrassentür an mich gedrückt und darauf gedrängt, doch vielleicht lieber wieder rein zu gehen. Nachmittags musste ich dann zur Arbeit, aber Klara ist recht früh nach Hause gekommen und dann auch einzeln mit den beiden gelaufen. Hier war nun Bou enttäuscht, dass er warten musste und Leon zuerst dran war, und prompt ist Bou dann auch nach einer ziemlich kurzen Strecke wieder umgekehrt...
  • 14.11.2024 Weil das mit dem getrennt laufen am Dienstag so gut geklappt hatte, habe ich es gestern Abend wieder genau so gemacht. Nino wollte allerdings schon nicht so gern auf die Rücksitzbank, Bou hat sich dafür begeistert im Kofferraum breit gemacht. Und am Parkplatz, als ich die Treppe vom Beifahrersitz holen wollte und Ente zum Warten für Nino, kam auf Samtpfötchen ein Blondi zwischen Fahrer- und Beifahrersitz angeschlichen - erst die Nase, dann die Schultern und die Vorderpfoten. Da dachte ich noch leicht naiv, der Herr will die ganze Packung Ente aus dem Handschuhfach klauen, aber dann kam blitzschnell ein Satz und Leon hat mit Überrumpelungstechnik versucht, zur Tür raus und in die Freiheit zu gelangen... Gott sei Dank stand ich breit in der Beifahrertür und er ist nicht vorbei gekommen. Ihn wieder zurück ins Auto zu bugsieren und dann die Tür zu schließen, das war allerdings eine ganz andere Nummer... Megatraurig und enttäuscht hat er dann hinter Bou und mir hergeschaut, als wir losgelaufen sind. Und gestern hat das Laufen auch bei Bou nicht so gut geklappt, er ist zwar weit marschiert, aber trotzdem recht oft hingefallen, einmal sogar Hintern voran in eine Schlehenhecke... Na, Blondi hat dann für Ausgleich gesorgt und mich nochmal ausführlich bewegt, damit sich alles wieder einspielt. Laufen ist Rückentherapie... Heute Abend habe ich es dann andersherum ausprobiert, erst Nino, dann Bou, aber es war prompt so wie bei früheren Versuchen, dass Bou kaum Strecke machen und so schnell wie irgendwie vertretbar umkehren wollte. Gut, es hat ENDLICH auch nicht mehr so stark geduftet, da hat natürlich gleich auch ein Stück Motivation gefehlt.
  • 13.11.2024 Nach wie vor sind die Herren im Testosteron-Modus, Sonntag Morgen konnten beide nicht frühstücken, nur ihr Stückchen von meinem Brot war essbar. Nino war eigentlich ganz brav auf der Strecke, aber er wollte rückwärts nur einfach weiter an der langen Leine schnüffeln und die Seele baumeln lassen, Arbeiten war nicht gefragt. Dann hat es ja auch keinen Sinn, also hab ich es eben gelassen. Ihr Fleisch nachmittags konnten sie dann aber doch fressen, und danach sind beide sofort wieder raus in den Garten gegangen, Bou zum Inhalieren auf dem Balkon, Leon zum Liebesbellen. Beide waren total aufgedreht, wann es denn endlich losgeht zum Abendspaziergang, und dort waren sie dann kaum zu bändigen. Nino musste ans Geschirr, damit ich nicht so fürchterlichen Zug hatte, ich musste ja auch noch Bou koordinieren. Der ist in viel zu forschem Tempo losgelaufen und dann nach kurzer Zeit hingefallen und danach immer wieder. Das hat ihn aber kein bisschen davon abgehalten, immer weiter vorwärts zu wollen, wenden musste per Machtwort und unter fiepsendem Protest von Nino durchgesetzt werden. Und dann am Auto hat sich der Senior vorm Kofferraum hingesetzt, heftig atmend, so k.o. war er, aber einsteigen wollte er nicht. Lieber nochmal los Richtung Frau... Als Bou dann doch sicher im Auto saß, hat Nino mich noch seine Extrastrecke gezogen, aber das ist wenigstens ganz schön anstrengend, nach einem Pro-forma-Liebesbellen im Garten (das nach kurzer Zeit von der Chefin beendet wurde) ist er dann in seiner Ecke im Flur eingeschlafen. Puuh, geschafft! Am Montag ging es keinen Deut besser, außer dass die Herrn wieder frühstücken konnten (Bou allerdings sehr mäkelig) und Bou auf einer anderen Strecke eher noch mehr hingefallen ist als zuvor. Auch, weil er hinter Leon her immer ins hohe Gras Richtung Straßengraben gelaufen ist, obwohl er dort nicht mehr laufen kann und mit den Hinterpfoten hängen bleibt, was dann unweigerlich zum Sturz führt. Und zwar mit den Hinterpfoten zu einer Seite weg unter sich, was es schon grundsätzlich schwer macht, ihn wieder hochzuhieven, selbst wenn kein Leon am Arm zieht und vorwärts will. Obwohl man auch sagen muss, dass Nino inzwischen wirklich brav und geduldig wartet, wenn der Chef mal wieder gehoben werden muss. Montag war es so schlimm und ich so verzweifelt, dass ich mir geschworen habe, in Zukunft nur noch einzeln zu gehen. Darüber habe ich dann länger nachgedacht, weil Bou auch schon nach 100m umgekehrt ist wenn er auf diesen Wegen allein mit mir laufen sollte. Deshalb gab es für gestern Abend einen neuen Plan. Zunächst aber ist der Senior voller Begeisterung auf die Gartentreppe zu gerannt und schon auf der zweiten Stufe mit den Hinterpfoten hängen geblieben. Es hat ihm die Hinterbeine nach hinten gezogen und er hat sie über mehrere Stufen bis zum Treppenabsatz mitgeschleift, das muss ganz schön weh getan haben. Dann hing er fest, Vorderbeine und Brust auf dem Treppenabsatz, die Hinterbeine nach hinten oben weggestreckt auf der dritten Stufe. Aus Gewohnheit wollte ich ihn unter dem Bauch packen und hochziehen, da hat er gejault. Klar eigentlich, der Hund war maximal gestreckt, hochheben ging einfach nicht mehr. Also habe ich nacheinander beide Hinterpfoten neben seinen Körper auf den Treppenabsatz gestellt und Bou hat sich hingesetzt. Dann wurde er von Zitterwellen überrollt, wahrscheinlich wegen dem ausgestandenen Schock, das war wie Silvester. Nach einem langen Krauli - Leon hat sich neben uns gesetzt und sich auch ein Krauli geben lassen und ganz brav gewartet - haben wir dann gemeinsam die zweite Treppe bewältigt. Und dann kam für Leon die Neuerung: einsteigen auf die Rücksitzbank, damit Bou im Kofferraum Platz zum Drehen und Aussteigen hat, denn ich wollte erst mit Bou und danach mit Leon laufen. Blondi hat sich sofort zwischen den Vordersitzen positioniert und zur Frontscheibe rausgeschaut, das hat die kurze Fahrt nicht unbedingt sicherer und angenehmer für mich gemacht... Aber Leon fand's gar nicht schlecht, und als wir am Dorfende angekommen waren, hat er auch mit Fiepsen begonnen - Chefin, hier halten und rauslassen, bitte! Blöd geschaut hat er dann schon, als zuerst Bou aussteigen durfte und er nicht, da hat auch ein Stück Ente zunächst nicht geholfen. Nur machen konnte er nichts, so von der Rücksitzbank aus... Und es war genau richtig, denn Bou ist begeistert losgelaufen, hat die Straßengräben in Ruhe gelassen, trotzdem immer wieder geschnüffelt und sich nur einmal bei einem sehr gewagten Kurvenmanöver hingesetzt. Da war einfach viel weniger Stress, mit Leon mithalten zu müssen. Er ist dann auch halbwegs kooperativ wieder ins Auto eingestiegen, und dann durfte endlich Nino raus und auch loslaufen. Mit ihm gning es deutlich flotter und sehr viel weiter, aber das ist ja okay und war auch viel weniger anstrengend für mich, weil ich mich auf ihn konzentrieren konnte und nicht immer wieder noch wegen Bou brmensen und anhalten musste. Trotzdem war ich abends zu Hause dann fix und fertig, aber Gott sei Dank die Hunde auch... Und heute Morgen hat der Treppenunfall nachgewirkt und Bou hat sich die Gartentreppe nicht mehr runter getraut, also mussten wir ums ganze Haus herum und die Steigung über die Wiese bewältigen wie sonst beim Aufstehen und Schlafengehen. Der Morgenspaziergang selbst war dann aber ohne Probleme. Und fressen können die beiden auch wieder, Bou ist allerdings immer noch sehr wählerisch und mag auch nicht jeden Brotbelag bzw. das Brot darunter nicht. Leider fängt er jetzt auch an, seine Schmerztablette wieder auszuspucken, wenn sie nicht gut in Wurst verpackt ist, mal sehen, ob das ein Trend wird oder sich jetzt nur zufällig häuft. Oder wieder besser wird, wenn wer auch immer endlich mit der Läufigkeit fertig ist...
  • 08.11.2024 Schon merkwürdig: heute hat es auch auf der Morgenstrecke unglaublich gut nach Frau geduftet, Leon ist aus dem Auto gesprungen und hat sofort die Nase am Boden gehabt. Immer wieder Stopps mit intensivem Schnüffeln, Schlecken, Klappern, Markieren, wildem Scharren und nach zwei Schritten doch nochmal umkehren und nochmal kontrollieren, ob jetzt alles gut ist... Trotzdem war der Hund ziemlich entspannt unterwegs und wir hatten keinerlei Stress. Nur das Klickern auf dem Rückweg war eine echte Konzentrationsübung für Blondi. Liegt das jetzt daran, dass er morgens alleine läuft? Oder an der langen Flexi statt der 2m-Leine abends? Oder hat die Hündin einfach doch nicht sooo toll gerochen wie die, deren Spur abends verfolgt werden muss? Man weiß es nicht, wüsste es aber manchmal gern...
  • 06.11.2024 Heute sind die Hunde Gott sei Dank wieder etwas besser zu ertragen als die letzten Tage, da muss jemand in der Standhitze gewesen sein. Es ging schon am Sonntag los, aber da hat Leon sich abends noch auf einen Spaziergang auf dem Radweg eingelassen, wo er auch lange nicht war. Danach fand er dann allerdings, dass die Hündin dort ja nicht war und hat schon mal mit Liebesklagen begonnen. Das hat er dann am Montag den ganzen Tag gemacht. Da kam morgens eine Hündin mit ihrem Frauchen bei uns vorbei, vielleicht die Auserwählte, wer weiß, und danach wollte Nino nur noch unter dem Amber- oder dem Walnussbaum sitzen und Liebesklage bellen. Wenn ich ihn reingeholt habe (als Lärmschutz), hat er beim kleinsten Anlass angeschlagen, und wenn ich ihn dann wieder rausgelassen habe, nach kurzemAufpass- Bellen mit seiner Liebesbellerei weitergemacht. Abens war er kaum zu bändigen, bis er eeeendlich los durfte zum Spaziergang, und dann war es wirklich unglaublich anstrengend für mich, denn auch Bou ist in forschem Tempo mitgelaufen. Beide haben sich ständig verkreuzt, Bou hat länger geschnüffelt als Leon, der schon wieder losgezogen hat, und Bou musste dann auch recht schnell dem Tempo Tribut zollen und ist hingefallen. Zum Hochhelfen also erstmal Leon zurückholen und dann den Senior hochwuchten, der mal wieder leicht bergauf mit seinem ganzen Gewicht auf dem Hintern saß. Kaum war das geschafft, hat Leon ihn wieder ungerempelt beim Weiterdrängeln... Schließlich habe ich einen Notstopp surchgesetzt und Umkehren angeordnet, weil Bou einfach am Ende seiner Kräfte war und immer wieder hingefallen ist. Leon hat leisen Protest gefiepst, sich aber gefügt, auch Bou wollte eigentlich nicht zurück. Am Auto wurde Leon angebunden, damit ich zum Einladen von Bou die Hände frei hatte (das ist inzwischen üblich, Nino bekommt dann noch eine Extrastrecke), aber der Senior hatte andere Pläne als einzusteigen. Schließlich saß er drei Meter vorm Auto, komplett außer Puste, aber nach dem Hochheben hat er sich umgedreht und wollte wieder dahin, wo wir gerade herkamen... Als er schließlich dann doch im Auto seine Pause bekommen hat, bin ich mit Leon nochmal die ganze Strecke bis zur Kreuzung oberhalb vom Dorf gelaufen und wieder zurück. Allerdings musste Blondi auf dem Hinweg ans Geschirr, weil mir schon von der knappen halben Strecke vorher der Arm weh getan hat. Nach dieser Laufstrecke war dann selbst Blondi erledigt, hat nur noch etwas dreimal im Garten seine Liebe verkündet und hat sich dann drinnen schlafen gelegt. Auch gestern war es nicht wirklich besser, zumal ich ein anderes Stück der Strecke mit beiden gegangen bin, damit Bou auch was davon hat. Nino hat aber nicht derart viel Extralaufen bekommen wie am Montag und hatte deshalb noch Kapazitäten zum Rennen im Garten frei, aber ich war danach trotzdem erledigt. Bou auch, der hatte sich wieder überschätzt und mehrfach unfreiwillig hingesetzt.
  • 03.11.2024 Nachtrag von gestern Morgen: schon beim Öffnen der Kofferraumklappe hat Nino einen besonderen Duft in die Nase bekommen und hat dann sofort nach dem Anleinen mit aller Kraft losgezogen in Richtung des Waldes neben dem Parkplatz, durch den Straßengraben und ein Stück weit rein in den Wald. Klara hat all ihre Kraft gebraucht, um, überrumpelt von Blondis Schnellstart, den Hund zu halten, hat ihn aber nicht zurück bekommen. Energische Schimpfe von der Chefin und ein paar leichte Klatscher mit der Lederseite der Leine haben dann so weit geholfen, dass Klara Leon wieder unter Kontrolle hatte. Und ein Nachschauen im Wald hat ergeben, dass dort Fleisch liegt. Nino war den restlichen Spaziergang dann ganz brav, wollte aber nach der halben Strecke schon umkehren (k.o. von Oma...) und durfte dann seeeehr gerne einen Wiesenweg und das restliche Stück zum Parkplatz über die Straße gehen, was er am Freitag schon gewollt, aber nicht bekommen hatte. So kam Klara mit ihm nicht noch einmal am Trampelpfad zum Fleisch vorbei. Bou hat Gott sei Dank kapiert, dass die Querung des Straßengrabens jenseits seiner Möglichkeiten ist, da gab es keine Diskussionen. Durch den kurzen Lauf mit Leon hatten wir dann noch Zeit, uns die Sache gründlicher anzusehen, als beide Hunde wieder im Auto waren. Das war Grillfleisch, einfach im Wald abgeladen. Ich habe drei meiner Häufchentüten gebraucht, um alles aufzunehmen, etliche große rohe Bratwürste, verschiedene rohe Steaks, das meiste sogar ungewürzt, ein Köder nicht zu entdecken. Insgesamt geschätzt sicher über 2kg Fleisch, einfach im Wald entsorgt. Unglaublich! Da hatte Ninos Nase einen Volltreffer im Visier...
  • 02.11.2024 Gestern stand ein Ausflug zu Oma an. Dort zu Besuch schon meine Schwester mit ihrer Familie und außerdem der jüngste Sohn meines Bruders. Mein Bruder, seine Frau und sein ältester Sohn hatten ebenfalls einen Tagestrip zu Oma avisiert. Zunächst aber ging der Morgen ganz normal los, Morgenspaziergang zum Auspowern und auch ein bisschen Rennen mit Klara im Garten. Als dann allerdings die Hunde-Sachen gepackt wurden, hat Nino das Fiepsen angefangen, bis er endlich ins Auto durfte - erst dann ist definitiv klar, dass die Hunde mitkommen... Bei Oma gab es eine ausführliche Schnüffelrunde durch den Garten, der wurde ja auch lange nicht mehr von Hovis kontrolliert. Bou hat Oma und meine Schwester gleich entdeckt und begrüßt, Nino erst etwas später, dafür war die Begrüßung dann umso stürmischer. Blondi kann ja inzwischen mit voller Konzentration vorsichtig ins Gesicht stupsen oder schlecken, aber wenn er bei dem Versuch gleichzeitig so hoch wie möglich hüpfen will, weil er sich so arg freut, dann wird da schon recht schwierig... Meine Schwester ist mal lieber ausgewichen, hat damit allerdings Blondi nur weiter angespornt. Schließlich hat er es eingesehen und das Schlecken auf später verschoben. Bei den Kindern haben wir ihm das Hüpfen verboten, das hat aber nur so halbwegs geklappt. Dann gab es Mittagessen für alle schon Anwesenden, mein Neffe ist gekommen und wenig später auch mein Bruder. Neuerliche wilde Begrüßungs-Hüpfereien vom blonden Hovi, Bou hat es zivilisierter angegangen, hat sich aber auch sehr gefreut. Nachmittags woltle mein Bruder einen Spaziergang machen, und Klara hat sich ihm und seiner Familie angeschlossen, damit Leon mitkommen konnte. Bou hat seeeeehr traurig und besorgt hinterhergeschaut und sich dann ganz dicht vor meinen Füßen eingeparkt, damit wenigstens ich nicht auch noch verloren gehe. Aber aus dem kurzen Spaziergang ist eine lange Runde geworden, das wäre für den Senior definitiv zu viel gewesen. Dafür war die Freude riesig, als alle wieder da waren. Viel zu schnell war die Zeit rum und die Abfahrt stand bevor. Leon und Bou wurden wieder im Auto geparkt, da haben sie dann Ruhe gegeben und ganz zufrieden gewartet, bis es dann endlich los ging. Und zu Hause gab es noch ein bisschen Rennen im Garten, mehr habe sie nicht gebraucht. Auch heute noch waren die Hunde total k.o., wollten eigentlich gar nicht mit dem Wecker aufstehen und auch nicht so wirklich ihren Morgenlauf beginnen, sondern lieber noch eine Runde weiterschlafen. Ich musste aber zur Arbeit, deshalb gab es da keine Ausreden. Den restlichen Tag haben sie dann aber verpennt, erst nach dem Futter nachmittags sind besonders Leons Lebensgeister zurückgekehrt. Und prompt hat er auch gemerkt, dass es ja draußen immer noch (oder schon wieder?) supertoll duftet. Klara hat ihm die Freude gemacht, sich die Wegstrecke von Donnerstag nochmal zu wünschen, wurde dann aber auch davon überrascht, mit welchem Tempo Leon sie ziehen kann, wenn er das wirklich wirklich will. Auch Bou hat wieder unglaublich gut mitgehalten und ist erst nach dem Umkehren zurück am Auto einige Male hingefallen, so dass ich dann ein Machtwort gesprochen habe und nicht mit ihm hinter Klara und Nino her noch den Berg rauf gelaufen bin, was er aber eigentlich unbedingt wollte. Kurz darauf kam dann einer der Jäger vorbei gefahren auf dem Weg zum Ansitz, da sind Klara und Leon auch schleunigst umgekehrt. Zu Hause hat Leon den restlichen Abend lang im Garten Liebesbellen für seine Angebetete gemacht.
  • 31.10.2024 Heute konnte ich abends wegen Bauarbeiten nicht wie gewohnt zu unserer Laufstrecke fahren, sondern musste von hinten heranfahren. Da habe ich mir gedacht, laufen wir doch mal wieder den Weg, den ich gerade gekommen war und den ich seit gefühlt einer Ewigkeit nicht mehr gegangen bin. Die Hunde fanden diese Idee seeeehr gut und waren derart aufgeregt, dass sie gar nicht koordiniert wie sonst aussteigen konnten. Sie hatten es furchtbar eilig damit und ich hatte dafür dann einen Leinenknoten und keine Zeit zum Antworten, weil man auch nicht wie sonst warten könnte... Bei Losstürmen ist Bou dann geschlagene dreimal Mal mitten auf dem Weg vor mir zum Schnüffeln stehen geblieben, während Nino fröhlich weitergezogen hat und ich nur mit viel Verrenken nicht über Bou geflogen bin. Dann erst haben sie sich allmählich auf gemeinsames Spazierengehen eingestellt und keine solchen Mätzchen mehr gemacht. Spazierenrennen hätte aber besser gepasst... Selbst der Senior hat ein für ihn sehr fotsches Tempo angeschlagen und durchgehalten, und erst nach einem ordentlichen Stück hatte er dann genug und wollte umkehren. Und erst beim Platzabschnüffeln rund ums Auto hat es ihn dann zerlegt... Nino durfte dann allein mit mir noch ein Stück in Richtung unseres gewohnten Parkplatzes laufen, aber da würde es schon ganz schön dunkel, und als es dann hinter der Böschung auch noch nach Wildschwein gerochen hat, sind wir schleunigst umgekehrt. Hat auch gereicht, Blondi wollte erstmal nicht mehr im Garten rennen. Später kam dann noch Klara, ihre Begrüßung hat auch nochmal viel blonde Power verbraucht.
  • 23.10.2024 Es duftet!!! Besonders auf der Abendstrecke habe ich jetzt einen sehr energischen blonden "Hilfsmotor", dem es gar nicht schnell genug gehen kann und der nur ungnädig wartet, weil nun mal außer der Chefin auch noch der Senior dabei ist und Zeit braucht. Am Sonntag Abend haben wir noch in der Anfahrt auf halber Strecke das Auto von Nele, einer sehr hellen Goldi-Dame, die nur ab und zu zu Besuch im Dorf ist, gesehen, und kurz danach auch Nele und ihr Frauchen höchstselbst. Blondi ist auf die Rücksitzbank im Bus geklettert, um besser nach hinten rausschauen zu können, und hat gleichzeitig ein ungeheures Fiepskonzert begonnen, von unten unterstützt vom heiseren Senior- Japsen. Das hat Leon übelgenommen, dass wir an Nele vorbei- und dann auch gleich wieder weggefahren sind! Lieber sind wir dann von zu Hause aus den Radweg gelaufen, aber zur Stressbewältigung hat Leon in einem Tempo losgezogen, dass Klara kaum mithalten konnte und Bou schon mal gar nicht. Also habe ich Klara noch schnell zugerufen, dass sie nicht auf uns warten muss, und habe Bou in aller Ruhe die Düfte am lang nicht mehr untersuchten Weg schnüffeln lassen. Bou war auch schon umgekehrt, als dann von hinten Klara und Leon im Laufschritt angerannt kamen. Nino hat wohl eine Vollbremsung eingelegt, als er uns nicht mehr gesehen hatte, und offenbar gleichzeitig realisiert, dass es hier gar nicht zu Nele geht, sondern in der anderen Richtung (nämlich aufs Dorf zu, nicht davon weg...).  Klara wurde genauso forsch wie hinwärts auch zurückgezogen, wieder konnte Blondi nicht auf uns warten, aber Klara konnte ihn dann in den Garten lotsen statt weiter Richtung Dorf, und Blondi war fix und fertig vom selbst auferlegten Renn-Ziehen. Gott was waren wir froh, wieder im Garten zu sein! Seitdem ist die Duftwelt jeden Tag anders, und die Reaktionen der Hovis darauf überraschen mich immer wieder neu. Mal kann Bou bis zur Bank auf gut halber Strecke gehen, mal will er schon deutlich vorher umkehren. Gestern ist er an der Bank dann einfach hingefallen und entkräftet erstmal liegengeblieben, während ich mit Leon den ganzen Platz drumherum gründlichst erforscht habe, aber für den Rückweg hat der Senior sich dann allein wieder aufgerappelt und ist ordentlich und ohne weitere Unfälle bis zum Auto zurückgelaufen. Die Schuhe bewähren sich dabei sehr.         -------            Und à propos Auto: das Hovimobil stand jetzt über eine Woche lang pausierend erst in der Garage und dann in der Werkstatt, in dieser Zeit durfte der VW-Bus ran. Das gefällt den beiden Herren, denn da kann man viel besser rausschauen und hat auch mehr Platz zum Liegen. Außerdem braucht Bou keine Treppe, sondern schafft den Ausstieg aus niedrigerer Höhe mit einem kleinen Hopser.  Dummerweise fährt die Chefin lieber mit dem Hovimobil, und seit gestern Abend ist es auch endlich wieder einsatzbereit. Seitdem ist aber Bou beim Aussteigen auf der Treppe schon mehrfach ins Schleudern geraten, das soll wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl sein... Übrigens geht der Seior auch im Haus die Treppe nicht mehr, sondern wird über den Hof und dann durch den Garten gelotst. Beim Aufstehen und nach dem Spaziergang raufwärts kann er da alleine, aber zum Schlafengehen runterwärts braucht er Begleitung und einen Keks direkt vor der Nase, unser Striezi... Leon hat sich das zwei Tage lang angeschaut und läuft jetzt ebenfalls hinter dem Keks herbis zum Zaun, er bekommt seinen dann im Garten, Bou erst wenn er wieder im Haus ist. Und das hat blondi auch kapiert und verstanden, er wartet ganz brav und versucht (bisher) nicht, schnell mal eben durchs Gartentor und in die Freiheit zu kommen. Kluges und ganz liebes Kerlchen!
  • 13.10.2024 Klara hat heute Bou die neuen Schuhe für die Hinterpfoten anprobiert. Er schlurft jetzt öfter beim Laufen und hatte vor zwei Wochen schon eine blutige Pfote deswegen - wahrscheinlich ist eine Kralle abgebrochen und ein paar Tage lang hat es nach jeden Spaziergang wieder geblutet. Das ist inzwischen vorbei, war aber der Grund, die Schuhe zu bestellen, nachdem ich auf der Homepage von Martina Worgul davon gelesen hatte. Und weil Klara die Zuständigkeit für neue Tricks hat, haben wir bis heute gewartet. Mit allem haben wir gerechnet, weil Bou Verbände an der Pfote ja bisher jedesmal unmöglich fand und damit nicht laufen konnte, aber dass der Senior einfach aufsteht (und sich dabei leichter tut als sonst) und mit seinen Schuhen an den Hinterpfoten losläuft, das konnten wir beide gar nicht glauben. Leon wollte mal sehen, was wir da haben, und "durfte" dann spaßeshalber die Schuhe auch anprobieren. Aber er fand sie einfach schrecklich, aht die Beine ganz hoch gezogen und bei jedem Schritt versucht, die komischen Dinger abzuschütteln. Na ja, er muss sie ja nicht tragen. Abends dann der Praxistestmit Bou beim Spaziergang. Es braucht noch Übung und Routine, die Schuhe anzuziehen, aber wieder ist Bou einfach losgelaufen, und wir hatten deutlich den Eindruck, dass er die Schuhe gut findet. Offenbar tut das Schlurfen damit nicht so weh, und besseren Halt hat er auch. Natürlich kann man auch damit stolpern und hinfallen und auch die Pfote kann umknicken, und dann ist der Schuh ziemlich im Weg. Nach dem Hinfallen (auf dem Rückweg) hatten sich die Schuhe verdreht mit der Sohle nach oben, aber das ließ sich leicht wieder ändern, und insgesamt ist das Fazit bisher sehr positiv. Im Haus habe ich ihm die Schuhe dann ausgezogen, und prompt ist Bou auf den Fliesen ausgerutscht...
  • 06.10.2024 Ein turbulentes Wochenende liegt hinter den Hovis und ihrer Familie. Gestern zum Mittagessen hatte die Chefin ja wegen ihres Geburtstags eingeladen, da kam vorher schon erst Klaras Freund (muss der hier sein, Chefin? Na gut, aber nur, wenn wir auch was von der Klara haben dürfen...) und dann auch Herrchens Bruder mit seiner Frau. Dann mussten die Hovis im Haus warten und alle sind losgefahren zur Gaststätte. Spät am Nachmittag hat Herrchen dann mal vorbeigeschaut zum Füttern, aber dann hat er die Hunde gleich wieder eingesperrt, und erst abends durften sie dann raus und spazierengehen mit Chefin, Klara und Felix. Bou ist dann mit mir umgekehrt, Leon mit den beiden noch ordentlich weit gelaufen. Und dann sind auch so nach und nach die Gäste wieder aufgebrochen. Chefins Bruder wollte lieber nicht übernachten, weil er nicht krank werden wollte, Schwester und Familie sind gar nicht erst gekommen, weil selber krank, das war ein bisschen doof. Und so haben wir dann heute die unbenutzen Betten wieder abgebaut und hatten einen entspannten Tag.
  • 04.10.2024 Zunächst einmal das Wichtigeste: alles Gute zu 12 1/4 Jahren, Bou!        ---------            Und dann der Rest. Seit Dienstag Abend sind wir wieder zu Hause, die Fahrt war allerdings alles andere als schön. Chefin am Abend vorher erkältet plus garstige Migräne, am Fahrtag Dienstag zu nichts zu gebrauchen. Gott sei Dank haben wir ja mit Klara inzwischen eine weitere Fahrerin, jedenfalls solange sie noch mit uns verreist. Bou mit Durchfall geschlagen, was spätestens alle Stunde zu Stopps genötigt hat. Und dazu teilweise heftiger Regen, der das Fahren auch nicht wirklich leichter gemacht hat. Wir haben von Römö unweit der Grenze Dänemarks nach Hause fast so lange gebraucht wie von der Jammerbucht im Norden... Aber Leon war unglaublich lieb, er hat mir immer wieder die Nase aufs Bein gelegt und seine Unterstützung bekundet, mehr helfen konnte er mir ja nicht. Als es mir nach dem Mittagessen eine Zeit lang besonders schlecht ging, lag die Nase quasi ununterbrochen auf meinem Schoß und Blondi hat zu Krauli am Ohr aufgefordert. Zwischendurch hat er auch versucht, Bou zu helfen, aber auf dessen Kopf fand er seine Nase dann doch nicht si gut platziert. Beide Hunde sehr erleichtert, wieder im heimischen Garten zu sein, und seitdem auch gesund. Bou ist bisher hier auch sehr gut gelaufen, trotz der Berge der Rhön, aber es riecht einfach unglaublich gut, das motiviert. Was die Herren nicht wissen ist, dass sie Lunas Läufigkeit genau verpasst haben, die fing am ersten Tag des Urlaubs an. Na macht nichts. nächstes Mal wieder. Der Chefin geht es langsam besser, aber jetzt ist Herrchen auch krank. Und eigentlich war fürs Wochenende Besuch der Familie vorgesehen zur Geburtstagsfeier. Wegen Krankheit fällt das gerade auseinander, aber die Vorbereitungen dafür durfte ich auch eigentlich nicht machen, fand mein blonder Kontroll-Wart, Matratzen aufbauen und Betten beziehen macht sonst immer Klara, Chefin! Immerhin kommt heute Abend Klara wieder, das ist auf jeden Fall ein Grund zur Freude.
  • 30.09.2024 Inzwischen ist der Wettergott uns wieder gnädig und die Hovis genießen es. Nach wirklich heftigen Sturm, der uns vom Strand blastn wollte, am Samstag haben wir jetzt wieder entspanntes Spätsommer-Wetter. Bou kann da morgens plötzlich richtig gut laufen, ohne Stolpern und Hinfallen. Weil fast der ganze Strand hin Regenwasser überschwemmt war, haben sich morgens alle Autos am Rand gesammelt und beide Hovis hatten intensives Training beim Laufen. Den restlichen Tag wird dann das Ferienhaus professionell bewacht, besonders Leon hat da viel Spaß, weil auch viel geboten ist. Wenn allerdings an der Straßenecke vorübergehend ein Shetland-Pony angebunden wird, das Blondi nicht genau erkennt, dann ist es vielleicht doch eventuell geraten, beim Bellen langsam rückwärts zu gehen... Und gänzlich indiskutabel ist natürlich, wenn andere Hunde zurückbellen. Leider verteilt der Zaun Stromschläge, das musste Blondi am Beginn des Urlaubs erfahren, und so hält er dann doch lieber Abstand. Eine gefährliche Begegnung beim Spaziergang hatten wir auch mit einem Schäferhund. Klara und ich hatten uns mit Nino schon weit in eine Hauseinfahrt zurückgezogen, damit der Schäferhund passieren kann, aber dessen Herrchen fast die Lage nicht richtig eingeschätzt und die Leine zu lang gelassen, so dass sein Hund zwei Sprünge auf uns zu kam. Schäferhund im Kampfmodus, Nino deutlich warnend bereit zur Verteidigung. Herrchen musste mitspringen, hat dann aber Gott sei Dank schnell wieder Stand gefunden und konnte seinen Hund gerade noch halten, bevor der mit Nino zusammengeprallt ist. Puuuuh, das wäre sehr giftig geworden und viel hat nicht gefehlt... 
  • 27.09.2024 Erneut Wetterwechsel - seit gestern ist Dauerregen mit kurzen, aber richtig heftigen Güssen dazwischen. Beim Spazierengehen gestern hatten wir zweimal Glück und Regenpausen erwischt, aber heute morgen sind wir nach fünf Minuten am Strand (und den Häufchen, Gott sei Dank) in so einen Regenguss geraten und waren im Handumdrehen alle patschnass bis auf die Haut. Nino wollte hinter einer Düne in Deckung gehen (das hätte sogar geklappt, geduckt wären wir im Windschatten gewesen und die dicken Regentropfen wären weitgehend über uns hinweg geschossen worden), aber Bou wollte nur noch zurück zum Auto und die Truppe in Sicherheit bringen. Er hat losgezogen wie wild, da blieb keine andere Wahl. Auch Nino war dann aber froh, im Auto zu sein. Nur zurück im Ferienhaus war er natürlich schrecklich unausgetobt und Klara musste in den sauren Apfel beißen und bei Regen im Garten noch wild Seil ziehen, damit Blondi hinterher schlafen gehen konnte.
  • 25.09.2024 Das Wetter hat gestern gedreht, endlich bläst ein frischer Wind von der See. Der Morgenspaziergang am Strand war heute richtig toll und hat auch den Hovis großen Spaß gemacht. Bou muss dann nach 15-20 Minuten ins Auto, sonst knicken seine Hinterpfoten um und er fällt immer wieder hin. Heute wollte er aber eigentlich gar nicht einsteigen. Nino darf dann noch ein Stück solo am Strand laufen und oft auch auf dem Rückweg zum Auto klickern. Generell ist Spazierengehen am Strand auf Rømø anders als weiter im Norden, weil der Strand kurz, aber unglaublich breit ist. So wandern wir in Schleifen und Zickzack immer den Hundenasen nach statt bis zu einem gewissen Punkt geradeaus und dann zurück zu laufen. Aber egal - Hauptsache Bewegung. Seit Anfang der Woche sind auch deutlich weniger Urlauber und Hunde hier, das schlechter werdende Wetter merkt man sofort.
  • 18.09.2024 So langsam spielt sich der Urlaubsalltag ein, die Hunde haben ihre Schlafplätze gefunden und auch Nino kann jetzt die Nacht durchschlafen. Morgens ab halb sieben ist er dann aber wach und bei der geringsten Regung sofort bereit für Action... Man kann nicht alles haben 🤦. Leider haben die beiden etwas Durchfall, offenbar vertragen sie ihr Futter nicht so gut, aber sie sind quietschfidel und stören sich nicht daran. Das Problem hat mehr die Chefin, weil sie hier die Häufchen nicht liegen lassen kann wie zu Hause. Bou reichen morgens und abends Recht kurzfristig Laufstrecken aus, Leon freut dich nach den morgendlichen gemeinsamen Strand-Erkundungen auf Solo-Einheiten und dann auch aufs Arbeiten beim Rückweg zum Auto. Nach wie vor muss unglaublich viel aufgepasst werden, u.a. sind Recycling-Vontainer in Sichtweite und jedes dort haltende Auto wird professionell verwarnt, sich nicht dem Hovi-Reich zu nähern. Wie die Leute das hier bisher ohne Hovi-Security ausgehalten haben, ist Nino ein Rätsel... Aber es kommen auch unglaublich viele Spaziergänger vorbei, oft mit Hund, das gibt jede Menge Einsätze. Am Strand sind weiterhin jeden Morgen viele Hunde, die Nino aber bisher nahezu komplett ignoriert, selbst wenn sie etwas weiter weg frei rennen oder laut keifen oder beides. Das Geschirr hilft dabei, aber er ist auch von allein unglaublich entspannt und verblüfft uns jeden Morgen neu. Bou hat mit anderen Hunden sowieso nicht mehr viel am Hut, außer bei Ladies, da holt das alte Schlitzohr dann seine besten Tricks raus und hängt sich in die Leine -Wegziehen unmöglich, ohne den Hund umzuwerfen, und das weiß er genau...
  • 16.09.2024 Tja, zur Zeit gibt es offenbar nur in Sprüngen neue Einträge. Aber ich war wirklich sehr in der Arbeit eingespannt, und dann hatte ich auch letzte Woche nicht so frei wie gedacht, weil meine Kollegin nach drei Wochen Urlaub mit Corona zurückkam und diese Woche krankgeschrieben war... Was soll man machen? Am Freitag noch voll gearbeitet, abends kam Klara aus Würzburg, Samstag hieß es dann ohne große Pause Koffer und Auto packen und am Sonntag sind wir in Urlaub nach Rømø gefahren. Dänemark, endlich! Die Fahrt hat gut geklappt und war diesmal auch ungewohnt kurz, dafür ist das Ferienhaus nicht ganz so toll, wie der Katalog es versprochen hatte. Am Strand abends dann unglaublich viele Hunde und dazu jetzt auch noch ein super-wackeliger Hovi-Senior und ein superbraver Blondhovi. Unfassbar, wie Nino sich entwickelt hat. Nase am Boden wegen der vielen Gerüche, und alle Hunde (bis auf einen), die er gesehen hat, waren ihm einfach egal und konnten den Duften nicht Paroli bieten. So entspannt sind wir wirklich noch nie spazieren gegangen, wenn überall auf allen Seiten ständig Hunde sind... Die erste Nacht im Ferienhaus war recht anstrengend, die Hunde müssen immer erst Liegeplätze finden und besonders doof war es diesmal, dass nicht beide in Chefins Zimmer gepasst haben. Blondi konnte gar nicht richtig schlafen, und seine Versuche, Bou in den Garten zu locken und dann schnell den Schlafplatz zu besetzen, sind daran gescheitert, dass Bou nicht aufstehen konnte oder wollte. Schließlich musste das arme Blondi dann bei Klara schlafen... Das Platzproblem haben wir dann heute gleich geändert, indem die Betten umgestellt wurden.    ---------    Noch zwei Stories von Mittwoch vom Chef-Striezi der Familie. Morgens nach dem Spaziergang war Leon schon sicher im Haus, aber Bou hat beim Aussteigen unsere Nachbarin im Garten entdeckt und wollte ihr unbedingt Hallo sagen. Also ist er los gewackelt zu ihr hin. Mahnende Worte wurden überhört, und festhalten und wegziehen geht nicht mehr, da fällt der Senior dann um. Also blieb mir nur, mit zu gehen. Bou hat sich kurz kraulen lassen und könnte dann nach Hause zurück wackeln. Abends habe ich die beiden mal wieder auf halber Strecke aussteigen lassen, damit sie den vorderen Teil des Wegs unter die Nasen nehmen können. Offenbar hat aber der Platz, wo ich geparkt gäbe, derart gut gerochen, dass sie kaum zu halten waren, und dann sind sie erstmal ganz anders als geplant in die "falsche" Richtung losgelaufen. Nach einem Stück Weg waren die sich dann schlagartig einig, dass sie umkehren wollen, und dann ging es am Auto vorbei in die vorgesehene Richtung, weiterhin mit den Nasen am Boden. Dabei habe ich schon gemerkt, wie es Bou zu viel wird, und wirklich hat er dann beim Umkehren keine Kraft mehr gehabt. Also Experiment: Senior an einer jungen Eiche anbinden, Warte-Kommando geben und mit Blondi losjoggen Richtung Auto. Ganz habe ich die Strecke nicht im Joggingtempo geschafft, und als es langsamer wurde, ist Leon aufgefallen, dass sein Chef fehlt. Er hat sich umgeschaut und Anstalten gemacht, umzukehren und musste dann mitgezogen werden. Als das Auto dann in Sichtweite kam, hat Blondi aber den Plan durchschaut, hingezogen und wollte auch sofort einsteigen. Dann sind wir zurück zu Bou gefahren, so schnell es auf dem Weg ging, und wurden von einem höchst aufmerksam schauenden sitzenden Hovi empfangen. Hat der sich gefreut, dass er nicht ausgesetzt und vergessen wurde! Es gab Riesenlob für ihn und Leckerli für beide, dann habe ich Bou ins Auto gehoben und wir konnten nach Hause fahren.     ---------         Die Hunde waren in den letzten Tagen auch sehr aufgeregt und insbesondere Leon anstrengend, indem er immer jemanden im Garten als Unterstützung beim Aufpassen gaben wollte. Heute hat sich mein Verdacht bestätigt, Luna ist seit heute läufig. Aber jetzt sind wir ja nicht da...
  • 29.08.2024 Ja, lange nichts geschrieben. Seeeehr lange... Zu meiner Entschuldigung: ich muss jetzt sehr viel arbeiten, Urlaubsvertretung, da ist der Morgenspaziergang schon gehetzt, damit noch Zeit zum Spielen im Garten ist, in der Mittagspause muss ich etwas essen und dann mit den Hovis Kekse suchen spielen und nach der Arbeit wieder laufen und dann noch den Garten gießen... Straffes Programm, das nicht viel Zeit für anderes lässt. Letztes Wochenende haben wir dann aber auch erfolgreich den Besuch von Klaras hundeängstlichem Freund über die Bühne gebracht. Freitag Abend und Samstag hatte Klara noch ein bisschen Angst, dass Nino vielleicht eifersüchtig wird, am Sonntag hat er Felix dann wohl allmählich akzeptiert. Klara hat mit Felix zusammen in der Wohnung meiner Schwiegereltern geschlafen, aber das war für Blondi kein Hinderungsgrund für Wecken. Pfote an die geschlossene Tür (wer macht denn so was???) hauen und dann jämmerlich fiepsen, weil das blöde Ding nicht aufgeht, und fast sofort kommt Klara raus zu ihrem Hovi. Klappt doch... Am Montag nach dem Wochenende hatte ich aber dann schon den Eindruck, dass Blondi sehr erleichtert über die wieder normalen Zustände war. Das hat sich in einem riesigen Tobe-Rappel im Garten - über das ganze Hundegesicht lachend beim Rennen und dabei wild auf einem Spielzeug quietschend - geäußert.      ---      Gerade in den letzten Tagen ist es den beiden viel zu heiß, aber neuerdings bleibt Leon jetzt im oberen Stockwerk bei Bou liegen, wenn sonst keiner da ist, und passt offenbar auf den Senior auf. Sowie ich z.B. von Einkaufen zurück bin, trollt er sich unter die Treppe auf die kühlen Fliesen. Und wenn Bou es mal geschafft hat, den Platz unter der Treppe zu erobern, liegt Nino entweder auch leicht genervt daneben oder er übernimmt den Stalking-Dienst bei mir und liegt mir zu Füßen. 
  • 16.08.3024 Wenn am Parkplatz beginnend das erste, bergauf führende Wegstück der Morgenstrecke supertoll nach Frau duftet, läuft der Senior plötzlich ganz ohne Leckerli forsch voraus... 🤔😀 Und Blondi kommt nicht vom Fleck.
  • 13.08.2024 Morgenspaziergang, noch bei angenehmen Temperaturen. Vor der Geschichte eine kurze Geländebeschreibung. Rechts von unserem Weg der Wald, links bergab zur Straße hin abgeerntete Getreidefelder mit Strohballen. Hinter den Feldern ein Wiesenweg als Verbindung unseres Wegs zur Straße, dann weitere Felder, aber zu unserem Weg durch einen Zaun, eine Hecke und am Eck auch eine Baumgruppe abgegrenzt. Auf den ersten Feldern am unteren, diagonal gegenüber von uns liegenden Eck Fuchsi, Leons aktueller Sparringspartner. Fuchsi sieht Nino, Nino sieht Fuchsi. Beide rennen los, der Fuchs bergauf, um sich in den Wald zu retten, Leon im gestreckten Galopp geradeaus, um dem Fuchs den Weg abzuschneiden. Und die Chefin bleibt machtlos zurück und sieht es schon genau an der Wegkreuzung/Baumgruppe knallen... In letzter Sekunde ist Fuchsi seitlich abgebogen und irgendwo hinter der Hecke und dem Zaun verschwunden. Blondi ist noch einige Meter weiter geschossen, dann aber auch zum Stehen gekommen und langsam suchend zurück gebummelt. Mein Rufen fand er uninteressant, aber immerhin konnte ich ihn so einsammeln. Die Flexi-Leine, die er hinter sich her gezogen hatte, war ganz schön lädiert vom wiederholten Aufschlagen auf dem Schotterweg. Und Nino an der Brust und der rechten Seite komplett übersät mit Kletten. Er saß dann aber ganz brav da, hat mich die Kletten rausziehen lassen und dabei erstmal verschnauft. Weiter wollte er dann nicht mehr laufen, aber auf dem Rückweg klickern war okay. Als wir wieder am Auto waren, hat Bou sich sehr gefreut, dass der Kumpel wieder da und nicht verloren gegangen ist... Den restlichen Tag haben die beiden im Haus und großteils sogar gemeinsam im Keller verschlafen. Beim Abendspaziergang war es immer noch so heiß, dass selbst Leon nach wenigen Metern umgekehrt ist und nicht bis zum Bach laufen wollte. Bou ist überhaupt nur pro forma und für sein Geschäft ein paar Schritte gegangen. Erst nach Sonnenuntergang war dann noch ein bisschen Rennen im Garten doch sehr angesagt.
  • 12.08.2024 Gestern hat die Chefin Spatzen beobachtet, die auf dem Rand des Hundepools balanciert haben, um ans Wasser zu gelangen, und jedesmal knapp gescheitert sind. So soll das ja nicht sein, also wurde ein Holzscheit schräg ins Wasser gelegt und mit einem Stein gegen Auftreiben gesichert. Wenig später kam Blondi vorbei und hatte Durst. Aber ohje, was ist das denn da am anderen Ende des Pools??? Gaaaaanz vorsichtig und seeeehr skeptisch ist er nach und nach mit allen vier Füßen ins Wasser gestiegen und dann gaaanz vorsichtig näher hingegangen, um zu schnuppern. Ne, also das ist gruselig, lieber wieder aussteigen... Abends nach einem anstrengenden Spaziergang mit Klara in der Wärme konnte er dann zwar baden, aber Klara meint, er habe sich den Pool mit dem Holz geteilt... Heute war es dann kein Problem mehr, und auch die Spatzen lernen, wie man am besten auf dem Holz landet, um dann trinken zu können. 
  • 06.08.2024 Gestern hatte Nino keine Lust, sein Futter zu fressen und wollte es so wie Bou handgefüttert haben. Auf dem Morgenspaziergang wirkte er auch irgendwie ausgebremst und ich habe zunächst gedacht, er habe Klara-Mangel (die war nämlich am Wochenende auch noch viel unterwegs). Aber nachmittags nach dem zweiten Futter hat er sich dann übergeben und meine Alternativ-These Bauchweh bestätigt. Es gab diesmal auch keine Streitigkeiten um sein Erbrochenes, ich habe ihn mit einem großen trockenen Hundekeks abgelenkt und als er damit fertig war, hatte die Chefin das ausgespuckte Futter schon "gekapert". Abends wollte er nicht weiter laufen als die Strecke mit Bou gemeinsam, na gut, wenn es ihm nicht gut geht...      -----           Heute ist Leon aber wieder fit und blendend gelaunt, nur die normale Morgenstrecke ist wohl vielleicht einfach nicht sooo toll wie der Sonntags-Spaziergang war.
  • 04.08.2024 Die Chefin hat Klara mal einen anderen Morgenspaziergang vorgeschlagen, und das wurde dann in die Tat umgesetzt. Beide Hovis super-aufgeregt, weil es nicht mit dem Auto, sondern einzeln direkt vom Hof aus losging. Beide haben gedacht, den Radweg zu den großen Wiesen und zum Bach, den es manchmal (besonders bei Hitze) als Abendspaziergang gibt, aber beide wurden korrigiert - es ging auf die frühere Morgenrunde aus Zeiten, als wir noch mit Luna bzw. Kaja gelaufen sind. Hui, das war natürlich ganz toll, da waren sie seit Ewigkeiten nicht mehr. Bou wollte dann noch abbiegen Richtugn Dorfmitte, fand es aber auch recht cool, an Luna vorbei die Strecke ein Stück weit unter die Nase zu nehmen. Aber vor ihm war Leon dran, und der wusste überhaupt nicht, wo er zuerst schnüffeln sollte. Er wurde von Luna auch richtig verbellt und Klara hatte ein bisschen Mühe, geordnet mit ihm zu Lunas Zaun zu gehen zum Nase-Nase-Schnuppern. Lang Zeit für Luna hatte Blondi allerdings nicht, er musste dringend weiter. Auch so eine Neuerung im erwachsenen Hovi, die wir uns vorher niemals hätten vorstellen können... Anders als ich gedacht hatte, war er auch am Bach lang noch nicht vom vielen Schnüffeln k.o., sondern ist ganz selbstverständlich weiter die Runde gelaufen - das gehört sich so! Den Rückweg haben wir dann aber doch über die Straße abgekürzt, weil Nino allmählich doch müde wurde. Außerdem konnte er da dann noch klickern und arbeiten, und dann war er sehr froh über seinen neuen Garten-Pool mit gaaaanz viel Wasser drin. Klara und mir hat es auch richtig Spaß gemacht, mal wieder die alte Strecke zu laufen, und es sind Unmengen an Erinnerungen hochgekommen an frühere Zeiten und was wir da alles schon so erlebt haben... Und wie unterschiedlich die beiden Paare Bou+Kaja bzw. Leon+Luna sind/waren.
  • 02.08.2024 Nachdem Klara ja äußerst frech (und völlig unerlaubt...) letztes Wochenende einfach mal nicht da war, wurde sie heute Abend dafür Ewigkeiten angejodelt und umgesprungen und mit Fußangel "verhaftet" und vor Begeisterung. Zu Bou durfte sie eigentlich überhaupt nicht, fand jedenfalls Nino, der sich wirklich kaum wieder beruhigen konnte.
  • 31.07.2024 Auf dem Rückweg vom Morgenspaziergang mit Leon läuft die Chefin heute mal ein Stückchen parallel zum Weg im Wald, weil es dort schattiger ist. Nino ist eifrig im Arbeits-Modus, schaut nach oben zu mir und nicht auf seine Füße und stolpert deswegen mit den Hinterbeinen über einen Ast am Boden. Die Folge sind entsetzt-panische Galoppsprünge, weil er angegriffen wird... Gott sei Dank hat er dann doch recht schnell realisiert, dass hinter ihm kein Feind lauert, und hat sich nach zwei Hüpfern von mir auch schnell wieder beruhigen lassen. Ich hätte keine Lust gehabt, mit ihm durch den Wald zu rennen. Abends konnte Leon heute wieder ein ordentliches Stück allein laufen, wäre auch gern noch weiter gegangen, aber weil Gewitterwolken herangeweht sind, wollte ich das nicht so gern. Beim Aussteigen zu Hause hatte ich dann das Problem, dass Bou im Kofferraum saß, Kopf schon in der Tür vom Heckklappengitter, aber es nicht geschafft hat, fertig aufzustehen. Es war ganz schön kompliziert, an ihn heranzukommen, um ihn hinten hochheben zu können, da war dsa zusätzliche Gitter mal echt im Weg, aber irgendwie habe ich es schließlich geschafft und ihm auch ein bisschen auf der Treppe geholfen. Er wollte dann nur noch ins Haus und im Keller unter der Treppe liegen im kühlsten Eck. Um diesen Liegeplatz streiten sich die beiden seit Tagen, denn obwohl nach menschlichem Ermessen auch direkt unter der Treppe und erst recht im gesamten Kellerflur mehr als genug Platz für zwei Hovis wäre, sind die Herren anderer Meinung. Bou liegt da nur, wenn Leon (noch) nicht da ist, und wenn Bou da liegt, traut sich Nino nicht hin. Gestern dachte ich ja erst, Bou hätte Leon abkommandiert, weil er mich bei der Gartenarbeit in der Sonne bewacht hatte und dann wirklich die kühle Ecke gebraucht hat. Und kaum war mein schwarzer Schatten im Kellereck, hatte ich plötzlich einen blonden Stalker. Allerdings einen immerzu leise fiepsenden, was mich dann darauf gebracht, hat, dass Leon mir eventuell sein Leid klagt, weil sein Platz besetzt ist und dass ich da mal was unternehmen soll. Ich habe mich dann eben auch unten hingesetzt und ein bisschen Pause gemacht, da konnte dann Leon auch im Flur liegen. Echt kompliziert, die beiden!
  • 30.07.2024 Unser diesjähriger unfreiwilliger Trainingspartner, die Füchsin, hatte heute morgen mal wieder Lust auf eine neue Runde Regel-Diskutieren mit Leon. Sie kam uns im entspannten Trab auf dem Weg entgegen, Blondi hat sie sogar kurz vor mir gesehen (er läuft ja auch in meiner Sicht...), ist aber trotzdem superbrav an der Flexi stehengeblieben. Vielleicht war er auch einfach sprachlos angesichts dieser Dreistigkeit, keine Ahnung... Jedenfalls kam der Fuchs immer weiter auf ihn zu, bis ich endlich die Leine verkürzt haate und Nino am Geschirr packen konnte, und die ganze Zeit ist Blondi wie ein Standbild stehengeblieben. Als ich dann neben ihm war, wurde es der Füchsin doch zu viel und sie ist mit einem schnellen Sprung über den Straßengraben im Wald verschwunden. Leon ist aus seiner Starre erwacht und Lob ist auf ihn niedergeprasselt, außerdem gab es ganz viele Leckerli. Ich war mega-stolz auf meinen tollen Hovi, und er war sehr stolz auf sich selbst und hat auch beim Weiterlaufen noch mehrmals Leckerli angefordert, weil er das so gut gemacht hatte... Extra aufmerksam ist er dann den restlichen Weg gelaufen, aber leider war da dann nichts mehr, wo er wieder so toll brav hätte sein können. Mist! Aber auf dem Rückweg durfte er dann ja noch klickern und Tricks machen, das war dann auch ganz toll und wurde heute hochmotiviert angegangen. Abends hatte Nino dann aber so gar keine Lust zu laufen, nach dem Stück gemeinsam mit Bou musste ich ihn richtig überreden, noch ein paar Schritte extra zu gehen, er wollte nicht. Es war aber auch unglaublich warm, verstehen konnte ich ihn schon. Nur hatten wir mal wieder den Fall, dass der junge Hund die gleiche Strecke gelaufen ist wie der Senior, der davon zurecht völlig fix und fertig war.
  • 27.07.2024 Gestern hatte Bou einen ganz schlechten Tag. Schön morgens ist er auf der Treppe hingefallen und kam alleine nicht mehr hoch, und das hat sich den ganzen Tag lang wiederholt. Das Wetter war auch nicht so toll, alles nass. Abends saß ich dann noch ein bisschen auf der Terrasse, da lag plötzlich Blondi vor meinen Füßen. Es hat eine Weile gedauert, bis mir aufgefallen ist, dass Leon eigentlich nicht mein spezieller Bodyguard ist, aber dann habe ich den mal gesucht und im Keller gefunden. Bou hatte es nach dem Abendspaziergang für den Tag offenbar gereicht und er war schlafen gegangen. Und wenn mein Bodyguard mal pausiert, übernimmt Nino ganz selbstverständlich diese Rolle, das finde ich ja schon sehr sehr lieb... ---    Heute geht es Bou wieder viel besser, Gott sei Dank! Morgens sind wir exakt in einer Regenlücke spazieren gegangen, perfektes Timing, abends hat das leider nicht geklappt, weil ein Ende des Regens erst spät vorhergesagt war. Also sind v.a. Leon und ich ziemlich nass geworden, obwohl Blondi bei weitem nicht so lang laufen wollte wie normal. Bou hat gefühlt drei Schritte, Häufchen und Pipi gemacht und ist dann umgekehrt. Nino war dadurch dann leider den ganzen Abend lang nicht richtig ausgepowert und sehr nervig, immer wieder wollte er im Regen im Garten doch noch irgendwas spielen, bis er dann endlich doch schlafen konnte.
  • 23.07.2024 Die wöchentliche Einkaufstour steht an, was die Hovis natürlich eigentlich in- und auswendig kennen. Heute allerdings hat die Chefin erstmal ganz viele Getränkekisten und dann noch etliche Säcke mit Altkleidern ins Auto geladen, da ging dann bei Blondi der Alarm an, dass die ganz wegfahren will (zu Oma oder so) und ihn vielleicht nicht mitnimmt... Ich musste tatsächlich beim Laden eine Pause machen und Nino beruhigen. Dabei kam mir dann ein Spaziergänger mit Hund am Zaun unfreiwillig zu Hilfe, denn dem mussten auf jeden Fall die Grenzen klar und deutlich erklärt werden... Danach war ich fertig und habe so wie immer noch die Einkaufskisten genommen und Warte-Ente verteilt und Leon war wieder im richtigen Programm angekommen und ist beruhigt schlafen gegangen. Manchmal wundee ich mich schon, wie anhänglich er geworden ist!
  • 22.07.2024 Klara kann noch bis heute Abend bleiben und deshalb mit mir zusammen mit beiden Hovis zur Tierärztin zum Impfen fahren. Sehr praktisch. Bou ist im leeren Wartezimmer ausgerutscht, -plumps- hingefallen und dann Hechtland liegengeblieben, Nino wollte am liebsten alles anschauen und fand insbesondere die zur Verfügung gestellten Leckerli sehr spannend. In einem der Sprechzimmer wurde behandelt, das ist ihm dann nach einer Weile aufgefallen und hat Blondi besorgt. Immer wieder hat er den Kopf schief gehalten und gehorcht und geschnüffelt, auch leises Fiepsrn war im Programm. Dann ging auch noch im Sprechzimmer das Licht aus. So geht das doch nicht, Klara, mach mal was! Dann ging das Licht wieder an und Leon wollte los stürmen - jetzt bin aber ich dran! Die Tierärztin hat uns dann aber ins andere Sprechzimmer geholt. Leon ist total neugierig sofort rein marschiert, Bou hat mal den Senior markiert, der nicht aufstehen kann. Bei Frauchen ist er damit durchgekommen, die Tierärztin hat leicht gegrinst, ist zur Praxistür gegangen und hat diese geöffnet, und siehe da - schon konnte der Senior doch aufstehen... Natürlich ging es dann auch für ihn ins Sprechzimmer. Dort war es aber dann gar nicht schlimm und gab auch supertolle Leckerli. Bei der Untersuchung vorm Impfen ist nichts besonderes aufgefallen, nur leicht zu dick ist der alte Herr, aber das war mir schon klar, das bekomme ich nicht mehr weg. Bei Nino hingegen war alles okay und er wohl sogar kurz davor, der Tierärztin ein ganz liebes Danke-Schlecki zu geben, sie hat bloß nicht lang genug gewartet, bis er seine große Nase richtig platziert hatte. 
  • 21.07.2024 Es ist einfach nur noch warm bzw. heiß, die Hunde liegen den ganzen Tag irgendwo herum, wobei Bou immer das Probelm hat, dass er mich im Blick haben will und deshalb mit mir mit wandern muss... Als ich gestern vormittags nach Würzburg gefahren bin, um Klara abzuholen, habe ich ihn mit Hilfe des Stücks Ente, das sie immer zum Warten bekommen, auch in den Keller gelotst, wo es am kühlsten ist, wo Leon immer liegt und Bou sich wegen der Treppe nicht mehr so hintraut. Aber mittlerweile ist es so warm, dass er immerhin im Wohnzimmer liegt, wenn ich auf der Terrasse sitze, das ist auch schon ein Temperatur-Unterschied. Außerdem gestaltet sich momentan das Fressen besonders des morgendlichen Trockenfutters zunehmend kompliziert, das muss jetzt sehr intensiv angefüttert werden, obwohl Bou vor Appetit tropft und sabbert, und wird dann auch nicht immer komplett aufgefressen. Blondi freut sich...
  • 16.07.2024 Heute ein recht spontan beschlossener Ausflug zu Oma zum Mähen der Wiese. Und das, obwohl es leider nachts sehr geregnet hat. Egal, den Hovis sowieso, nach dem Morgenspaziergang noch Tasche packen und Aufbruch. Leon ist ganz aufgeregt geworden, als Futter eingepackt wurde, und war von da an kaum zu bändigen, bis er dann im Auto saß. Schnucki (also der Rasenmäher...) hat die Rücksitzbank blockiert, im Kofferraum die Hunde - Ladekapazität des Autos mal ausgetestet... Die Fahrt war stressfrei und dank Klimaanlage auch nicht heiß, bei Oma sind die beiden aber sofort in den schattigen Garten gerannt und haben erstmal überall geschnüffelt und markiert. Irgendwann ist dann Bou eingefallen, dass hier ja normalerweise auch ein Mensch zu begrüßen ist, das hat er dann auch begeistert schwanzwedelnd getan. Nino wollte nicht zurückstehen, er mag die Oma schließlich auch, aber bei dem Schwung, den er hatte, musste ich ihn ausbremsen, damit er meine Mutter nicht umwirft. Mal wieder klarer Fall von Blondi-Mobbing, er hätte das gekonnt... Na ja, dass dann der Rasenmäher die Chefin blockiert hat, war irgendwie weder den Hunden noch Oma so ganz recht, aber dafür war ich schließlich da und nötig war es auch sehr. Bou hat sich ein schattiges Plätzchen mit Blick zu mir gesucht, Leon in der Küchentür das Mittagessen überwacht. Auch nachmittags hatte ich leider wenig Zeit für die beiden, das Mähen ging wirklich zäh bei hohem, nassem Gras, aber endlich war zumindest der halbe Garten geschafft und dann habe ich die Hunde bespielt und geschmust. Zu Hause woltlen alle beide noch intensiv im Garten rennen. Ich hatte fast den Eindruck, dass Bou auch sehr gerne noch spazieren gegangen wäre, aber es zog eine dicke Regenwolke auf, und wir waren gerade mit Rennen fertig, als es losgeschüttet hat. War dann auch okay, glaube ich.
  • 15.07.2024 Nach dem Morgenspaziergang habe ich in der Garage auf dem Boden und in der vollen Sonne eine Zwergfledermaus gefunden. Vermutlich gehört sie zu bzw. in die Kästen, die im Garagengiebel hängen. Also Hunde in den Garten, Handschuh geholt und versucht, das Tierchen einzufangen. Das gab große Gegenwehr mit Geschrei und Fluchtversuchen, bei denen aber auch klar wurde, dass ein Flügel nicht gespreizt werden konnte. Schließlich habe ich sie im Schatten an den Rauhputz der Garageninnenwand gesetzt, das hat ihr gefallen, sie hat sich dann umgedreht, gehängt und ist eingeschlafen. Und ich habe zu googeln begonnen, was ich jetzt am besten mache, und einen Fledermaus-Experten gefunden. Auf Anruf und Mail kam aber zunächst keine Antwort, so ist die Fledermaus tagsüber vom Alltag verdrängt worden. Abends war ich dann schon dabei, ins Bett zu gehen, und mein Mann hatte eine Sitzung, als das Telefon geklingelt hat. Eine Dorfbewohnerin wollte mich fragen, ob der Fledermaus-Experte jetzt noch bei mir vorbeischauen könnte, er sei gerade bei ihr. Okay, na klar. Also das Schlafengehen-Programm gestoppt, mich nochmal umgezogen ("Häh, Chefin, was wird das denn???"), die Tür aufgemacht, damit die beiden Wächter in den Garten konnten und selbst schon mal raus in den Hof gegangen. Kurz danach kam dann auch ein Auto vorgefahren, und das war natürlich Grund für Kampfgebell. Hallo, schließlich war es schon dämmerig und die Chefin ganz allein, so geht das ja nicht... Die Nachbarin, selbst Besitzerin zweier Labradore, war mitgefahren, weil sie unseren Straßennamen nicht wusste, nur welches Haus es ist. Bou auf dem Balkon und Leon unten am Tor haben miteinander im Bellen gewetteifert. Während der Mann die Fledermaus angeschaut und dann auch eingepackt hat, um sie zum Tierarzt zu bringen, ist die Nachbarin auf das giftig bellende Blondi zugegangen und hat zu ihm gesagt (mit einem minimal ironischen Unterton): "Gell, Du bist auch ein ganz gefährlicher?!" Ninos sofortige Reaktion: schwanzwedeln, freudiges Lachen, Bellstopp - endlich hat das mal jemand kapiert... Beide Hunde haben dann das Bellen auch runtergefahren und sich gefreut, als alle wieder weggefahren waren und die Chefin erneut (und diesmal wirklich) mit ihnen schlafen gegangen ist. Kurz danach kam dann auch Herrchen nach Hause, da war die Welt vollends wieder in Ordnung. Ach ja, der Fledermaus konnte leider nicht geholfen werden, der Tierarzt hat sie eingeschläfert.
  • 10.07.2024 Gerade hat Bou erst sein Bein geschleckt und dann ganz arg zu hecheln begonnen. Weil er nach geschätzten zehn Minuten immer noch nicht wieder aufgehört hat zu hecheln, habe ich mich zu ihm gesetzt und begonnen, ihn ganz langsam über den Rücken und auch mit T-Tips zu streicheln. Bou war sehr dankbar für meine Unterstützung und hat mir mehrfach das Gesicht abgeschleckt, konnte sich aber nicht beruhigen. Keine Ahnung, ob er Schmerzen hatte oder was der Grund war. Irgendwann kam dann Nino, recht eifersüchtig, dazu und hat auch mal seinen Chef intensiv abgeschleckt - mehr kann er halt nicht, um ihn wieder heil zu machen... Es gab dann auch ein kleines Leckerli und ich habe Bou Wasser angeboten, aber das wollte er nicht. Leon hat sich ein bisschen mitkraulen lassen und wollte dann aber doch gerne noch im Garten rennen. Na gut, hab ich gedacht, draußen ist es inzwischen recht kühl, und Bou rennt ja immer nur so viel, wie er kann, also versuchen wir das mal. Bou ist begeistert mit nach draußen gekommen und für seine Verhältnisse sogar flott mit gelaufen, und danach konnte er sich dann auch wieder entspannen und beruhigen. Gott sei Dank!
  • 05.07.2024 Fairerweise muss noch eine Geschichte von Nino von gestern nachgetragen werden, so lieb und drollig war er da... Abends nach dem Spaziergang hatten beide Hunde dicke Flecken kleiner grüner Geassamen im Fell, zu deren Entfernung ich den Kamm geholt habe. Anschließend gab es ein langes Krauli, das besonders Leon sehr genossen hat. Irgendwann USt ihm aber etwas merkwürdig vorgekommen und er hat mit seiner riesigen Nase gaaanz vorsichtig an mir herumgeschnüffelt - meistens kommt dann ein ganz liebes Schlecki als Dankeschön fürs Kraulen. Gestern allerdings fing er dann supervorsichtig an, mit den Schneidezähnen an meinem Ärmel zu knabbern. Beim Nachschauen habe ich dann am Ärmel vier dieser Grassamen entdeckt, die Nino jetzt unbedingt bei mir wegmachen wollte... So was  ist Bou in den ganzen zwölf Jahren nicht eingefallen, unglaublich lieb vom Blondi!
  • 04.07.2024 Alles Liebe und Gute zum 12. Geburtstag, mein Senior, Du lieber, toller Hovi! Ich wünsche Dir ganz besonders Gesundheit und dass die Arthrose in der Hüfte Dich auch weiterhin nur mäßig einschränkt, wenn der kleine Clown im Senior (Du bist ja nicht grundlos mein Kasperle...) und Deine ungebrochene Lebensfreude ihren Einsatz haben. Ich mag gar nicht nachdenken, wie es mal ohne Dich sein wird... Egal, positiv denken, wir starten ab sofort das Projekt 13, oder? Jeder Tag zählt! Im übrigen natürlich auch ganz liebe Geburtstagsgrüße an Bous Geschwister!
  • 02.07.2024 In der letzten Woche hatten Leon und ich beinahe täglich morgens irgendwelche Tiere auf dem Weg, mal einen Hasen und ein Stückchen weiter den uns schon bekannten, beratungsresistenten Fuchs, dann zwei Hasen gleichzeitig, oder nur den Fuchs, dafür aber besonders uneinsichtig und verspielt auf dem Weg und als ich schon dachte, jetzt sei er endlich verschwunden, schaute das Köpfchen aus der Hecke wieder raus... Nino hat alles sehr brav ausgehalten. Hasen ist er ja schon gewöhnt, da muss man stehenbleiben und hinterher schauen, dann zur Chefin schauen und Keks bekommen - einfach! Allerdings kennt er jetzt das Wort "Hase", das habe ich so gemerkt: auf dem Rückweg beim Arbeiten ein Stück voraus Hase von rechts nach links quer über den Weg. Nino total brav, und als wir an der Stelle vorbei waren, habe ich ihn sitzen und bellen lassen und zu ihm gesagt, er solle dem Hasen ruhig klarmachen, dass er noch da sei. Zack - Bellen abgebrochen, stattdessen Kontrollblicke nach links und rechts (Was??? Hase? Wo?)... Aber mit dem Fuchs ist das nicht so einfach, Fuchs geht halt so gar nicht... Da hilft mir nach wie vor das Geschirr ganz wunderbar, denn Leon hat damit keinen Zug am Halsband und wird trotzdem effektiv ausgebremst, bis der Fuchs dann endlich mal zu verschwinden gedenkt. Seit heute Morgen bin ich außerdem der Meinung, dass es sich um eine Fähe handelt, aber vermutlich noch eine junge. Denn heute waren gleich zwei Füchse vor uns auf dem Weg, weit vor uns, aber weil es geradeaus ging, auch weit zu sehen für den Wolf im Blondi. Hui, war der aufgeregt! Aber auch zu Recht, denn beide Füchse haben zunächst keinerlei Anstalten gemacht, sich zurückzuziehen, obwohl ein höchst empörter Hovi, leider durch die Leine ausgebremst, mit Frauchen schnurstracks auf sie zugelaufen kam. Der eine der beiden hat sich dann doch etwas früher verzogen und war auch noch erkennbar kleiner, deshalb denke ich, das war ein Welpe. Aber Mama hatte die Ruhe weg und ist erst recht knapp mit einem vorwurfsvollen Beller auch im Feld verschwunden (und zur Abwechslung mal drin geblieben...). Unverschämtheit, hat der Hovi im Wolfsmodus erklärt, er sei ja wohl viiiiel größer und stärker! Na ja, aber rückwärts wollte er dann doch mit mir clickern und Aufgaben haben, das fand ich schon sehr toll von ihm. Auf halbem Rückweg habe ich dann nochmal gestoppt, um meine Jacke auszuziehen, und dabei habe ich gesehen, dass ein Fuchs schon wieder auf dem Weg unterwegs war. Nino hat das auch gesehen, sich aber dann aktiv für mich entschieden, und spätestens jetzt war ich aber sowas von stolz auf mein Blondi...       ----------           Klara war am Wochenende auch wieder da, letztes Wochenende mussten wir ja ohne sie auskommen. Freitag habe ich sie in der Mittagspause abgeholt und mit nach Hause gebracht, und die Hunde, besonders Leon, wussten gar nicht, wie sie ihrer Freude Ausdruck verleihen sollten. Sie haben regelrecht ein Konzert aufgeführt mit allem, was sie stimmlich so zu bieten haben, und Leon auch mit Hochhüpfen. Klara ist abends auch allein mit ihnen gelaufen, einzeln, und auch das fanden die beiden Herren wohl gut. Am Samstagabend durften sie nach dem Spazierengehen noch im Wald zu einem Teich. Leon ist im Teich an der Flexi gesichert schwimmen gegangen, Bou habe ich versuchsweise in eine tiefe Pfütze gerufen zum Baden, er will ja stehen können. Aber schon aus der Pfütze kam er ohne Hilfe nicht mehr raus, gut, dass wir ihn nicht in den Teich gelassen haben. Baden gehen ist wohl leider auch nicht mehr drin beim Senior.
  • 23.06.2024 Wir mussten nach viel Arbeit von der Chefin auch noch am Wochenende ohne Klara auskommen. Deshalb habe ich gestern Abend mal nicht an unserer gewohnten Stelle geparkt, sondern bei der Bank auf halber Strecke des Wegs, damit die Hunde mal in die andere Richtung loslaufen können und neuen Duft unter die Nasen bekommen. Bou hat die letzten Tage schon immer Anstalten gemacht, nicht aussteigen zu wollen, gestern habe ich ihn deshalb probehalber gleich gar nicht dazu aufgefordert, sondern ihn im Auto warten lassen. Nino war begeistert - allein mit der Chefin und dann noch auf die Strecke, die er so selten laufen darf... Er hat forsch losgezogen und nur ab und zu zum Schnüffeln Vollbremsungen eingelegt. Selbstverständlich ging es dann auch bergauf zum oberen Teil der Runde. Dort wurden wir dann allerdings von unserem Erzgegner-Jäger überholt. Schon beim Heranfahren wurde mir mulmig, denn ich hatte zwar Nino fest im Griff und am Wegrand, aber Asko hat seinen Kopf aus dem Fenster gesteckt und den Fahrtwind genossen. Wo der Kopf durchpasst, passt bekanntlich der restliche Hund hinterher und ich hatte keine Ahnung, was ich dann machen soll. Aber Asko wird wohl auch schon alt, er hat Leons Duft erst aufgenommen, als er schon an uns vorbeigefahren worden war. Dann allerdings hat er sich aufgesetzt, aber Herrchen hat (Gott sei Dank) Gas gegeben und damit jeder Überlegung zu springen die Basis entzogen. Und Nino war natürlich total aufgeregt und auch ein paar Schritte lang schwer zu bändigen, bis wir dann um eine leichte Lurve herum waren und er sehen konnte, dass auf dem ganzen Weg vor ihm kein Asko mehr war. Das hat beruhigt. Aber als wir dann zum Wiesenweg auf halber Strecke kamen, wollte Nino nicht die Runde beenden, sondern bergab und zurück zum Auto und seinem Chef - mal nachsehen, ob der noch lebt... Vielleicht war ihm aber auch einfach nur zu warm. Bou jedenfalls hat noch gelebt (so ein Glück!), hatte aber wohl das Jägerauto auch gehört und fand deshalb wohl, er müsse eigentlich auch gar nicht laufen und wir könnten gleich wieder nach Hause fahren. Ne, Senior, so nicht! Ich habe ihn aus dem Auto komplimentiert, und dann ist er ebenfalls losgelaufen und fand es auch gar nicht so schlecht, was er da alles so zu riechen bekommen hat. Allerdings hat Bou ein für seine Verhältnisse sehr flottes Tempo vorgelegt und woltle dann auch recht schnell umkehren. Doch ein bisschen Angst vor Asko, denke ich. Heute Abend war unser Standard-Parkplatz belegt, deshalb bin ich wieder zur Bank gefahren und von dort aus gelaufen, aber heute wollte Bou mit Leon und mir zusammen losgehen. Wir sind dann auch weiter gekommen als mit ihm allein gestern, dann irgendwann mit protestierendem Blondi umgekehrt udn haben Bou im Auto geparkt. Nino durfte und wollte auch noch einzeln gehen und hat mich die Strecke bis zum sonstigen Parkplatz "mitgenommen". Das ist ja immer halb-halb: mir ist flottes Tempo als Training auch recht, und Nino freut sich, wenn er sich auspowern kann. Also probiert er jedesmal aus, bis zu welcher Geschwindigkeit die Chefin mitmacht... Rückwärts war dann der Elan allerdings weg und ich musste ihn ein bisschen antreiben als Training für ihn.
  • 20.06.2024 Danke, Blondi, dass Du heute auf das Einzeln-Laufen abends verzichten wolltest, dadurch ist der Wolkenbruch nicht über uns niedergegangen, sondern wir waren schon wieder im schützenden Haus...
  • 19.06.2024 Bou konnte noch den ganzen Montag lang kaum laufen, schon eine Runde durch den Garten hat ihn an den Rand des Umfallens gebracht, sein Geschäft hat er gerade so geschafft. Muskelkater vom feinsten... Aber am Dienstag ging es schon wieder viel besser, nur wurde es da warm und der Senior hatte nicht so viel Lust. Nino dafür schon, der hat die Einzel-Spaziergänge von Montag vermisst und wollte dann abends auch wieder die ganze Runde laufen. Eigentlich ja noch lieber eine Runde im Wald, aber da hatte die Chefin keine Lust zu, dann wenigstens ohne Umkehren. Und dann zu Hause intensives Planschen im Pool...
  • 17.06.2024 Tja Bou , aber heute bezahlst Du für Deine Abenteuerlust gestern. Schon nach dem Wecken von Herrchen hat er schwer überlegt, ob er die Treppe nochmal in Angriff nehmen will und hat sich schließlich nach oben gekämpft. Nach dem Frühstück mussten wir erst noch auf einen Handwerker warten und waren deshalb recht spät zum Spazierengehen startklar. Aber dann (im strömenden Regen auch noch) hat Bou es gerade noch geschafft, sich neben dem Auto in die Garage zu legen, Laufen ging fast gar nicht mehr, er ist immerzu hinten eingeknickt. Auch das Einladen war chancenlos, dazu muss er ja auf den Hinterbeinen stehen, während ich ihn vorne anhebe, da ist er einfach zudsammengebrochen. Ich habe ihn dann ins Haus zurück gelotst, durch die Kellertür ohne Treppe, auch das ging nur geradeeben so, und im Flur hat er es gerade noch geschaft, sich hinzulegen, bevor er hingefallen ist. Mit Leckerli hat er da dann geschlafen, während ich mit Leon losgefahren bin. Und Blondi hat leider den Ausbüxer in sich wieder entdeckt, schon bei Klara vorgestern ist er einem jungen Fuchs hinterher und hat ihr die Leine aus der Hand gezogen. Heute bei mir hat er zunächst an einer Ecke eines Rapsfelds etwas gerochen und gezogen, da konnte ich ihn aber halten. Nach einer Pause zum Schnuppern war er dann wieder ganz friedlich, aber als der Wiesenweg neben dem Rapsfeld kam, in den er immer giftig reinschauen muss, ist er heute losgerannt und nach ein paar Metern auch im Raps verschwunden. Samt Leine. Und dann kam er nicht mehr raus, egal wie und was ich gerufen habe. So weit ich das Rapsfeld überblicken konnte, hat sich nichts bewegt, und zu hören war auch nichts. Im Gegenteil, so still kam es mir lange nicht vor. Ich bin wirklich schon verzweifelt, immer wieder rufend auf dem Weg hin und her gelaufen im Bemühen, irgendeinen Hinweis auf Blondi zu ergattern. Und dann hat endlich die Leine geklappert und er kam von hinten angelaufen, patschnass und leicht vorwurfsvoll schauend, warum ich nicht an einer Stelle stehenbleibe, so dass er mich finden kann... Am liebsten hätte ich ihn verprügelt, ganz ehrlich, aber ich hab's natürlich nicht getan, sondern die kurze Leine ausgepackt und ihn "abgeschleppt". Nino fand nämlich, mit dem Feld sei er jetzt fertig, nun könnten wir ja weitergehen... Ne, Freundchen, zurück zum Auto und zwar Fuß, damit es wenigstens irgendwas gibt, wofür ich Dich dann vielleicht loben kann. Das hat dann auch gut geklappt. Bou lag immer noch im Keller, woltle dan aber hinter mir her wieder nach oben und hat schon die erste der beiden Treppen kaum geschafft. Also habe ich ihn wieder nach unten gerufen, das ging leichter, und ihn dann durch die Kellertür in den Hof, von dort in den Garten und dann im Garten ohne Treppe über die Wiese nach oben gelotst. Hat ein bisschen gebraucht, bis er das Manöver kapiert hat, dann fand er es toll. Und dann hatte ich endlich Zeit, meine Nerven irgendwo wieder zu finden...
  • 16.06.2024 Vorgestern Abend hatte ich nur wenig Zeit zum Laufen mit den Hunden zwischen Arbeitsende und Klara vom Zug abholen, deshalb bin ich mit beiden gemeinsam nicht wie sonst den ersten Teil der unteren Strecke der Abendrunde gegangen, sondern bergauf zum oberen Teil der Runde und dann auf halber Strecke über einen Wiesenweg zurück nach unten und zum Auto. Bou war lange nicht mehr auf dem oberen Teil gewesen und hat sich riesig gefreut, Leon fand es ganz gut, dass er so kein Hin und Zurück hatte, sondern ständig neue Düfte für die Nase, auch wenn die Strecke insgesamt für ihn zu kurz war. Das haben wir dann mit Laufen im Garten ausgeglichen. Gestern mit Klara sind wir dann wie gewohnt unten gestartet, und während sie mit Leon die Runde gedreht hat, bin ich mit Bou an der Bank auf halber Strecke umgekehrt - Bous übliches Programm. Nach wenigen Schritten standen wir dann vor dem Wiesenweg nach Oben, den ich gestern mit beiden gelaufen war. Bou hat lange nachgedacht, nach Leon gehorcht und ist dann zielstrebig bergauf losgelaufen - langsam, aber unaufhaltsam. Er fand es wohl am Tag zuvor so toll da oben, dass er gleich wieder hinwollte. Ich musste ihn nicht groß zu einem Päuschen überreden, und dann kamen auch schon Klara und Nino und waren recht verblüfft, uns auf dem oberen Weg zu treffen. Gemeinsam sind wir dann zum Auto zurück gelaufen. Ja und heute wollten wir das ganze andersherum machen, weil ich den Eindruck hatte, dass es Bou schon recht schwer gefallen war, den Berg raufzulaufen, nachdem er schon eine Geradeaus-Strecke in den Beinen hatte. Also heute vom Auto weg bergauf mit der Absicht, dass Bou und ich dann über den Wiesenweg die kleine und Klara und Leon die große Runde laufen. Da hatten wir den Plan aber ohne den Senior gemacht! Nix da nach unten abbiegen, er schafft das noch weiter! Also durfte er mitlaufen bis zum Aussichtspunkt, wo ja wirklich immer viele Leute halten udn es entsprechend toll riecht. Aber auch hier wollte Bou partout nicht umkehren, sondern weiter mitkommen. Ich habe den Autoschlüssel an Klara übergeben und habe ihn gelassen, weil wir zu zweit waren und Klara ja jederzeit vorauslaufen und das Auto holen konnte. Auf dem unteren Teil des Wegs gab es dann die ersten Schwächezeichen, aber auch an der Bank wollte er auf keinen Fall bleiben. Lieber hat er unterwegs ds Schnüffeln sein gelassen, um nicht zu großen Abstand zu Nino zu bekommen. Und als Leon mal wieder das Reh (diesmal zwischen den Feldern auf einem Wiesenweg statt im Getreide) gesehen hat und in die Leine gesprungen ist, hat der Senior angezogen und wollte helfen... Bou ist wirklcih die ganze Runde gelaufen, wir konnten es gar nicht fassen. Ganz stolz auf sich lag er dann im Auto, nur Rennen im Garten wollte er nicht mehr.
  • 12.06.2024 Heute Abend hatte Bou zu Hause nach dem Aussteigen aus dem Auto ziemliche Probleme beim Laufen, weil ihm die eine Hinterpfote (wohl durch einen Krampf) immer wieder abgeknickt ist und er nicht auf dem Ballen, sondern auf der Oberseite der Pfote aufgekommen ist. Recht hilflos stand er am Fuß der Treppe, wollte hoch zum Pool und saufen, konnte aber nicht. Ich habe dann sein Geschirr abgemacht und als Tragegurt unter der Hüfte durchgeführt, um ihm nach oben zu helfen. Das hat dann gut geklappt, und nach einer Verschnaufpause konnte er auch beim abendlichen Rennen (bzw. Seniorenwackeln...) im Garten wieder mitmachen.
  • 10.06.2024 Heute morgen waren die beiden noch nicht wieder im normalen Rhythmus, um Viertel nach fünf hat Nino sich wohl verschluckt und ist nach oben gelaufen Richtung Garten. Ich bin mit aufgestanden, um ihn raus zu lassen, damit er Gras gegen den Schluckauf fressen kann - Bou braucht das immer. Leon allerdings ist erstmal losgeschossen und hat alles mögliche abgeschnüffelt. Bou kam dann auch hinterher und fand es im Garten ganz toll, beide wollten nicht mehr reingehen. Auch als ich mich nochmal ins Bett gelegt habe, hat es eine ganze Weile gedauert, bis Bou dann doch hinterher kam. Zur normalen Aufstehzeit waren beide dann nochmal recht schläfrig... 
  • 09.06.2024 Doppel-Wecker noch vor der Vogeluhr, da muss was im Busch sein! Richtig, Hovis, RZV-Clubsiegerschau und Deckrüdenpräsentation in Eichenzell. Leon gemeldet, Bou als Unterstützung und Fanclub dabei. Bou, der alte Profi, aht bei dem kurzen Spaziergang vor der Abfahrt sofort sein Häufchen gemacht und wollte umkehren, Leon wollte mit Klara noch viel weiter laufen, hat aber plötzlich auch Panik bekommen, dass das Chef-Team vielleicht ohne ihn wegfahren könnte, und ist dafür dann extra flott zurück gerannt. In Eichenzell wie immer viel Betrieb, aber immerhin zunächst mal teilweise Bewölkung. Wir haben uns ein Plätzchen gesucht und Leon gemeldet, dann durften die beiden auch aus dem Auto. Und nach der Begrüßung sind wir erstmal mit ihnen gelaufen, denn die offene Klasse hatte noch gaaaaaanz viel Zeit. Das Warten ist besonders Leon sehr langweilig geworden, während Bou sich irgendwann hinter unseren Stühlen schlafen gelegt hat. Also gab es immer wieder mal kurze Einheiten Laufen, einmal auf Rennen (so schnell Klara eben kann mit dem Hund an der Leine...) oder Training mit Tricks für ihn, erst mit Klara am Geschirr, später auch mit mir am Halsband. Geschirr ist im Ring ja nicht erlaubt. Bou durfte dann auch mal kurz was machen und fand das ebenfalls gut. Es war aber auf jeden Fall richtig, dass wir ihn nicht gemeldet habe, denn schnell laufen kann er nicht mehr wirklich und Trab geht er ja schon lange gar nicht mehr. Also endlich dann gegen Mittag die offene Klasse. 21 gemeldete Rüden, 19 davon anwesend, und die Stimmung stellenweise von Beginn an giftig. Alle in den Ring, dann in Siebenergruppen zwei Runden laufen und dann wieder raus bis zur Einzelbewertung. Nino war bei den Nummern 23-43 die 38, also erstmal wieder viiiiel warten... Klara hat die Zeit genutzt und sich Schnitzel mit Salat geholt und dann gegessen, das war natürlich eine willkommene Abwechslung vom Warten. Schließlich die Einzelbewertung, und da hat Leon sich toll verhalten, ist sehr gut mit mir gelaufen und hat sich ein V(orzüglich) abgeholt. Das allein hat uns ja schon gefreut, denn als Erwachsener hatte er das noch nicht geschafft. Dann also wieder warten, bis alle durch waren, und im Ring Treffen aller mit V bewerteten Rüden zur Ermittlung der besten vier. Wieder haben sich spontan einige der Herren so gar nicht ausstehen können. Ein paar Hunde sind sofort wieder aus dem Ring geschickt worden, Leon nicht (Frauchen stolz!), dann wurde gelaufen und nach und nach wurden Hunde in die Mitte geschickt. Die ersten beiden dort waren auf Krawall gebürstet, und dass Nino als dritter dazu geschickt wurde, ht die Sache nicht besser gemacht, er wurde sofort sehr aggressiv angegangen. Na, ein echter Hovi lässt sich das nicht gefallen (und mit Ninos Erfahrungsschatz schon gleich nicht) und giftet zurück, auch wenn Frauchen ihn an der Leine rückwärts weg zieht. Alles gut ausgegangen, aber schön ist anders. Jedenfalls waren wir plötzlich unter den besten vier Rüden und das hieß erstmal wieder? Richtig: WARTEN. Und zwar auf das Stechen vor versammeltem Publikum und im Hündinnenring (wegen dem besseren Licht für die Fotos). Die offene Klasse natürlich der Reihenfolge entsprechend gaaanz am Schluss. Ninos Geduldsfaden war gerissen, er hatte absolut keine Lust mehr, und ich eigentlich auch nicht, denn inzwischen war es ziemlich warm geworden und wir konnten den Hunden keine Verschnaufpause im Auto gönnen, das war heiß. Aber das hätten sie gewollt und gebraucht, besonders Leon kennt solche Situationen ja nicht. Also konnte er sich nicht mehr verbessern, aber V4 von 21 Hunden ist ein absolutes Traumergebnis, wir sind superhappy damit! Und Leons Fanclub stand auch jedesmal ein Stück vom Ring weg und hat ihn angefeuert, vielleicht hat Bou ihm auch heimlich eine Lektion erteilt, wie man sich präsentiert, wer weiß? Jedenfalls konnten wir dann nochmal ein bisschen laufen, aber es stand ja noch die Deckrüdenpräsentation an, deshalb war Verschnaufen im Auto nicht möglich. Und dann habe ich mich wirklich geärgert, denn für die Präsentation wurden alle gemeldeten Rüden wieder gemeinsam in den Ring geholt und dann einzeln in die Ringmitte, am Rand standen zwischendurch weitere junge Rüden (der Nachwuchs eines der ersten vorgestellten Hunde), die sich mit Leon streiten wollten, es war wirklich stressig, bis Blondi irgendwann kapituliert und abgeschaltet hat. Das hätte man anders organisieren können, und dass dann die ganzen Angaben über Charakter, Wesen und so weiter, die vorher abgefragt worden waren, ab dem dritten Rüden und wohl aus Zeitnot nicht vorgelesen wurden, das fand ich total daneben. Sämtliche Titel wurden vorgetragen, sofern man Titel zu bieten hatte, und auch alle Welpen, falls vorhanden. Ich weiß schon, warum ich in der HZD bin und nicht im RZV... Jedenfalls ging das auch vorbei und die Hunde durften jetzt endlich im Auto ausruhen. Klara ist mit zum Lüften offenen Fenstern und Kofferraumklappe dabei geblieben, ich habe abgebaut und die Unterlagen abgeholt, und dann ging es endlich wieder nach Hause. Leon hatte seinem Herrchen echt viel zu erzählen und hat sich dann einfach über den Garten gefreut. Und auch Bou wollte nichts mehr an Betreuung außer Schmuse-Einheiten.
  • 08.06.2024 Morgens sind wir, obwohl zu zweit, mit beiden Hunden einzeln gelaufen, sie haben sich über die gesammelte Aufmerksamkeit sehr gefreut und Bou ist auch sofort weiter gelaufen als mit mir allein... Alter Ganove! Tja und Leon stand am Wendepunkt und wollte irgendwie nicht so wirklich umkehren, hat mal hier geschnüffelt und mal da, dann die Nase Richtung Dorf gestreckt und inhaliert. Und plötzlich kam, durch eine Hecke verdeckt, Greta um die Ecke, mit Frauchen an der Leine. Greta ist die aktuelle Zuchthündin im örtlichen Mini-Bullterrier-Zwinger und TOLL!!! Aber Frauchen ist ohne jeden Kommentar sofort umgekehrt und so schnell wie sie da war, war Greta auch wieder weg. Mist. Nino hat sich den ganzen Rückweg lang immer wieder umgedreht und bei Übungsaufgaben mit Blick Richtung Greta gesetzt. Nino hat Greta - eine Variante der nur Rüden befallenden Hundeduft-Krankheiten... Aber er hat sich dann doch recht schnell erholt, beim Auto war alles wieder gut. Abends wollte Klara dann auf dem Radweg laufen und mit Nino weiter als ich mit Bou. Blondi hat erst kräftig losgezogen, hier war er lange nicht und letzte Woche war da ein Rehkitz, aber allein mit Klara weiterlaufen wollte er dann partout nicht. Klara hat es probiert, aber schließlich aufgegeben und durfte dann im Laufschritt mit Leon zu uns aufschließen. Auf halbem Rückweg konnte sie dann aber zur früheren Welpenrunde von Bou Richtung Waldrand abbiegen, das fand Blondi plötzlich toll. Und Bou war auf sich allein gestellt und musste prompt in Aktion treten, weil uns nämlich eine Katze über den Weg gelaufen ist. Da konnte man dann mal sehen, dass der Senior so alt doch noch nicht ist, denn er ist losgespurtet und hat auch gebellt - im heiseren Seniorentonfall, aber immerhin. Dummerweise haben meine auf Leon trainierten Reflexe ihn unerwartet ausgebremst und er hat sich unfreiwillig hingesetzt. Das hat ihn aber kein bisschen aufgehalten, Katze geht gar nicht! Leider hat er dabei nicht mitbekommen, wohin die Katze geflüchtet ist und hat den restlichen Weg lang giftig die falsche Wegseite abgecheckt...
  • 05.06.2024 Kontroll-Ultraschall bei Bou wegen der Prostata. Alles im grünen Bereich, sie ist kleiner geworden, aber noch immer mit einer Zyste. Das wird sich in der nächsten Zeit aber auch noch geben, meint die Tierärztin. Und Laufen kann Bou inzwischen wieder viel besser, auch das Häufchenmachen fällt ihm nicht mehr so schwer wie vorher. Der alte Mann ist nach wie vor in gutem Zustand.
  • 02.06.2024 Aufregung bei der Chefin, gelassene leichte Spannung bei Klara: ihr Freund will heute zu Besuch kommen und ihre Eltern kennenlernen. Problem: er hat Angst vor Hunden... Klara hat aber gute Vorarbeit geleistet, als sie mit Felix nach dem Abholen am Bahnhof ins Haus kommt, sind beide Hunde zuerst sehr begeistert (die ist ja doch noch nicht wieder in Würzburg...), dann leicht verblüfft, aber nach intensivem Schnuppern lassen sie den jungen Mann rein - offenbar bloß noch ein Mensch. Allerdings platzieren sie sich zum Schlafen dann doch vorsichtshalber so im Wohnzimmer, dass er unbemerkt nicht wieder gehen könnte. Man weiß ja nie, zur Familie gehört der nicht... Bei jedem Aufstehen wird ganz kurz Kontrolle geschnuppert, sonst ist alles okay. Beide schaffen es aber ungewollt, Felix einen ordentlichen Schreck einzujagen. Nino, weil er einmal urplötzlich zwischen Sofatisch und Sofa durchlaufen muss statt außen rum, und Bou vorm Spazierengehen, als er versucht, bei ihm durch die Beine zu laufen für einen neuen Versuch, das ungeliebte Geschirr vielleicht doch abzustreifen... Und dass nachmittags Klara und Felix allein (!), also ohne Nino, eine Runde durchs Dorf laufen wollen, das gefällt Blondi gar nicht. Richtig traurig steht er da und schaut ihnen hinterher, weil Klara doch ihm "gehört"... Dafür erntet er volles Verständnis von Felix, sogar er erkennt diesen Blick und meint, er fände es auch nicht toll, wenn ihm jemand Klara wegnehmen würde. Allerdings hat Blondi davon nichts... Na ja, aber zum Abendspaziergang darf er dann wieder mit Klara (und Felix) laufen, extraweit, während die Chefin mit Bou umkehrt. Dem nun wieder ist das eigentlich auch nicht recht, jetzt sind da schon zwei Menschen und Leon, die vielleicht verloren gehen, und ob der Azubi das Aufpassen inzwischen wirklich gut genug kann, das weiß man ja nicht... Na, und dann sind die beiden Turteltäubchen auch schon wieder im Zug nach Würzburg und alles ist wieder normal in Willmars. Und die Chefin hat den Eindruck, dass v.a. Blondi es so doch besser findet, auch wenn Klara jetzt gar nicht da ist.
  • 26.05.2024 Abendspaziergang: Bou will nach einer gewissen Strecke umkehren, Leon noch mit Klara eine Runde durch den Wald drehen. Normal inzwischen. Also starten die beiden, aber am Waldrand schreit Klara plötzlich "geh da weg, NEIN, lass das!" und zieht Nino mit aller Kraft von irgendwas weg. Erster Verdacht: stinkender Dreck, in den Blondi sich gerade reinwerfen wollte. Auf Nachfrage stellt sich aber heraus, da liegt ein Rehkitz im hohen Gras. Nino hat es gefunden und mal angeschnüffelt, war sich aber wohl nicht sicher, was er davon halten soll und hat deshalb überlegt, ob vorsichtig reinbeissen eventuell eine Option sei (so interpretiert es Klara). Wie er das Kitz gefunden hat, war uns ein Rätsel. Klara hat ihn dann am Geschirr gepackt und ist wieder zurück zu uns und dann mit uns nach Hause gegangen. Anschließend sind wir mit dem Auto nochmal in die Nähe gefahren und sie hat mir die Stelle gezeigt. Das Kitz lag da immer noch eingerollt, offenbar unversehrt und wirklich nicht so einfach zu sehen. Aber nimmt die Mutter es noch an, wenn eine nasse Hundenase dran geschnüffelt hat? Immer, wenn ich mit solchen Problemen nicht weiterweiß, darf ich Gott sei Dank unseren netten Jäger (das Herrchen von Yaska) anrufen, und er hat sich auch sofort auf den Weg gemacht. Klara wollte nach Hause, noch mit den Hunden spielen und dann zum Zug nach Würzburg. Ich habe dem Jäger dann auch das Kitz gezeigt und er war trotz "Vorwarnung" am Telefon überrascht und fasziniert, weil er sowas auch nicht jeden Tag sieht. Etwa drei Tage alt, hat er gemeint, und was Ninos Supernase gerochen hat, war die Spur der Mutter, die kurz vorher da gewesen sein muss. Und dass ich mir keine Sorgen machen müsse, noch in der Nacht würde die Mutter das Kitz umplatzieren. Wahrscheinlich würde sogar noch irgendwo ein zweites liegen. Gut und beruhigend zu wissen. Auch Klara hat sich gefreut, dass alles gut war und ist ebenfalls deutlich beruhigt nach Würzburg aufgebrochen. Aber echt Nino, das Kitz zu finden, Bou wäre ziemlich sicher vorbei marschiert.
  • 19.05.2024 Lange nichts geschrieben, weil auch nichts wirklich Spannendes passiert ist. Etliche Begegnungen mit verschiedenen Wildtieren, darunter in letzter Zeit häufiger ein Fuchs auf dem Morgenweg. Beim ersten Mal letzte Woche Sonntag standen sich Fuchs und Blondi - halt nein, der Hilfssheriff/-wolf war natürlich sofort da - kurz Auge in Auge gegenüber, das Kräftemessen hat der Fuchs verloren, aber dass er im Rapsfeld verschwunden ist, hat Blondi nicht akzeptiert, weil Fuchs, das geht gar nicht! Klara musste ein ganzes Stück mit Hilfe des Geschirrs den Wolf in Nino ausbremsen, bis dann irgendwann wieder Nino selbst anwesend war und gelassen weiterlaufen konnte. Inzwischen hat er den Fuchs gestern zum dritten Mal gesehen, diesmal ist der Fuchs vor ihm her und nicht auf ihn zu gelaufen und Leon hat ihn zunächst gar nicht wahrgenommen, er war im Arbeitsmodus. Schließlich hat er den Fuchs doch gesehen, aber trotzdem schnell auf Ansprache reagiert und ist weiter für Kekse neben Klara gelaufen. Wir waren total baff - der Hilfswolf hatte offenbar Urlaub oder hat einen Freischein für den Fuchs erteilt... Einen anderen Fuchs auf der Abendrunde habe Gott sei Dank nur ich gesehen, aber der war so drollig, wie er völlig unbekümmert auf einer Wiese neben dem Weg mit Schmetterlingen Fangen gespielt hat und immer wieder mit allen vier Pfoten gleichzeitig in die Luft gesprungen ist... Auf dem Rückweg, als sein Duft in Blondis Nase geweht wäre, war er dann aber Gott sei Dank nicht mehr da. Dafür haben wir ein paar Meter weiter dann das dümmste Reh seit langem getroffen, eindeutig mit Kitz und wahrscheinlich Erstlingsmama. Diesen "Titel" hat es sich so verdient: versteckt im Getreide und hinter einer Hecke, aber wohl recht dicht am Weg ist es beim Näherkommen von mir und den Hovis erschrocken, losgeschossen aus dem Feld (oberhalb von uns) raus, über den Weg ins Feld unterhalb von uns und dort im Halbkreis um uns herum. Blondi musste vorher ja langsam an durchhängender Leine laufen, denn es war warm, und Bou kann nicht mehr so schnell, aber schon beim ersten Rascheln ist er natürlich in die Leine gesprungen, und als er das Reh dann derart ausführlich zu sehen bekommen hat, ist er auch weiterhin in der Leine gehangen, teilweise nur auf den Hinterbeinen, und hat sich , der Laufbahn des Reh folgend, um sich gedreht. Bis ich ihn nah genug bei mir hatte, um ihn sicher am Geschirr zu halten, hat er leider Bou zweimal umgerempelt. Und das Reh hat seine Kreisbahn zu einem Ei verformt und stand dann etwas hinter uns wieder auf dem Weg, genervt schauend, warum wir immer noch da sind, und dann zurück in das Feld mit seinem Kitz rennend... Oh Mann, wie blöd kann man sein! Inzwischen hatte ich aber Leon fest am Geschirr, Bou hatte sich auch wieder aufgerappelt und das Reh war endlich außer Sicht, so konnten wir den weiteren Rückweg zum Auto antreten. Weil wir wegen der Wärme früh umkehren mussten, durfte Nino dann nach dem Verladen von Bou nochmal allein mit mir los, bergauf auf das andere Teilstück der Runde. Er hat losgezogen in gehörigem Tempo, durfte das aber zum auspowern, ich hatte so gleich Kardio-Training... Oben am Berg angekommen war Blondi dann eigentlich k.o., musste aber erstmal mit mir klären, ob er das sagen darf und wie man das eigentlich sagt. Aber kein Problem, natürlich darf der Hovi umkehren, wenn er außer Puste ist. Bou war aber offenbar von dieser Rempelei ganz schön mitgenommen, denn an den nächsten Tagen wollte er immer nach recht kurzen Strecken ziemlich kategorisch wieder umkehren, so dass ich dann immer mit Nino nochmal extra losgelaufen bin. Auch mit Klara gehen wir im Moment morgens einzeln mit beiden nacheinander, wobei dann für Bou das Auto den ersten Anstieg des Weges übernimmt, worüber sich der Senior sehr freut. Er ist jetzt auch jeden Morgen ein Stück weiter mit uns mitgelaufen, also geht es vielleicht langsam wieder besser. Gestern Abend habe ich mit ihm nach seinem Stück auf einer Bank gewartet, während Klara mit Leon eine größere Runde gelaufen ist und uns dann an der Bank für den Rückweg zum Auto wieder eingesammelt hat. Das war dem Senior dann doch irgendwie nicht recht, er hat total aufmerksam die ganze Zeit versucht, seine verlorenen Jungspunde wiederzufinden, war dann zunächst beunruhigt, weil ich zwar endlich losgelaufen bin, aber in die falsche Richtung (Chefin, aber jetzt finden die uns doch nicht!), und schließlich sehr glücklich, als er sie dann auch bemerkt hat.
  • 08.05.2024 Bou hat das gesamte Wochenende noch ganz schön in den Seilen gehangen und wollte nur sehr kurze Strecken laufen. Das lag aber wahrscheinlich auch sehr deutlich daran, dass die Chefin Samstag Mittag weggefahren ist und erst Sonntag abends wieder da war - Konfirmation meines Patenkinds in Stuttgart... Klara hat sich rührend um die Hunde bemüht und Herrchen hat auch geholfen, aber besonders für Bou sind sie eben nciht die Chefin. Nachts hat er vor meinem Bett geschlafen und beim Spazierengehen wollte er immer wieder schnell zurück, damit er nichts verpasst. Dann ist Klara zum Zug gebracht worden und erst danach bin ich dann auch endlich wieder nach Hause gekommen und mit "Freude, schöner Götterfunken" in der Fassung für zwei Hovis begrüßt worden. Am Montag konnte Bou dann auch wieder zusammen mit mir und Leon die normalen Strecken laufen. Seit gestern ist jetzt Leon verliebt, jammert den ganzen Tag und zieht besonders auf dem Abendspaziergang wie verrückt. Allerdings muss er immer wieder gebremst werden, denn Bou ist ja auch noch dabei und kann nicht mehr so schnell.     ---------             Im übrigen habe ich nochmal mit der Tierärztin gesprochen, weil man auf den Röntgenbildern nichts gesehen hat von Arthrose, aber die Schmerztabletten sollen/können ruhig weitergegeben werden, es können ja auch die Muskeln schmerzen und nach einem Jahr Dauertherapie ist er daran gewöhnt, meint sie. Offenbar sind die Gangprobleme zum einem durch die große Prostata und zum anderen durch abgebaute Muskeln verursacht.
  • 04.05.2024 Gestern war ein sehr anstrengender Tag. Los ging es wegen Bous anstehender Röntgen-Untersuchung mit Diät - kein Frühstück für beide. Das hat sogar ganz gut geklappt, nach dem Morgenkrauli habe ich sie einfach gleich in den Garten gelassen. Einen strafenden Blick vom Senior gab's schon, IRGENDWAS hat nicht gestimmt, aber Protest gab's nicht. Dann auf dem Spaziergang (Bou fit und bis zum Wendepunkt dabei) nur wenig Trainingsaufgaben, weil ich nicht wusste, wie viele Leckerli erlaubt waren... Viel Lob war aber kein richtiger Ersatz für Keksis. Und im Garten auch kein Rennen für Leckerli, aber das war nicht so schlimm. Schließlich ging es vormittags los zur Tierärztin. Bou kam ziemlich sofort dran, hat die Sedierungsspritze bekommen mit der Ansage, das dauere etwa 10-15 Minuten. Aber er wollte partout nicht einschlafen, deshalb hat die Tierärztin nochmal ein bisschen nachgespritzt. Jetzt musste er dann doch kapitulieren und ist eingeschlafen (und Frauchen hat einen kleinen Heul-Anfall gehabt). Nach dem Röntgen hat die Tierärztin mich dazu geholt und mir die Bilder gezeigt. Rücken und alle Gelenke sind in hervorragendem Zustand und ohne jede Beanstandung, auch nicht unter Berücksichtigung des Alters. ABER die Prostata ist viel zu groß, und ein nachgeschobener Ultraschall hat außerdem gezeigt, dass sie voller Zysten ist. Die Tierärztin meint, sie habe schon erlebt, dass eine große Prostata beim Laufen Probleme bereite. Also eine Woche Hormonblocker-Tabletten und in vier Wochen Kontrolle. Und dann begann das "Drama", denn es gab die Aufwach-Spritze und Bou wurde dafür in einer ruhigen Ecke des Wartezimmers abgelegt. Aber so wie er nicht einschlafen wollte, wollte er jetzt nicht wieder aufwachen. Schon gar nicht so stark, dass er hätte gehen können. Nach einer Weile hat er immer den Kopf gehoben, wenn jemand vorbei gegangen ist oder eine Katze miaut hat oder als ein Hund bei ihm in der Nähe Platz genommen hat, aber immer ist sein Kopf wieder zu Boden gesunken und er hat weitergeschlafen. Nach einer Dreiviertelstunde ist es der Tierärztin zu blöd geworden, sie hat mir geraten, einfach mal energisch loszugehen. Bou hat dich tatsächlich aufgerappelt zum Sitzen, aber Aufstehen hat er wirklich nicht geschafft. Dem wurde mit einem Handtuch unter dem Bauch abgeholfen, und so wurde er, flankiert von Tierärztin und Helferin hinten und mir vorne, zum Auto "geleitet" und dann reingehoben. So jämmerlich er auch drauf war, dass er aus einem anderen Kofferraum heraus angeknurrt wurde, ging gar nicht und wurde mit Knurren beantwortet... Zu Hause hat Nino sich wahnsinnig gefreut, dass die Chefin nach zwei Stunden mit Bou allein endlich wieder für ihn da war, aber sein Chef hat ihm ernste Sorgen bereitet. Chefin, der ist kaputt... Bou wollte unbedingt mit nach oben, die Treppe haben wir dank des Handtuch-Tricks mühsam geschafft und dann ist er mitten auf dem Teppich im Wohnzimmer zusammengeklappt. Nino hat viel Schmusi bekommen und ein bisschen Toben im Garten, aber dann musste ich schon Essen machen und zur Arbeit. Die Milch, die es mittags immer gibt, hat Bou auch bekommen und geschlabbert, aber dann ist sein Kopf wieder nach unten gefallen und quer auf dem Napf liegen geblieben. Total unbequem, bis ich den Napf weggestellt habe. Herrchen hat mich abgelöst, aber den ganzen Nachmittag lang war mit Bou nichts anzufangen. Abends, als ich gekommen bin, lag er im Flur und hat schon signalisiert, dass er sich freut, aber viel mehr als Fiepsen ging nicht. Ich bin dann erstmal mit Leon ordentlich gelaufen und habe danach versucht, Bou in den Garten zu bringen. Keine Chance. Also habe ich draußen noch ein bisschen mit Leon gespielt, der hat die Aufmerksamkeit einfach nötig gehabt. Plötzlich hat er die Ohren aufgestellt und Richtung Terrassentür geschaut und siehe da, da kam Bou durch die Tür nach draußen. Ganz wollte die Hinterhand nicht so wie er, aber immerhin - die Eifersucht hat ihn rausgetrieben. Das gab natürlich viel Lob, aber als ich etwas später wieder ins Haus gehen wollte, war Bou doch recht glücklich und ist selbständig mit mir mitgegangen. Spät abends kam dann auch Klara nach Hause, da ist Leon fast ausgeflippt vor Freude. Direkt danach musste er ihr aber erzählen, dass der Chef kaputt ist und liebevolles Anstupsen und Schnauzeschlecken nicht geholfen hat... Bou hat sich auch sehr gefreut, konnte das aber immer noch nicht gut ausdrücken. Klara hat ihn dann mit mir zusammen die Treppe runter getragen zu den Schlafzimmern, das war ihm gar nicht recht. Er wollte zwar bei mir schlafen, aber nicht getragen werden.     -----     Heute morgen war er dann wieder im Besitz aller körperlichen und geistigen Kräfte und Leon war sehr glücklich, dass sein Chef wieder normal war. 
  • 02.05.2024 So, Zwischenbericht: Dienstag Abend nach dem Tierarzt bin ich dann mit Leon allein gelaufen, eine lange Strecke mit Abstecher über die Wiese zum Baden im Bach und nach dem halben Rückweg auch Clickern mit extra vielen Aufgaben. Nino war superbrav und lieb, ist z.B. ganz von allein korrekt neben mir gegangen, bis wir aus dem Hof raus und auf dem Radweg waren und erst dann losgelaufen zum Schnüffeln und hat auch unglaublich auf jedes Kommando gehört. Er hat sich wohl wirklich richtig gefreut, so viel Aufmerksamkeit nur für sich zu bekommen. Bou war dann nach genau fünf Minuten mit seinem "Spaziergang" fertig - 2x Pipi, Häufchen, umkehren, reicht, Chefin! Am Mittwoch ging es dem Senior aber super, er ist morgens die ganze Strecke mit uns gelaufen und auch trotz Hitze abends - da hat es einfach so gut gerochen, dass Umkehren keine Option war. Allerdigns hat er sich dabei wohl doch etwas übernommen, denn er hat sich abends auf dem Rückweg dreimal unfreiwillig hingesetzt, weil ihm die Hinterhand weggeknickt ist, und vor dem Kofferraum stand er auch zunächst so zittrig, dass ich schon überlegt habe, wie ich ihn da rein bekommen soll. Aber mit ein bisschen Stütze zum Stehen und dann ganz schnellem Einsatz meinerseits hat es geklappt. Rennen im Garten wollten beide nicht mehr. Heute morgen konnte Bou dann nur die halbe Strecke laufen und ich bin auch lieber umgekehrt, weil er schon wieder zittrig wurde. Viel Zeit hatte ich morgens nicht, ich musste zur Arbeit, aber Leon hat auf dem Rückweg wenigstens ein paar Jogging-Einheiten bekommen, der musste ja schon wieder mit umkehren. Beim ersten Mal Joggen wollte Bou noch unbedingt mitrennen, aber das war eine einzige Stolperei, und er hat sofort gemerkt, dass ich mit Leon immer ein Stück von ihm weg und dann wieder auf  ihn zu laufe, so ist er bei den nächsten Einheiten einfach in seinem gewohnten Trott geblieben und hat sich eine Belohnung fürs Langsamlaufen abgeholt, wenn ich mit Nino zurück war. Abends hat sich gerade als ich von der Arbeit kam, ein Wolkenbruch über uns entladen, und direkt danach noch mit abziehenem Gewitterrumpeln hat Bou einen Totalstreik eingelegt und ist bis auf den Weg, dann aber keinen Meter weiter gelaufen. Nino musste nochmal mit mir umkehren, um Bou wieder in den Garten zu bringen, und durfte dann also doch allein mit mir los, das hat ihn sehr gefreut. Aber auch danach wollte Bou partout nicht laufen. Nur das Rennen im Garten, das war so toll, dass ich Leckerli-Nachschub hoeln musste, da hat auch der Senior begeistert mitgemacht.
  • 30.04.2024 Happy Birthday Leon! Was für ein toller Hund Du geworden bist. Bleib bitte noch ganz lang gesund und fit!        --------        Ja und mehr als eine Woche ist auch schon wieder vorbei, Zeit für einen Bericht. Vergangenes Wochenende mussten die Hovis mit mir allein Vorlieb nehmen, Herrchen ist zu seiner Stiefmutter gefahren und Klara gleich von Würzburg aus auch dorthin. Das fanden die Hunde gar nicht so schön, sie haben sich dann ganz stark an mir orientiert und besonders Bou hat mich praktisch nicht mehr aus den Augen gelassen. Sonntag spät nachmittags kam Klara dann doch noch für eine Stippvisite vorbei, sie und Papa waren zu früh für den Zug nach Würzburg zurück hier angekommen. Also ist sie noch mit mir und den Hunden spazieren gegangen. Das war v.a. für Nino schön, denn Bou scheint im Moment Probleme beim Laufen zu haben und will immer sehr früh umkehren. Wenn ich alleine mit den beiden unterwegs bin, gibt es dann noch eine Extratour für Blondi, Joggen z.B. oder eine zusätzliche kleine Runde, damit er nicht zu kurz kommt. Mit Klara haben wir es dann aber so gemacht, dass Bou und ich beiting Auto einer Bank unterwegs gewartet haben, während Klara mit Leon bis zum Wendepunkt gegangen ist. Rückwärts kamen die beiden dann sogar angejoggt, lässig entspannt... Bou fand das Warten doof, da hatte er ja sein Kind nicht mehr im Blick. Kaum waren die beiden in Sicht, ist er losgelaufen Richtung Auto - Schluss jetzt mit den Extras, Menschen, ab jetzt wieder so wie es sich gehört, basta!      -----      Aber das Laufen wird nicht besser, heute morgen bin ich mit den beiden einzeln gegangen und Bou wollte schon nach ein paar Metern nicht mehr wirklich weiter. Die Tierärztin wollte ihn erst sehen, bevor sie über andere Tabletten entscheidet, deshalb waren wir heute Nachmittag dann da. Die Helferin meint, hinten links wird geschont, aber direkt an der Pfote war nichts zu sehen, jetzt gibt es doch Röntgen - Freitag wissen wir hoffentlich mehr. Bis dahin die Tabletten wie gehabt, ich hoffe, Bou hat nicht allzu große Schmerzen. Als wir zurück waren, dachte Geburtstags-Blondi, jetzt dürfe er allein mit der Chefin weg... War aber schnell okay für ein dickes Schmusi. Tja, Nino, so ist das mit einem Senior: Du hast Geburtstag und der Eintrag im Tagebuch geht fast nur über den anderen... ☹️
  • 22.04.2024 Herzlichen Glückwunsch an Marina und Wolfgang Gliem zur erfolgreichen Körung ihrer Yva von Ginas vier Linden!
  • 20.04.2024 Gestern Abend ist Klara nach der ersten Semesterwoche wieder nach Hause gekommen. Ich war nach der Arbeit schon mit den Hovis gelaufen und hatte auch das Rennen im Garten mit ihnen schon gemacht, dann waren es nur noch ein paar Minuten bis zur Ankunftszeit, deshalb bin ich mit den beiden Hovis im Garten geblieben. Ich habe aber extra nichts zu ihnen gesagt, dass sie mal nach dem Kind schauen sollen oder so, und ich habe mich auch im Garten beschäftigt. Trotzdem hat Cleverle (also Bou...) irgendetwas spitz gekriegt und dann wohl auch das Auto bei der Anfahrt ins Dorf gehört (die Straße liegt unserem Garten gegenüber auf der anderen Bachseite). Jedenfalls ist er losgeschossen zum Balkon und hat sich in Warteposition gesetzt, Blick genau zu unserer Nachbarin, wo das Auto auftauchen musste. Leon hat das beobachtet, ist hinterher gerannt, hat sich umgeschaut ("Chef, auf was warten wir?") und sich dann auch hingesetzt. Und schon kam wirklich das Auto um die Ecke und wurde mit viel Gejaule begrüßt. Klara musste dann unbedingt erst in den Garten kommen und wurde von Leon mehrfach beinahe umgeworfen, so sehr hat er sich gefreut. Dann hat er dringend erstmal ein Hölzchen gebraucht zum Rennen und Auskaspern, und jetzt endlich konnte auch Bou seine Klara richtig begüßen und abschlecken. Aber Nino hat noch eine zweite Begrüßungs-Runde hingelegt und ist dann ins Haus gestürmt, um Herrchen die frohe Botschaft zu verkünden... Offenbar mussten sie sich doch erst wieder an Studiums-Bedingungen gewöhnen... Wenn Ihr beiden wüsstet, dass Klara kommendes Wochenende voraussichtlich gar nicht kommt!
  • 18.04.2024 Kleine Geschichte vom Wochenende als Nachtrag: am Samstag waren Klara und ihr Papa ja den ganzen Tag unterwegs, und weil sie zum Schieß-Wettkampf an Würzburg vorbei mussten, hat Klara gleich den großen Koffer gepackt und ihre Blümchen, damit sie am Sonntag Abend mit leichtem Gepäck mit dem Zug fahren konnte. Na ja, die Hovis kennen es ja, wenn sie mit Koffer "abhaut", aber gefallen hat es ihnen bestimmt nicht. Als ich dann abends mit ihnen gelaufen war, habe ich die Hunde in den Garten gelassen, bin aber selbst zur Kellertür ins Haus gegangen und musste die Kellertür auch erst aufsperren. Als ich reinkam, stand oben auf der Treppe ein begeistert jaulender Nino, der wohl dachte, seine Klara sei aus Würzburg zurück. Mist, war ja nur die Chefin... Abends kamen die beiden dann aber tatsächlich, nur ist Klara gefahren und deshalb Herrchen zuerst ins Haus gekommen. Entgegen seiner sonstigen Gewohnheit war Herrchen Leon aber keinerlei Begrüßung wert, er ist nur mal aufgestanden, damit die Tür aufgeht, und dann pflichtschuldig mit nach oben gelaufen, aber ganz ohne Jaulen und Fiepsen zum Empfang. ABER dann ging die Kellertür nochmal auf und Klara kam rein, und DAS war jetzt aber endlich richtig und Nino hat sich schier überschlagen vor Begeisterung... Schade nur, dass seine Klara dann am Sonntag schon wieder und diesmal wirklich abgefahren ist. Seitdem ist Leon aber so was von brav und hängt sich ganz arg an mich, da muss dann auch Bou eben mal warten, wenn Blondi Liebe braucht. Findet Blondi...      -----         Am Montag habe ich, weil die Hovis total brav und unaufgeregt waren, auf dem Rückweg vom Abendspaziergang einen Jogging-Versuch mit ihnen gestartet, aber das musste ich nach ein paar Metern abbrechen, weil Bou nicht mehr mitgekommen ist. Sein Pass ist zu langsam, Traben will oder kann er nicht mehr, Galopp war nach ein paar Sprüngen sehr wackelig und unkoordiniert - lieber nicht! Nino war ziemlich enttäuscht darüber, ist aber brav auch langsam mit uns mitgelaufen. Am Auto habe ich ihn dann kurz an einem Baum "geparkt", Bou ins Auto geladen, Heckklappe offen, aber Heckklappengitter zu, und habe mir dann Leon geschnappt, um mit ihm nochmal ein Stück vom Auto weg und wieder hin zu joggen. Oh, das war schwer, denn einerseits wollte er schon gern joggen und auch mit mir allein, aber als verantwortungsbewusster erwachsener Hovi wollte er auch seinen Senior-Chef nicht allein mit dem Auto zurücklassen und hat deshalb immer wieder gebremst und musste mehrfach zum Weiterlaufen animiert werden. Rückwärts bin ich dann allerdings kaum mitgekommen...
  • 14.04.2024 Also, Nachtrag schon wieder von einer Woche... Die Rückfahrt am Dienstag war problemlos, nur ganz am Anfang hat Leon einen Ausbüx-Versuch gestartet, als wir noch einmal beim Bäcker gehalten hatten und Klara mir Brot und Kuchen ins Auto reichen wollte. Wenn man aber auch nicht klar und deutlich "Halt, warten!" zum Hovi sagt, dann denkt er eben, er darf raus und ohne Leine den Supermarkt-Parkplatz erforschen... Klara hat alles Gebäck fallen gelassen und Blondi aufgefangen, nichts war's mit der Erkundung. Dann hat er sich in sein "Schicksal" gefügt und ist halt mit uns gefahren. In Willmars hat sich aber besonders Nino schon sehr arg gefreut, wieder zu Hause zu sein. Und hier kann er endlich auch wieder die Nacht durchschlafen... Am Mittwoch mussten dann natürlich die Wege hier extra gründlich beschnuppert werden, man war schließlich 16 Tage lang nicht mehr da! Die Chefin war auch gleich nochmal zum Einkaufen weg, und Donnerstag hat dann die Realität wieder voll zugeschlagen: Herrchen wieder in der Arbeit, die Chefin auch und noch dazu ganztags und Klara für einen Termin in Würzburg. Freitag hatten sie dann wenigstens ihre Klara zu Hause, aber die hat den Staubsauger geschwungen und nachmittags beide Hunde gekämmt, das war auch nicht so toll. Und am Samstag gab es schon einen Vorgeschmack auf die kommende Woche, wenn das Semester wieder beginnt, da war Klara mit ihrem Papa den ganzen Tag unterwegs und abends musste ich allein mit beiden Hunden laufen. Das hat aber gut geklappt, nur waren sie derart k.o. wegen der Wärme draußen, dass wir unser abendliches Garten-Rennen erst nach einer ausführlichen Verschnaufpause gemacht haben. Ach ja, und langen Besuch von Luna am Zaun gab es auch noch, weil die Frauchen sich unterhalten haben. Hitze-erschöpftes Liegen rund ums Gartentor - Luna außen und beide Hovis innen, ein Bild für die Götter.        -----------          In den letzten Urlaubstagen hat Bou angefangen, extrem mäkelig zu fressen. Trockenfutter wollte er gar nicht mehr, auch nicht zusammen mit Dosenfutter, und die morgendlichen Brotstückchen wollte er auch nicht mehr fressen, bitte nur den Belag... Schließlich hat er sogar angefangen, seine Schmerztablette aus einer Scheibe Schinken wieder auszuwickeln und auszuspucken, die habe ich ihm dann mit Maul-Zuhalten eingeflößt. Das hat er sich dann am Mittwoch morgen auch hier in Willamrs erlaubt und diesmalist die Tablette -schnapp - in Leons Maul gelandet und war weg. Es gab einen Riesen-Anpfiff von der Chefin, der offenbar geholfen hat, denn am nächsten Tag hat Bou sich das nicht mehr getraut und Tablette und Wurst anstandslos gefressen. Wehret den Anfängen bei unserem Schlawiner! Außerdem hatte ich dann die Idee, dass er vielleicht Zahnschmerzen hatte und deshalb sein Trockenfutter und Brotrinde nicht kauen konnte, deshalb haben wir abends einen Test gemacht und Trockenfutter eingeweicht. Das hat er dann begeistert von Klara gefressen, Leon hat es natürlich auch geschmeckt. Seitdem gibt es das eben so und nachmittags zur Zeit wieder viel Fleisch, da brauchen wir kein Trockenfutter dazu. Inzwischen geht es wieder deutlich besser und er frisst wieder wie sonst auch. Ich weiß nur noch nicht, ob ich das Einweichen weitermache oder wieder aufhöre. Alt genug für eine Sonderbehandlung wäre unser Senior ja wirklich...
  • 07.04.2024 Nach den Ostertagen ist es deutlich leerer geworden, fast kein Ferienhaus mehr bewohnt und am Strand auch nur noch ganz wenige Hunde-Begegnungen. Das Wetter hatte wie eine Wundertüte nach einem recht schönen Oster-Wochenende am Dienstag Schnee, am Mittwoch dann Sonne, aber Frost (inklusive gefrorenem Sand am Strand - das war echt merkwürdig) und am Donnerstag wieder Schnee, danach Regen in petto. Seit gestern ist es trocken und seit gestern Nachmittag auch sonnig, immer mit dem lebhaften Wind, ohne den Dänemark irgendwie nicht richtig ist. Am Mittwoch haben wir für Mitbringsel einen Ausflug in die nächstgrößere Stadt Hjørring gemacht. Leon und Bou wollten und durften mitfahren, mussten dann aber im Auto warten, weil Stadtbummel mit den beiden sehr anstrengend ist und z.B. im Einkaufszentrum Hunde gar nicht erlaubt sind. Das fanden sie natürlich ein bisschen blöd, andererseits können sie perfekt aufs Auto aufpassen, das ist ein perfekter Hovawart-Job... Außerdem gab es ja auch wirklich gute Leckerli zum Warten und zurück im Ferienhaus dann Spielen. Nach wie vor sind die Herren aber in irgendjemandem verliebt. Bei Nino bedeutet das, dass er ständig raus in den Garten will (Gott sei Dank haben wir den Stromzaun dabei!), dort dann grundlos bellt bzw. in den letzten Tagen Liebeslieder jault und auch nicht richtig gut schlafen kann. Besonders bei Regen macht es den Menschen leider nicht so unbedingt Spaß, neben Blondi in der Wiese sitzen und ihm beim Anbeten Gesellschaft leisten zu sollen... Bou dagegen mutiert zur Diva und wird superwählerisch in puncto Fressen. Da wird - grundsätzlich nur nach intensivem Beschnuppern des angebotenen Essens -  schon mal nur der Belag vom abgegebenen Brotstückchen gefressen bzw. nur bestimmter Belag - Leberwurst toppt alles, wenn er die riecht, frisst er nichts anderes mehr. Trockenfutter geht zur Zeit gar nicht, und wenn es nachmittags zwischen Dose und mit Wasser angerührtem Senioren-Futterpulver schwimmt, versucht er ernsthaft, drum herum zu fressen. Was schwierig ist, weil das Futterpulver schmeckt... Aber generell haben wir stark den Eindruck, dass Bou hier sehr glücklich ist. Er spielt ungewöhnlich viel, hüpft am Strand mit Begeisterung über die Palisaden (wenn auch nicht mehr ganz so viel wie in den ersten Tagen) oder klettert über unebenes Dünengelände und legt bei sämtlichen Spaziergängen ein forsches Tempo an den Tag. Sein aktuelles Projekt besteht darin, Herrchen beizubringen, was ein Hovi so alles mag und dass das dann geteilt werden muss... 😉 Nino hingegen möchte gern so schnell wie möglich wieder nach Hause, glauben wir. Da weiß er, wo er schlafen kann, und hat den ganzen großen Garten zum Bewachen und Austoben - Sprints von einem Ende zum anderen sind hier ja nicht gut möglich.
  • 29.03.2024 Mittwoch ist Bou beim Morgenspaziergang wie ein junger Hund auf dem Hin- und Rückweg immer wieder über die Palisaden am Strand gehüpft und hat sich von uns nicht davon abhalten lassen. Im Garten rennen wollte er dann aber doch eher nicht mehr, und auch Leon hatte nicht wirklich Bedarf, er musste aufpassen. Außerdem scheinen wir sozusagen vom Regen in die Traufe geraten zu sein und mitten in tollem Duft gelandet... Jeden Tag kommen mehr Urlauber an, um (typisch dänisch) Ostern mit der ganzen Familie im Ferienhaus zu feiern. Deshalb sind hier auch immer mehr Hunde, die manchmal dann auch an Hovis Grundstück entlang spazieren gehen, so dass Leon (vom Weg aus nahezu unsichtbar wegen einer sehr dichten Blaufichtenhecke) laut und deutlich auf seinen Job als Hausbewacher hinweisen muss... Gestern morgen hatten wir dann aber wirklich das reinste Hundetraining am Strand, insgesamt sieben Hunde sind uns begegnet.  Sehr rücksichtsvolle Menschen an den Leinen und anstandslose Begegnungen. Bis auf einen, dessen Menschen geistig sonstwo, nur nicht bei ihrem Hund waren, und der sich dann erdreistet hat, überholende Hovis anzubellen (obwohl höchstens eine halbe Portion, wenn überhaupt...). Da konnte Nino sich nicht beherrschen und hat giftig zurückgeknurrt. Und Bou hat sich immer wieder umgeschaut, als wir längst vorbei waren, und wollte das auch nochmal klären, glaube ich. Abgesehen davon hat Nino aber auch das erste Mal im Urlaub Clickern und Arbeiten für den Rückweg eingefordert, das hat uns die Hundebegegnungen natürlich erleichtert. Abends dann der Jackpot: Goldie-Dame im Gegenverkehr, und die hat soooo gut gerochen, dass sie zweistimmig angejodelt wurde. Kaum war sie vorbei, haben die Hovis sich auf ihre Spur gestürzt (in der falschen Richtung!) und waren erstmal nicht mehr ansprechbar. Schwanzwedelnd, klappernd und mit der Nase dicht am Boden ging es dann irgendwann ein paar Meter weiter... Als wir die Runde geschafft hatten, waren beide Hunde fix und fertig.      -----     Lang schlafen kann oder will Blondi hier allerdings immer noch nicht, so haben wir das heute morgen ausgenutzt, um früher als gestern am Strand zu sein. Und wir hatten den Strand (diesmal die Seite ohne Palisaden) auch wirklich für uns. Erst als wir schon fast wieder beim Auto waren, fuhr ein anderes Auto auf den Strand, die Leute stiegen aus und ein schwarzer Retriever auch. Der hat sich aufgeregt, dass er nicht mit seinen Menschen in der Nordsee baden durfte und am Auto festgehalten wurde. Und die Hovis fanden es blöd, nicht geachtet zu werden, und lebensmüde, bei diesem Wetter in die Nordsee zu gehen, und waren kaum zum Einsteigen ins eigene Auto zu bewegen. Erst recht nicht, als der andere Hund dann freudig seine Menschen auf dem Rückweg empfangen hat. Vielleicht war es auch eine schwarze Retrieverin, weiß man's? Als Ersatz fürs Hüpfen sah Bous Sportprogramm heute übrigens forsches Losrennen und die Chefin mitziehen vor. Aha. 
  • 26.03.2024 Hunde wieder normal, dann kann man ja mal die äußeren Umstände ändern und sehen, was passiert... Gedacht, getan. Sonntag ging's los nach Dänemark in den Frühjahrs-Urlaub. Leon hat gedrängelt, sich aus der Tür gequetscht und ist ins Auto geschossen, vom Balkon aus von Bou beobachtet, den Herrchen im Übereifer ausgesperrt hatte... Gut, nachts im drei kann man einen schwarzen Hund draußen schon Recht einfach übersehen. Einsteigen wollte Bou dann aber auch nicht, weil Leon so quer wie irgend möglich im Auto lag und ihm kaum Platz gelassen hat. Aber das musste gehen, und sie haben sich schnell arrangiert und sind die ganze Fahrt über sehr brav und ohne Streitereien mitgefahren. Nino musste sich erst ans Ferienhaus gewöhnen, in den ersten 1-2 Nächten kann er da nicht gut schlafen, das haben Klara und ich zu spüren bekommen. Trotz der langen Fahrt haben die Hunde abends nur ein ausführliches Toben im Garten gebraucht. Erst am nächsten Morgen gab es dann den ersten langen Spaziergang, leider wegen anderer Hunde nicht direkt am Nordsee-Strand, sondern als Runde um zwei Seen. Sehr aufregend für die beiden Super-Nasen... Bei der Abendrunde durchs Ferienhausgebiet hat Blondi uns dann einmal mehr mit dem Erwachsen-Modus verblüfft, als er nämlich aus einem eingezäunten Garten heraus von zwei mittelgroßen Hunden verbellt wurde und nur Interesse an der Spur auf dem Weg hatte. Jung-Blondi wäre in die Leine gesprungen, gestiegen und hätte zurückgekeilt... Und ein paar Meter weiter hat er einen Hasen übersehen, der nur durch den Straßengraben von ihm getrennt erschrocken weggesprungen ist - aber die Hundespur auf dem Weg vor Blondi war einfach spannender.     -----     Heute morgen waren wir dann auch am Strand, und Nino war superbrav, ist anstandslos umgekehrt, als vor und ein anderer Hund aufgetaucht ist und wollte dann bloß Leckerli dafür. Aber Bou hat den Kindskopf in sich entdeckt, denn wir sind an Palisaden-Mauern aus in mehreren Reihen dicht an dicht in den Sand gerammten Stöcken vorbeigelaufen, mal höher und mal fast bodeneben. Und da musste der Herr unbedingt drüberhüpfen, um dann im umgrenzten Bereich schnüffeln zu können. Beim ersten Versuch ist Bou leider bäuchlings genau auf der hölzernen Mauer gelandet und es ging nicht mehr vorwärts und nicht mehr rückwärts. Ich wusste auch so schnell nicht, wie ich ihm da am besten helfe. Schließlich war er wieder auf allen vier Pfoten, aber kaum war die Mauer ein bisschen niedriger, hat er wieder einen Sprung drüber versucht und es diesmal gerade so geschafft. Mordsmäßig stolz war er da auf sich, das hat man so richtig gemerkt. Und als er mit Schnüffeln fertig war, hat er natürlich nicht eine Lücke in der Palisade genommen, um wieder zu uns zu kommen, sondern ist wieder gehüpft, hat es wieder ganz knapp geschafft und uns wieder übers ganze Hovi-Gesicht lachend angestrahlt, wie toll er ist und was er noch alles kann...
  • 21.03.2024 Gestern war ich mit Bou bei der Tierärztin zum Senioren-Check. In letzter Zeit knickt er immer mal hinten weg, ein Schneidezahn sieht komisch aus und grundsätzlich wollte ich mal wieder seinen Zustand beurteilt haben. Ergebnis: beim Zahn ist ein kleines Stückchen abgebrochen, da muss man aber nichts machen. Er hat deutliche Schmerzen in der Hüfte, da hat er beim Testen der Beweglichkeit sogar nach der Tierärztin geschnappt, das ist aber wohl (alterstypisch) Arthrose, er bekommt seine tägliche (leichte) Schmerztablette weiter und zusätzlich ein Pulver für die Gelenke, mehr geht halt nicht außer irgendwann stärkere Tabletten. Ist aber bisher nicht nötig, meint die Tierärztin. Rücken völlig okay, Herz und Lunge super, nur ein bisschen Übergewicht. Und weil Bou ja inzwischen eher kein Sportfan mehr ist, hilft dagegen wohl nur weniger Futter... Auch alle Blutwerte sind komplett im Normbereich. Also eigentlich geht es kaum besser, wenn man auf die 12 zugeht...
  • 20.03.2024 Jeden Tag ist es noch schlimmer geworden mit der Läufigkeit, Leon will nur draußen sein und jault ohne Unterbrechung Liebeslieder für Luna. Dabei versucht er jetzt auch, schnell mal durch offene Türen zu huschen und selbst Leon kann nicht mehr fressen. Bou liegt dagegen still auf dem Balkon und inhaliert die guten Düfte...
  • 17.03.2024 Seit Freitag geht es mit Lunas Läufigkeit in die heiße Phase, Leon ist komplett außer Rand und Band, muss dauernd raus, braucht zwischendurch aber dann auch wieder ganz viel Liebe von uns, singt/jault Liebeslieder für Luna und wird zu den Spazierengeh-Zeiten wirklich aufdringlich nervig. Dann zieht er wie wild, nur unterbrochen für intensive Duft-Stopps, kann heimwärts keinesfalls arbeiten, sondern muss weiterschnüffeln und ist danach zu Hause für etwa 10 Minuten tatsächlich fix und fertig. Luna im übrigen (berichtet ihr Frauchen) liegt diesmal das erste Mal überhaupt auf ihrer Hundehütte und weint... Bou kommt etwas besser klar, liegt aber auch sehr viel auf dem Balkon und konnte heute morgen sein Futter nicht fressen, auch nicht handgefüttert von Klara... Er hat aber zusätzlich das Problem, dass seine Chefin so viel weg ist, weil sie arbeiten muss, und fängt deshalb intensiv an, an mir zu klammern. Das geht dann auch mal so weit, dass er nicht aus dem Auto steigen, sondern lieber mit der Chefin mitfahren möchte...
  • 10.03.2024 Draußen riecht es zunehmend spannend, zumindest für Hovi-Männer-Nasen. Und so findet man Bou jetzt immer wieder im Balkoneck liegend, während Leon auf der Wiese sitzt und zwischendurch wild "redend" ins Haus geschossen kommt, um sich Unterstützung (mit nach draußen) zu holen. Nach einer Kraule-Einheit muss er dann aber sofort wieder raus. Auch die Spazierwege, und zwar sowohl die Morgen- als auch die Abendstrecke, duften sagenhaft gut, da rennen beide Hovis los, zur Not im Zickzack, mit der Nase dicht am Boden, nur unterbrochen von intensiven Schnüffel- und Markierstopps an "Hotspots".  Gestern Nachmittag kamen zwei Schäferhündinnen vorbei und wurden verbellt (Leon) bzw. heftig angejault (Bou), dann konnte Nino nicht wieder ins Haus kommen, weil er längst weiß: wer diesen Weg geht, kommt auch wieder zurück... Das war dann später auch so, diesmal gab es fast schon Schimpfe von Blondi, wahrscheinlich weil niemand einen Abstecher zu ihm hin gemacht hatte. Abends durften unsere beiden dann auch diesen Weg gehen und wir sind immer nur sprunghaft vorwärts gekommen, schlimm gezogen bis zum nächsten Duftpunkt und dann sozusagen abgestellt, während die Herren schnüffeln mussten. Irgendwann ist Bou dann eingefallen, dass er auch noch nach Hause laufen muss, da ist er dann abrupt und heftig hechelnd stehengeblieben. Nino hat den Wink verstanden und war wohl mit Umkehren eigentlich sehr einverstanden, fand es aber auch gut, vorgeblich nur wegen seinem Chef umgekehrt zu sein...  Auch rückwärts mussten die Düfte kontrolliert werden, an kurze Leinen und Arbeiten mit Clicker war nicht zu denken. Na ja, auch recht, beide waren auch so nach dem Spaziergang fix und fertig. Im Garten hat Nino dann auch die Bade-Saison im Hundepool für eröffnet erklärt - morgens war das Wasser noch gefroren... Heute Vormittag habe ich dann auch noch erfahren, dass Ninos Ex-Kumpeline Luna läufig ist, die heiße Phase kommt in einer knappen Woche. Vielleicht inhaliert Bou ihretwegen jetzt so gerne auf dem Balkon.    -----           Ach ja, gestern wurde auch noch ein Wanderweg-Schild direkt vor dem Hovi-Hof aufgebaut, aber das waren ja nur zwei Männer ohne Hund, wie langweilig! Nach kurzem Verbellen hat Leon sich auf dem Balkon niedergelassen und standesgemäß die Arbeiten überwacht, ganz nach dem Motto: so lange Ihr da auf der Straße bleibt, bin ich einverstanden, aber wenn einer meint, den Hof betreten zu können, dann sehe ich das!!! Und zum Schluss noch eine kurze Geschichte von heute morgen. Da habe ich nämlich beim Anlegen der Kurzleinen zum Arbeiten und Fußgehen auf dem Rückweg die Leinen verwechselt. Und schon nach wenigen Metern hatten wir auf dem Weg vor uns zwei Krähen sitzen. Nino völlig entspannt im Senioren-Stil ist einfach brav weiter neben Klara gelaufen (das sind doch nur Krähen, das kenn ich doch, langweilig), Bou dagegen ist im hibbelig-aufgeregten Blondi-Stil in die Leine gesprungen und wollte sich mit den Krähen anlegen )das schaff ich noch, weg da). Klara und ich hatten einen Lach-Flash!
  • 03.03.2024 Die Hunde sind wieder gesund, Gott sei Dank, und die Woche ist ohne besondere Erlebnisse vorbei gegangen. Bei schönem Wetter geht die Chefin jetzt wieder raus in den Garten, und die Hovis sind gerne dabei, weil es zunehmend toll riecht. Leon kann es abends auch immer weniger aushalten, bis es endlich losgeht zum Spazierengehen, Bou ist noch ziemlich entspannt.
  • 26.02.2024 Die Hovis mussten sich daran gewöhnen, dass Klara jetzt morgens nicht mehr mit uns geht, weil sie in der Praxis unserer Hausärztin ein vierwöchiges Praktikum absolviert. Am späten Mittag oder frühen Nachmittag ist sie dann aber wieder da, und abends geht sie auch mit uns. Kein Problem, selbstverständlich können die Hovis auch nur mit ihrer Chefin laufen. Am Freitag habe ich eine Suppe aus Rinderknochen gekocht, die ausgekochten Knochen durften Leon und Bou dann haben, das war soooo lecker! Leider haben die beiden sie aber nicht vertragen. Oder war es Einsamkeit, weil Klara und Herrchen nachmittags übers Wochenende zu Herrchens Stiefmutter gefahren sind? Jedenfalls hat Leon mich Samstag frühmorgens mehrfach geweckt, weil er dringende Bedürfnisse hatte und in den Garten wollte. Bou ist beide Male auch mitgegangen, hat aber selbst erst später den Drang bemerkt, sich nach ganz oben geschlichen, um das Häufchen zu verstecken, und ist dann beim Umkehren und dem Versuch, im Dunkeln die Treppe wieder runterzulaufen, mit der Pfote zwischen die Stufen geraten und hingefallen. Sein jämmerliches Fiepsen hat mich wieder aus dem Bett geholt. Als ich ihn befreit hatte, habe ich dann gesehen, dass er auch noch in sein Häufchen reingefallen war... Also Schlaf beendet, dafür große Putzaktion von Hund und Treppenhaus. Beim Morgenspaziergang hatten beide dann auch noch ein bisschen Durchfall, und außerdem haben wir den ersten Hasen der Saison gesehen - auf der falschen, dem Wald abgewandten Seite des Wegs natürlich, weshalb er dann erstens den Weg queren und dann auch noch ein Stück darauf weiter hoppeln musste, bis er einen seitlichen Wiesenweg erreicht hatte, der ihm über den Straßengraben geholfen hat, so dass er dann endlich direkt zum Wald rennen konnte. Ein Feld weiter hat auch gleich ein Fuchs die Flucht ergriffen... Das alles vor den Augen eines vor Wut schäumenden Blondis, der auf der Einhaltung der Regeln (weg da, wenn ich komme!) bestanden hat, aber leider durch das doofe Geschirr und die Leine (eine echt blöde Kombination!) daran gehindert wurde, ein Machtwort zu sprechen. Selbst Bou hat sich kurz überlegt, ob er nicht den Hasen jagen soll, als er ihn dann auf dem Feld rennen sah, aber da hat ein kurzes "Nein" gereicht. Das wäre beim Senior auch katastrophal schief gegangen, schon der Sprung über den Straßengraben... Na ja, endlich war der Hase weg und nach mehreren giftigen Blicken übers Feld hat das sogar Nino geglaubt und sich langsam wieder beruhigt. Aber Frauchen war bedient und fix und fertig, als sie dann in der Arbeit angekommen war... Auch am Sonntag fand Leon nicht, dass Ausschlafen erlaubt sei, und hat mich wieder zur gewohnten Zeit aus dem Bett gefiepst. Weil dann aber immerhin beide Hunde im Garten Häufchen gemacht haben, war das schon okay, es hat mir das Hausputzen erspart. Und beim Morgenspaziergang waren wir so schon fast zur Hälfte wieder auf dem Rückweg, als am Wendepunkt der Mann mit seinen beiden Schäferhündinnen auftauchte und und gefolgt ist. Mit ausreichend Abstand hatte ich keine Probleme mit den beiden Hovis, habe dann aber allerdigns auch keine Übungen mehr mit ihnen gemacht, die uns aufgehalten hätten. Erst beim Einsteigen ins Auto haben die beiden die anderen Hunde entdeckt und ich musste ein (keksunterstütztes) Machtwort mit Nino sprechen, der sich partout nicht hinlegen, sondern aus dem Seitenfenster gucken wollte. Mit im Kofferraum stehendem Blondi hätte ich da aber Bou nicht reinbekommen. Na gut, Blondi ist ja gelenkig und hat sich dann eben im Liegen verdreht, bis er wieder aus dem Fenster schauen konnte. Für mich galt bloß: nichts wie weg... Nino hat mich später dann auch zur seelischen Unterstützung wegen Duft mit raus in den Garten geholt und lag da ganz friedlich und gemeinsam mit Bou, während ich gearbeitet habe. Spät nachmittags sind dann ja auch Klara und Herrchen wieder gekommen und wurden natürlich begeistert empfangen.
  • 18.02.2024 Donnerstag war Klara wieder komplett fit, dafür hat es in der Nacht dann auch mich erwischt mit Brechen und Durchfall. Der arme Nino wusste überhaupt nicht mehr, wo er schlafen sollte und ist von meinem Zimmer zu Klaras gewandert und zurück - Klara, die Chefin ist kaputt... Und Bou hatte am Donnerstag Morgen ein sehr spezielles Problem, ich hatte ihm nämlich einen dickeren Teppich an die Seite neben mein Bett gelegt, damit er es ein bisschen weicher und wärmer hat, und er hat darauf auch sehr gern geschlafen, nur hat er sich dann nachts auf die Seite gelegt und ist dabei ein bisschen unter mein Bett gerutscht. Der eine Zentimeter des neuen Teppichs mehr hat ihn dort eingeklemmt und Klara musste ihn morgens wieder unter dem Bett rausziehen, weil er das allein nicht geschafft hat und ich die Lage beim Aufstehen nicht richtig realisiert hatte... Klara hat dann auch Frühstück gemacht und die Hunde versorgt, das war auch sehr sehr ungewohnt. Ich musste zwar dann nicht mehr brechen, aber hatte massive Kreilsaufprobleme, deshalb hat Klara sich dann auch beide Hunde geschnappt und ist allein zum Spaziergang aufgebrochen, hat sie vom Parkplatz aus aber einzeln laufen lassen. Und das fanden die beiden dann gar nicht schlecht und sind ganz gut mit ihr mit gegangen, aber nicht so weit wie im Team. Bou lässt dann sehr gerne den Senior aufscheinen, aber auch Leon hatte wohl irgendwann doch Sorge um seinen Senior, der da so allein das Auto bewachen muss und wollte lieber zurück. Wie die wilde 13 kamen sie dann beide ins Wohnzimmer zu mir ans Sofa gesprungen und haben mir von ihren Heldentaten unterwegs "erzählt"... Den Freitag haben wir auch in Ruhe zu Hause verbracht und ich habe mich noch ein bisschen geschont, aber gestern haben wir dann den Besuch bei Oma nachgeholt, der eigentlich für Dienstag geplant gewesen war. Herrchen wollte die Ruhe allein zu Hause geießen, Klara und ich wollten Oma sehen und die Hunde wollten auf jeden Fall mit. Inzwischen kennen sie Tagestrips zu Oma ja wirklich, aber immer noch sind sie davon stehend k.o., wenn wir abends wieder zu Hause sind. Und das, obwohl sie nach ein oder zwei sehr gründlichen Runden durch Omas Garten fast nur im Haus im Weg liegen. Klar gibt es auch das mittägliche Kekse-Suchen und ein bisschen Spielen im Garten, aber wirklich nicht besonders viel. Abends reicht dann ein bisschen Rennen im eigenen Garten und die Hunde melden sich ab und gehen schon mal schlafen. Gestern hat Bou sich besonders gefreut, dass ich endlich den dicken Teppich neben dem Bett wieder weggenommen und durch seinen normalen Hundeteppich ersetzt habe, und hat prompt die ganze Nacht neben meinem Bett geschlafen. Dadurch hat er auch Blondi glücklich gemacht, der endlich wieder den Platz am Fußende meines Bettes beschlagnahmen konnte. Heute morgen ware beide zwar gut ausgeschlafen, aber bei nebligem Wetter auf der offenbar überhaupt nicht duftenden Morgenstrecke hatten sie so gar keine Lust zu laufen und sind sehr früh umgekehrt. Oder sind nur die neuen Clicker-Leckerli derart lecker, dass sie endlich arbeiten und dafür Keks bekommen wollten??? Abends ist uns dafür dann nach langer Zeit mal wieder der unfreundliche Jäger mit seinem Asko, dem Intim-Feind unserer Hovis, begegnet. In einer Art Quad mit Fahrerkabine kam er vorbeigebrummt, als wir die Hunde gerade aus dem Auto geholt hatten. Wir haben die beiden gut festgehalten, aber dieses neue Fahrzeug kennen sie jetzt... Und Klara und ich waren seeeeehr froh, dass die Fahrerkabine dieses Gefährts verschließbare Türen hat, so konnte der innen tobende Asko nicht herausspringen, da wäre Gott weiß was passiert. Leon war dann derart aufgedreht, dass er in den Straßengraben gesprungen ist und im schlimmsten Zug-Galopp losgerannt ist (allerdings in die falsche Richtung...), so dass wir ihm nochmal eine Pause zum Neustarten geben mussten. Anschließend war er nur noch "normal" aufgeregt wegen der vielen Düfte auf dem Weg und konnte dann mit uns spazierengehen.
  • 14.02.2024 Seit Sonntag ist Klara wieder da, und Leon schläft begeistert in ihrem Zimmer. Aber in der Nacht auf Dienstag hat sie Brechdurchfall bekommen und musste nach dem ersten Toilettengang Licht machen, um sich umzuziehen. Als wenn das nicht schon nervig genug gewesen wäre, musste sie dann auch noch einen völlig aufgeregten Blondi wieder ruhigstellen und zum Weiterschlafen bewegen. Beim nächsten Mal hat Leon sich zu mir und Bou ins Zimmer geflüchtet... Morgens fand er dann auch, dass seine Klara irgendwie komisch riecht und kam ganz aufgeregt und wild fiepsend zu mir gerannt, um mir das mitzuteilen und Trost einzufordern. Beiden Hunden war es gar nicht recht, dass sie nicht mit zum Morgenspaziergang gekommen ist. Sie haben wohl gedacht, dass Klara in der Zwischenzeit sonstwohin wegfährt und sich entsprechend beide riesig gefreut, als sie nach dem Spaziergang noch da war. Na ja, krankes Kind betreuen können die beiden - da muss man gaaanz viel Streicheleinheiten abholen bzw. an den Menschen verteilen. Und nachmittags ging es ihr dann ja auch schon wieder etwas besser, abends sind wir nur kurz, aber mit Klara gelaufen und heute ist alles wieder okay. Das lag natürlich keinesfalls an den Medikamenten, die die Chefin in der Apotheke geholt hat, sondern natürlich nur an Unmengen Hovi-Liebe, ist doch klar...
  • 11.02.2024 Hui, da habe ich aber lange nichts mehr geschrieben! Aber viel gibt es auch nicht zu erzählen, es ist mild geworden, zwischendurch sehr windig und nass, aber alles besser als Glatteis. Besonders weil bei knackiger Kälte und auch wenn es sehr feucht-kalt ist Bou besonders mit seinen Knien zu kämpfen hat und viel mehr als normal ein- und wegknickt. Zur Zeit ist der Senior aber für seine Verhältnisse fit und läuft ordentlich mit. Ist ja auch spannend, es beginnt wieder supertoll zu riechen... Nino liegt oder sitzt ganz viel im Garten und inhaliert. Genau so kommt es aber auch vor (besonders wenn ich erst nach der Arbeit laufen kann und es richtig dunkel ist), dass Bou nach relativ kurzer Strecke energisch abbremst und keinen Meter weiter gehen will. Damit will er mich in Sicherheit bringen, glaube ich, denn wenn ich dann umkehre und Leon in den sauren Apfel beißen muss, dann rennt der Senior los wie wild, bis das Auto in Sicht kommt. Abends nach dem Spaziergang muss Blondi zur Zeit immer dringend entlang der Grundstücksgrenze die Hecke und die Nachbargrundstücke kontrollieren (mit der Nase, mehr geht nicht wegen dem blöden Zaun), möglicherweise wegen Waschbären. Dann bellt er auch in die Hecke und hat kaum Zeit für das abendliche Leckerli-Rennen im Garten.            --------                 Das erste unerfahrene Jung-Reh musste auch bereits "erzogen" werden - stand es doch eines Morgens mitten auf einem Feld und wollte partout nicht wegrennen, obwohl das Hovi-Wildtier-Gesetz klipp und klar besagt, dass bei der Patrouille durch den Hovi niemand zu sehen sein darf... Leider hat Klara den Einsatz unterbunden und Leon nicht von der Leine gelassen, aber dass die Chefin mit den Armen wedelnd auf und ab gesprungen ist und laut gerufen hat, hat das Reh nicht im geringsten beeindruckt. Erst als der vor Einsatzbereitschaft überschäumende Hovi mit seinem Senior an der gaaanz kurzen Leine (und am Geschirr) auf dem Weg unterhalb des Feldes weiter vorwärts laufen durfte und damit ins Blickfeld des Rehs kam, hat es sich die Sache doch überlegt und ist mal lieber in den Wald gerannt. Bald geht das auch wieder mit Junghasen los...
  • 30.01.2024 Mittlerweile ist das ganze Eis auf den Wegen getaut, alles wieder frei, nur der Pool ist immer noch gefroren und hindert Bou daran, Wasser zu saufen. Immerhin kann Frauchen jetzt am Rand einen Spalt aufschlagen, dann geht es doch... Letzte Woche sind wir dann am Mittwoch bei starkem Wind zu Oma gefahren, Dienstag hat die Chefin gestreikt, weil die Straßen morgens aus heiterem Himmel noch einmal spiegelglatt waren. Da mussten die Hunde dann auch gaaaanz vorsichtig laufen, denn auch der Spazierweg war dünn überfroren. Aber wo wir schon einmal da waren, dachte ich mir, die Bewegung nehme ich jetzt mit, im Garten geht das doch nicht so gut...  Im Laufe des Dienstags dann aber kräftiges Tauwetter, das Eis hatte keine Chance mehr. Deshalb am Mittwoch dann der Besuch bei Oma. Tagesfahrten dorthin kennen die beiden Hovis ja inzwischen, bei meiner Mutter wird dann immer erstmal der gesamte Garten gründlich inspiziert und markiert, bevor sie selbst begrüßt wird. Heute kam kein Handwerker, aber die Chefin musste das Haus vermessen, damit für die Heizungsplanung ein Grundriss erstellt werden kann. Huhh, der voll ausgeklappte Zollstock war doch ziemlich biegsam und irgendwie gruselig. Das digitale Messgerät zwar nicht, aber dass die Chefin praktisch gar keine Zeit für ihre Vierbeiner hatte, hat den beiden nur so mittelprächtig gefallen. Aber wieder war es so, dass zu Hause nur noch ein vergleichsweise kurzes Rennen im Garten nötig war, sowohl ich als auch die Hunde waren stehend k.o. nach der Heimfahrt. Sonst war diese Woche alles wie immer. Am Sonntag konnten wir morgens nicht auf unserer gewohnten Strecke laufen, weil dort schon jemand aus dem Dorf mit seinen beien Schäferhündinnen unterwegs war, also snd wir umgekehrt und dann bei uns den Berg hoch und in den Wald gegangen. Sehr anstrengend für Blondi, dabei brav zu bleiben, denn er hat erst einen Fuchs auf einer Wiese gesehen und im Wald haben dann auch noch zwei Rehe den Weg gekreuzt. Aber er hat das sehr gut gemacht, wollte dann auch nach relativ kurzer Zeit umkehren und unbedingt im Wald mit dem Clicker arbeiten. Na bitte, wer will, der bekommt. Und es hat richtig toll funktioniert, superbraver und hochmotivierter Hovi bei Klara an der Leine, während Bou es sich herausgenommen hat, so ein bisschen sein eigenens Ding zu machen, wenn es ungefähr auf das rausläuft, was die Chefin will...
  • 23.01.2024 Seit gestern taut es gewaltig, aber gegen die Eisplatten auf der Straße kommt das Wetter noch nicht wirklich an. Und auch die Spazierwege sind gar nicht so einfach zu laufen und waren ganz besonders heute morgen glatter als in der gesamten letzten Woche. Auch unser Garten ist zum Hovi-Austoben nicht nutzbar, die Rennstrecke ist vereist und unglaublich rutschig, und sämtliche Schneereste auf der Wiese auch - die Chefin hat Probleme, die Hangflächen rauf zu kommen und noch schwieriger wird es bergab. Dem Senior geht es genauso, er ist gestern auf dem Abendspaziergang sehr oft wirklich heftig ausgerutscht und hat sich einmal so schlimm auf den Hintern gesetzt, dass ich ihn an der Leine wieder hochziehen musste. Auch heute morgen musste er sehr vorsichtig laufen, aber es gab kein Unglück dabei. Nur Leon hat kaum Probleme, solange er nicht mit zu viel Tempo in vereiste Kurven schießt, was dann ein weiterer Fall der Versuchsreihe "Nino gegen die Physik" ist. Aber wie unter diesen Bedingungen ein blondes Powerbündel austoben? Das einzige, was mir eingefallen ist, war Apportieren, obwohl meine beiden das ja nicht können und darin auch keinen Sinn sehen. Also Ball geholt (mit dem wir gestern schon lange im Garten gespielt hatten) und geworfen, und zweimal hat Blondi ihn auch zurückgebracht und ganz toll für Keks hergegeben, aber dann hat er den Ball schon auf dem Rückweg fallen gelassen und ab dem fünften Versuch ist er gar nicht mehr hinter dem Ball hergerannt, sondern gleich bei mir und dem Keks geblieben... Bou hat es etwas besser gemacht (auf kleinen, nicht vereisten Strecken), aber auch er hat recht bald den Ball unterwegs schon fallen gelassen. Gott sei Dank gab es dann einige Aufpass-Einsätze und Sprints durch den Garten für Blondi, und nach einem intensiven Schmusi konnte er sich schlafen legen.
  • 21.01.2024 Weiter geht es mit den Wetterkapriolen in diesem Winter. Am Mittwoch war Glatteisregen angesagt so ab dem späten Vormittag. Den Morgenspaziergang haben die Hovis und ich noch genossen, auch das anschließende Toben im Garten und dann ein Vormittagsschläfchen (nur die Hovis...) mit gelegentlichen Aufpass-Einsätzen. Statt Glatteisregen kam dann aber Schnee vom Himmel, erst wenig, dann aber immer mehr und mehr. Herrchen ist zu Hause geblieben, das war ja allein schon aufregend, und hat dann mit mir mittags und auch nachmittags nochmal den Schnee geräumt. Die Hovis haben ihre Rennbahn im Garten geräumt bekommen, das war klasse, denn so konnten wir anschließend Gartensport betreiebn, ohne dass die beiden ständig Schnee- und Eisklumpen in die Pfoten bekommen haben. Nach einer Runde Regen am Abend hat es in der Nacht und auch am Donnerstag fröhlich weiter geschneit, deshalb sind wir auch morgens im Garten geblieben und haben uns da ausgetobt. Die Chefin hatte auch zusätzliche Bewegung mit der Schneeschaufel im Hof. Nachmittags war ich arbeiten, und abends haben wir uns dann auf den Radweg am Haus getraut und konnten da ziemlich gut laufen. Die Hunde in der Fahrspur eines Autos, ich in der Mitte im griffigen Schnee. Einziges "Problem": kurz nach dem Umkehren hat Nino schon ständig nach hinten gelauscht und geschaut, und dann kam auf der Straße ins Dorf, die manicciht Wildschweine auf der Straße waren oder was sonst der Grund war, die Hovis fanden das jedenfalls gruselig und wollten weg. Aber ich wollte dann trotz griffigem Schnee doch lieber nicht rennen und musste ein bisschen bremsen, bis die Herren sich wieder eingekriegt hatten und vernünftig arbeitend neben mir Fuß gehen konnten. Freitag morgen war es dann klirrend kalt, Rekord für diesen Winter, und Bou hat das gar nicht gut verkraftet und war schon zu Hause sehr anfällig für Wegknicken der Hinterbeine. Auf dem Spazierweg ist es damit nicht besser geworden, weil der in der Fahrspur jetzt richtig glatt war, und nachdem Bou sich einmal richtig schlimm aufs Hinterteil gesetzt hatte, bin ich nach recht kurzer Zeit umgekehrt. Außerdem sind mir selbst die Finger und Füße so kalt geworden, dass ich keine Lust mehr hatte. Nur das arme Blondi musste in den sauren Apfel beißen und mit umkehren, wo er so gerne noch weitergelaufen wäre. Aber ich habe mir dann wärmere Handschuhe und Schneestiefel geholt und ihn im Garten noch ausgiebig bespaßt, dann war das wohl doch auch okay. Und abends ist Klara dann nach Hause gekommen und wurde von den Hovis stürmisch begrüßt, musste dann aber eine Stunde später erst nochmal weg zu einem Wettkampf. Doof. Aber hey, spätabends war sie wieder da, und Nino hat prompt bei ihr im Zimmer geschlafen statt bei Bou und mir... Samstag abends hat Nino auf einer schneebedeckten Wiese einen Fuchs gesehen und losgezogen, weil Fuchs geht gar nicht. Klara hat erstaunlich lang mitgehalten, musste dann aber doch die Leine loslassen, als es vom Weg aus auf die Wiese und dort auf eine Eisplatte ging, auf der sie keinen Halt gehabt hätte. Der Fuchs hatte ordentlich Vorsprung (aber deswegen gibt Blondi nicht auf, er hat ihn ja noch gesehen...), erst am Waldrand hat Nino dann beschlossen, jetzt sei es gut, und ist ganz gemächlich wieder zurückgekommen. Bou hat mich für Senioren auch recht flott Richtung Leon gezogen ("Chefin, was jagen wir eigentlich?"), war aber dann froh, dass Kind und Partner beide wieder da waren und wir umkehren konnten.
  • 15.01.2024 Brrr, war das kalt in der letzten Woche! Die Hovis fanden knackigen Frost ohne Schnee sensationell, ich mag das ja eigentlich auch, aber nach dem Morgenspaziergang hatte ich wirklich Probleme mit kalten Fingern und Zehen und deshalb nur mäßige Lust, noch lange im Garten zu rennen und mit Leon zu toben. Außerdem ist das allein wirklich schwierig, denn Bou wird total eifersüchtig, wenn man mit Leon spielt, aber Leon braucht das wilde Spielen oft noch, um seine Energie loszuwerden. Einziges Manko am Wetter aus Bous Sicht: der Pool ist komplett durchgefroren, Saufen nicht mehr möglich. Dusseltierchen hat es aber immer wieder probiert und auch versucht, mit Eis-Schlecken seinen Durst zu löschen. Wenn ich ihm den Napf im Haus gezeigt habe, hat er mir zuliebe einige Schlucke getrunken, aber deutlich erkennbar nicht genug. Bis ich dann die geniale Idee hatte, den Napf auf das Eis im Pool zu stellen, direkt unter die Hovi-Nase. Dann konnte er "aus dem Pool" saufen und endlich seinen Durst stillen... Nino hat ziemlich doof geschaut über dieses Manöver und dann nur pro forma auch aus dem Napf getrunken, als er wieder drinnen stand. Häh, ist Wasser, weiß er doch...? Auch Klara hat mich ungläubig angeschaut nach dem Motto "man kann den Hund auch zu sehr verwöhnen", aber als sie dann Freitag nachmittags die Hunde beaufsichtigt und Bous Trauerblick gesehen hat, hat sie auch den Napf aufs Eis gestellt... Das war nämlich eine tolle Überraschung für die Hovis diese Woche, dass Klara Freitag Nachmittag frei hatte und von mir vormittags mit dem Auto geholt worden ist. Als ich mit ihr zurückkam, konnte Nino es kaum glauben und hat sich gar nicht wieder eingekriegt vor Freude.Bou hatte keine Chance, auch Hallo zu sagen, Leon ist um Klara herumgetobt wie schon lange nicht mehr. Außerdem hatte es am Freitag morgens geschneit, eine ganz dünne Schicht Schnee hat die Wege und Wiesen geradeeben so weiß gefärbt. War aber genug Schnee, um in Hovi-Pfoten zu Eisklumpen zu werden, entsprechend groß war die Lauflust. Nino ist schon recht langsam gestartet und wollte dann sehr früh umkehren, erst auf dem Rückweg habe ich dann die Eisklumpen bemerkt und entfernt. Danach ging es etwas besser, aber nicht viel. Auch im Garten beim Rennen gab es nochmal eine Pause zum "Fußputzen", danach allerdings ist Blondi regelrecht mit Bocksprüngen losgeschossen.
  • 08.01.2024 Gestern haben wir vormittags den Weihnachtsbaum abgeschmückt und dann raus auf die Terrasse gelegt. Das Abnehmen der Kugeln war den Hovis egal, aber als der Baum draußen und damit die Terrassentür wieder frei war, hat Nino vor Freude einen Hampel-Anfall bekommen, sich ein Spielzeug geschnappt und ist damit durchs Zimmer gekaspert. Wahnsinn, wie sehr der Baum ihn offenbar gestört hat. Danach wurde gebührend gefeiert, dass die Terrassentür wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht, indem ständig einer der beiden raus und der andere wieder rein wollte. Auch nebeneinander musste die Tür passiert werden und schließlich hat Nino sich auf der Innenseite davor gelegt und ist beim Vögel-Beobachten eingeschlafen...     ---      Abends sind wir wieder den Radweg vorm Haus gelaufen, auf dem in den letzten Tagen dauernd Silvester war (wenn man Bou gefragt hat), aber diesmal gab es irgendeine total interessante Spur und Gott sei Dank keinerlei Panik-Anfälle mehr. Silvester ist offenbar endgültig abgehakt bis Ende Dezember...
  • 07.01.2024 Die Woche ist ganz normal abgelaufen, die Hovis genießen es, dass Klara noch Semesterferien hat und damit Zeit für ihre Schmusebären... Einziges Problem ist im Moment Bou, der mmer noch unter Silvester-Angst leidet. Zunächst gab es beim Abendspaziergang an Neujahr wirklich nochmal Böllerei, aber dann war es auch in Willmars endgültig vorbei. Bou startet aufgeregt, dann aber recht schnell intensiv auf Knallerei horchend, und am Donerstag Abend hat in einem Aussiedlerhof in der Nähe unserer Strecke jemand EINMAL seine Schuhe zusammengeschlagen, um Dreck abzuklopfen. So klang es jedenfalls für mich, aber für Bou war das der eindeutige Beweis, dass diesmal Silvester einfach nicht aufhört. Er hat sich in die Leine gehängt und musste vorwärts gelockt und teilweise sogar gezogen werden, weil Leon völlig unbeeindruckt und hin und her schnüffelnd vorneweg gelaufen ist und seine Bewegung gebraucht hat. NAch dem Umkehren hat Bou dann ein enormes Tempo angeschlagen, dem Klara und ich ohne Joggen kaum folgen konnten. Nino war ziemlich verwundert ("Klara, warum rennen wir?"), fand das hohe Tempo aber nicht schlecht. Und so ging das dann alle bisherigen Abende - möglichst schnell sein Geschäft erledigen und dann am liebsten Streik vom Senior, den ich mit viel Zureden und gelegentlichem energischen Leine-Ziehen bekämpfen musste. Gestern sind wir dann zur Abwechslung wieder unsere eigentliche Abendstrecke gelaufen, zu der wir mit dem Auto fahren müssen, in der Hoffnung, dass Bou hier anders drauf ist. Es war etwas besser, aber der Hund hat ja Erfahrung, und auch auf dieser Strecke war schon etliche Male Silvester, das wusste er noch genau! So ganz langsam scheint sich dann aber doch die Erkenntnis durchzusetzen, dass es einfach nicht mehr knallt...
  • 01.01.2024 Wieder ein Silvester glorreich überlebt! Für Bou schon das 12. und bei Leon immerhin das 6. Diesmal war neu, dass der gesamte Besuch an Silvester mittags abgefahren ist. Sie waren ja alle schon früher gekommen, weil meine Mutter (deren Geburtstag an Silvester wir gerne zusammen feiern) partout nicht von Corona genesen wollte. Die Hoffnung, kurz vor Jahresende dann zu ihr fahren und mit ihr feiern zu können, haben die weiterhin positiven Tests zerstört, so haben sie dann beschlossen, jeweils zu Hause zu feiern. Die Hovis hatten ein lachendes und ein weinendes Auge, sozusagen, denn die Ruhe und lange Kraulis besonders von mir haben sie schon sehr genossen. Außerdem kam so der zusätzliche Tisch im Wohnzimmer wieder weg und aus dem Weg, das war auch sehr sehr gut. Weitere Folge: keiner da, der Feuerwerk haben will, deshalb haben wir das auch sein lassen. Und das hat den Hovis schon gut getan. Allerdings ging es bereits am frühen Abend mit Böllern in der Ferne los, Bou hat das auf dem Abendspaziergang schon gehört, sichaber immerhin einige Knaller lang Zeit gelassen zur Einschätzung der Lage. Dann allerdings hat er massiv zu bremsen begonnen, in Leon Hilfe gefunden und nach dem Umkehren ein derart flottes Tempo vorgelegt, dass Klara und ich ohne zu joggen kaum mithalten konnten. Nichts wie rein ins Haus und die Menschen mitnehmen, kein Schnüffeln, keine Umwege - nur die steile Böschung hat er dann doch gemieden und hat erst bei einem flacheren Stück abgekürzt Richtung Hof. Den gesamten Abend lang gab es immer mal wieder einzelne Knaller, bei denen Bou höchst aufmerksam gelauscht hat, aber noch ziemlich ruhig liegengeblieben ist, während  Nino sich in Klaras Zimmer geflüchtet hat und Gesellschaft wollte. So ab elf Uhr etwa bin ich dann mit beiden unten bei den Hundebetten und Schlafzimmern geblieben, um Viertel vor zwölf musste auch Klara kommen, weil Leon jetzt verstärkt Liebe gebraucht hat, aber nicht neben Bou lag. Nach Mitternacht, als es so richtig losging, hatten sich beide auf Klaras Zimmer als Schutzraum geeinigt, lagen dort für ihre Verhältnisse dicht beieinander und hatten auch alle drei Menschen um sich herum. Bou hatte wieder schlimme Zitteranfälle und auch Leon war ordentlich gestresst. Schließlich hat die Knallerei nachgelassen und Klara hat es geschafft, mit aufmunterndem Ton die Hovis zum Neustart und aus dem Zimmer zu locken. Ein Neujahrskeks wurde gefressen und das war für uns das beste Zeichen, dass wir über den Berg waren. Vor dem Schlafengehen habe ich den beiden wie immer noch eine Runde durch den Garten angeboten. Bou hat abgelehnt, Leon ist raus gegangen, aber es hat immer noch vom Dorf her geknallt, da wollte er schnell wieder rein. Dabei allerdings hat er eine Familie mit Fackel (unerhört, das geht ja gar nicht!!!) gesehen, die unsere Nachbarn besuchen wollten. Kampfgebell geht in jeder Lebenslage, das weiß ich jetzt... Aber dann wieder ganz normal mit der Chefin schlafen gehen und bei ihrem Bett schlafen zu können, weil das Zimmer nicht mehr durch Besuch blockiert war, das war gut und hat geholfen, den Stress endgültig abzubauen. Heute morgen kam ein gut ausgeschlafenens Blondi nicht an mein Bett, weil Bou im Weg lag. Da hilft dann, den Senior anzustupsen - Chef, Chef, weck mal die Chefin... Gutes neues Jahr wünschen wir!!