• 11.12.2025 Die Tage vergehen wie im Flug, aber zur Zeit weitgehend im normalen Trott. Am Dienstag war ich mal wieder mit Leon für einen Tagestrip in meinem Elternhaus, da war Blondi wirklich anstrengend, wollte zwar mit, aber eigentlich doch nicht DA hin, Chefin, sondern zur Frau, nach der es riecht... Die Menschen, echt! er hat sich dann im Auto nach einiger Zeit derart protestierend hingesetzt, dass ich unterwegs gehalten habe, um ihn rauszulassen, weil ich dachte, er müsse dringend ein Geschäft verrichten. War aber gar nicht so, also ging es weiter. Dann hat er in Moritzreuth zweimal Handwerker bei den Nachbarn verwarnt, aber fand dann auch, das reicht jetzt. er wollte nicht spielen, er wollte nicht toben, er wollte sein Futter und dann wieder weg... Und bis dahin hat er genervt irgendwo rumgelegen, vorzugsweise in der Küche, und gewartet. Ich durfte eigentlich nicht ins obere Stockwerk und schon gar nicht auf den Dachboden gehen, sondern hätte ihn permanent betreuen und kraulen sollen. Und als wir dann wieder in der Rhön waren, war es auch nicht besser, bis ich abends um halb sieben doch noch mit ihm losgelaufen bin. Allerdings nicht so wie er wollte zum Wald, sondern nurein Stück den Radweg hin und zurück. Danach war es dann aber endlich gut und Blondi zufrieden. Komischer Tag.
  • 12.11.2025 Zweiter Teil, verdient einen Extra-Eintrag. Heute war nämlich ein verrückter Morgen. Zunächst sind wir auf dem Rückweg zum Auto beim Spaziergang einige Meter auf der Straße gelaufen. Links gegen die Fahrtrichtung, Leon ganz außen und streng Fuß, ich auf Höhe der weißen Außenlinie. Leichter Nebel, aber auch gelbe Leuchtweste über der Jacke. Von hinten kommt ein Auto ungebremst an uns vorbeigeschossen, die Druckwelle habe ich deutlich gespürt. Und dann gesehen, dass der Fahrer mitten auf der Straße und genau über der Mittellinie unterwegs war - da hat nicht viel gefehlt und er hätte mich einfach umgefahren... Zu Hause kam als nächstes der neue Schornsteinfeger unangekündigt vorbei, den konnte Leon aber wegen Luna nicht begrüßen. Dann hab ich mich fertig gemacht zum Einkaufen fahren, während Leon im Garten wild gebellt hat. Ich hab nicht genau hingehört und einfach Luna-Bellen unterstellt, aber kurz darauf (es war Viertel nach neun) hat es erneut geklingelt und vor der Gartenpforte stand ein junger Mann. Der begrüßt mich folgendermaßen: "Also da war gerade ein Wildschwein in Ihrer Garage, aber es hat nichts angerichtet." Schön. Besagtes Wildschwein lief noch hinter dem jungen Mann über eine Wiese zurück Richtung Wald, sonst hätte ich ihm das nicht geglaubt... Und das, obwohl eine tobende Hovi-Security wirklich gern mal für Ordnung gesorgt hätte, wäre nicht der blöde Zaun im Weg gewesen... Dinge gibt's, die gibt's gar nicht.
  • 12.11.2025 Leon ist zur Zeit sehr sehr anstrengend,  weil Luna läufig ist. Letzte Woche am Donnerstag Morgen dachte ich schon, es sei vorbei, denn ich hatte plötzlich wieder einen Hovi und keiner Hormon-Monster an der Leine. Und der Hovi wollte arbeiten und hat das auch sehr gut gemacht. Abends nach der Arbeit waren wir bei Luna am Zaun und die beiden waren zwar interessiert aneinander, aber irgendwie nicht besonders. Luna Frauchen ist skeptisch geblieben und hatte dann auch Recht behalten. Freitag abends ist Leon auf dem Spaziergang wieder komplett ausgetickt, und seitdem bellt er ohne Punkt und Komma seine Liebe heraus, sowie man ihn in den Garten lässt. Und wenn man ihn nicht rauslässt, fiepst und leidet er derart fürchterlich, dass man es auch nicht aushalten kann. Am Sonntag war ich abends mit ihm und Klara zum Testen nochmal bei Luna, und diesmal hat sie ihm das Hinterteil präsentiert und Nino war kaum noch wegzuziehen. Klara hat all ihre Kraft dafür gebraucht. Seitdem schaukeln Blondi und ich uns allmählich hoch und gehen uns zunehmend gegenseitig auf die Nerven. Er mir mit seiner dauernden Bellerei und ich ihm mit ständigem Reinrufen. Inzwischen kommt er erst, wenn der Ton sich deutlich verschärft, oder er rennt auf die andere Seite vom Haus und versucht dort, ungestört anbeten zu dürfen. Das verbessert meine Grundlaune nur bedingt... Zwischendurch gibt es dann tatsächlich auch noch wirkliche "Einsätze", aber gleich danach gibt es wieder Liebesbellen. Nur wenn ich ihm immer Garten Gesellschaft leiste, kann Blondi ruhig bleiben. Auch das Fressen ist zur Zeit schwierig, gestern hat er in der Küchentür stehend mit Verkostung sein Futter quasi selber ausgesucht, heute konnte er nur mit zusätzlichen Leckerli im Napf fressen.     ‐-------       Außerdem hatten wir gestern auch einen Besuch beim Tierarzt im Programm wegen Maulgeruch und einem stark verfärbten Backenzahn. Nino musste wegen vollem Wartezimmer im Auto bleiben und hat sich dort schlafen gelegt - endlich mal kein Luna-Duft... Dann durfte er durch die Terrassentür außenrum ins Sperchzimmer kommen zu der jungen Tierärztin,  die er aber noch nicht kennt. UND in dem Zimmer hat er mal eine Infusion bekommen, das war Horror! Da wollte er also partout nicht reingehen. Aber okay, auch da gab es Leckerli, und irgendwie waren die auch nett und gibt kaum was mit ihm gemacht, war dann doch nicht so schlimm. Er hat an genau zwei Zähnen Zahnstein, sonst nirgendwo, und das Zahnfleisch ist dort auch weit zurückgezogen, aber fest. Jetzt gibt es ein paar Tage Entzündungshemmer und in etwa einer Woche eine Kontrolle. Und Zähneputzen oben rechts probieren wir auch, findet der Hovi aber nach dem ersten Mal doof...
  • 02.11.2025 So, ein seeeeehr trubeliges Wochenende mit Familienbesuch ist geschafft. Los ging es Donnerstag Abend, als Nino eigentlich schon schlaffertig war. Da kam mein Bruder mit Frau und seinem jüngsten Sohn an. Leon hat sie zunächst nach besten Kräften verbellt - müssen ja Einbrecher sein do spät im Dunkeln... - und dich dann in einen Flummi verwandelt, der überhaupt nicht wieder aufhören wollte mit Freudenbellen und Hochhüpfen. Er hat es auch geschafft, meinen Bruder am Bart zu ziehen, was wegen dessen Größe sehr herausfordernd, aber trotzdem unbedingt nötig ist... Am Freitag kam dann noch der älteste Sohn meines Bruders, und natürlich auch Klara, und am Samstag dann meine Schwester mit ihrer Familie. Huh, Haus voll. Mittags Ding ein Zimmer Essen gegangen, da musste Leon warten, aber nachmittags hat er dann lässig alle bewacht, ringsum Torte abgestaubt und trotzdem noch im Garten inhaliert, weil nämlich Kumpeline Luna läufig ist. Meine Schwester ist abends wieder abgefahren, die restliche Truppe bis heute geblieben. Nino war abends dann schon ziemlich k.o. und hat sich ein ruhiges Schlafplätzchen unten gesucht und war auch heute morgen sehr froh, beim Spaziergang nur Klara und mich dabei zu haben und entspannen zu können. Gestern war das nicht möglich, weil eine andere Frau unbedingt kurz vor uns auf unserer Strecke ihren Hund bewegen musste. Wir sind ausgewichen und dann auf deren Fährte zurück, als sie weg war, und das war dann wohl eine Hündin und Läufigkeit auch Thema, so wie Nino ausgerastet ist...
  • 20.10.2025 Gestern haben Klara und ich Blondi und noch allerhand Krimskrams ins Auto gepackt und sind nach Bayreuth zum Friedhof gefahren, um das Grab meiner Eltern für den Winter herzurichten. Nino musste im Auto warten und hatte es so entspannt bewacht, dass er total erschrocken ist, als wir zurückgekommen sind. Dann sind wir mit einem Stopp zum Essen holen natürlich noch in mein Elternhaus gefahren, wo Blondi dann endlich aussteigen durfte. Er hatte vorher schon mal deutlich gemacht, dass der Weg nach Bayreuth seiner Meinung nach verkehrt sei, aber dann haben die Menschen ja doch noch den richtigen Weg gefunden... War auch Zeit, er musste dringend. Nach dem Essen haben wir Leon erstmal im Gartrn ausgetobt, ich hatte die Leckerli zum Suchen vergessen. Und dann wurde Nino gekämmt, das war ja wohl unmöglich! Klara weiß wirklich überhaupt nicht, was sich in Moritzreuth gehört und was nicht. Diesmal wollte Nino aber nach seinem Futter und Kaffee für uns gar nicht wieder weg, sondern viel lieber im Wald spazieren gehen. Ging aber nicht, weil Klara ja abends noch wieder nach Würzburg musste und wir die Laufschuhe auch nicht dabei hatten. Na gut, zurück nach Willmars geht auch immer... Dort ist Klara dann noch im Garten mit ihm gerannt, aber später musste auch noch wildes Ziehen mit der Chefin sein, bevor Leon ohne Abendlauf schlafen gehen konnte.
  • 14.10.2025 Es ist Herbst 🍁 und wird schon langsam dunkel, wenn die Chefin von der Arbeit kommt, daran muss Blondi sich erst wieder gewöhnen. Heute bin ich mit Leon den Radweg gelaufen, ich hatte keine Lust mehr, mit dem Auto irgendwo hin zu fahren. Zunächst war der Weg ja auch toll, aber nach etwa der Hälfte, wo es sich zu großen Wiesen öffnet und zum Bach mit der Badestelle, da fand Leon es zunehmend gruselig. Er ist langsamer geworden und in Imponierhaltung mit aufgestellten Ohren gelaufen - bestimmt total hübsch, ich hab's ja leider nur von hinten gesehen... Und dann ist er stehen geblieben, wollte Keks und nicht weiter. Aber er hatte kein Problem mit mir, ich war müde und bin anstandslos umgekehrt, wenn meine Security den Weg für gefährlich hält. Darüber war Nino dann wieder völlig verblüfft, vielleicht auch happy, dass er sich so leicht verständlich machen konnte. Jedenfalls ist er kurz planlos herumgehampelt, aber dann wusste er wieder, was er wollte, und hat mich in strammem Tempo nach Hause gezogen. Keine Stopps zum Schnüffeln oder Markieren mehr, nur die Chefin retten war offenbar angesagt. Ich wüsste zu gern, wovor...
  • 09.10.2025 Was für eine Rückfahrt vorgestern! Zunächst hat ja alles ziemlich reibungslos geklappt, aber im Harz, ca. 250km von zu Hause, hat der Bus gestreikt - rote Ölwarnleuchte. Also bei der nächsten Ausfahrt runter, Öl nachgefüllt. Hat nichts gebracht, die Lampe hat wieder geblinkt. Nach Rücksprache mit der Werkstatt vom Bus ADAC zum Abschleppen gerufen. Das ging halbwegs schnell, und Gott sei Dank hatte die örtliche Autovermietung, mit der der ADAC zusammenarbeitet, auch einen anderen Bus, und der wurde sogar gebracht. Hat natürlich trotzdem alles gedauert, aber so konnten wir wenigstens fast das ganze Gepäck umladen und mitnehmen. Unser Bus wird nämlich erst in zwei Wochen mit einem Sammeltransporter gebracht. Leon musste mit Klara zur hinteren Rücksitzbank und hätte sich da auch drauflegen dürfen (ich gatte ihm extra einen Teppich hingelegt), aber Klara sagt, er hat nicht rausgefunden, wie er sich auf die Rücksitzbank legen muss. Also saß er zunächst recht beengt am Boden und hat sich dann später irgendwie hingelegt. Nino war jedenfalls heilfroh, als er in Willmars aussteigen durfte. Wir alle auch, es war 22 Uhr und wir waren seit 5 Uhr auf den Beinen und seit 7 Uhr unterwegs. Klara hat dann gleich noch den letzten Zug nach Würzburg genommen für eine Konferenz ab Mittwoch, ich habe ausgepackt und bin mit Leon nur noch ins Bett gefallen. Gestern war ich dann vormittags gleich wieder unterwegs, aber Nino hatte noch Schlafmangel und kaputte Nerven und war den ganzen Tag außer für die Spaziergänge zu nichts zu gebrauchen. Erst heute ist er wieder ganz der Alte. 
  • 05.10.2015 Der Wind hat gedreht und peitscht heute die Nordsee mit Sturmflut an den Strand. Das hat das Laufen heute etwas schwierig gemacht und insbesondere eine Hundebegegnung war herausfordernd, weil kein Platz zum Ausweichen war. Außer über die Dünen, von denen Nino aber unbedingt wieder runter wollte, weil der Hund toll war. Frau wahrscheinlich... Bis zum Auto hat er dann jedenfalls sehr gründlich die Spur verfolgt. Immer noch Regen,  da bekommt der Hovi schonmal Stubenkoller und muss energisch ausgepowert werden - mit Training, Keksesuchen oder wilden Tobe-Einheiten. Außerdem muss sowohl Klara als auch die Chefin mit ran, sonst ist Nino nicht fertig...
  • 04.10.2025 Gestern Nachmittag sind Klara und Herrchen in einen Freizeitpark gefahren, Nino ist mit mir hier im Ferienhaus geblieben. Abends sind wir dann auch allein gelaufen, vorsichtshalber die ganze Strecke am Geschirr, nachdem wir gestern ein Eichhörnchen und einen Hasen gesehen hatten. Leon hat flott vorgelegt, und als er etwas müde wurde, habe ich das Tempo hochgehalten, so dass wir die Runde in Rekordzeit erledigt hatten. War ganz gut, denn wenig später sind die beiden Nachbarhunde von letztem Wochenende wieder eingetroffen, und insbesondere der an der Längsseite vom Haus hat seinem heimlichen Spitznamen "Keifi" wieder alle Ehre gemacht. Gott sei Dank waren Klara und Herrchrn auch rechtzeitig zurück, bevor das Wetter nachts Ernst gemacht hat. Sturm aus Südost, bei vollen Breitseiten hat das Ferienhaus geächzt. Nino war das nicht geheuer,  er ist zu Klara umgezogen wie immer, wenn er Angst hat. War auch wirklich ungewohnt und ein klein bisschen gruselig. Heute morgen war die Nordsee dann wild, aber immer noch weit zurückgezogen- klar bei Wind vom Land... Weil es den ganzen Tag geregnet und weiter geblasen hat, hat die Chefin Suppe aus Markknochen gekocht. Einer davon ist aber natürlich nicht im Supprntopf gelandet, sondern wurde direkt verwertet...
  • 28.09.2025 Letzte Nacht hat Nino hervorragend geschlafen, der Ausflug in den Ort und die vielen Hunde haben ihn offenbar müde gemacht. Heute ist das Wetter etwas wolkiger, perfekt für einen Ausflug zu den Moor-Seen in der Nähe. Blondi voran würde alles erkundet, und dann haben wir noch fast eine zweite Runde gedreht, weil Nino Durst signalisiert hatte. Stattdessen ist er dann ganz in den See gesprungen und hat ein Bad genommen. Am liebsten wäre er wohl auch noch richtig geschwommen, aber dafür war die Leine zu kurz und Klara hatte aus unbegreiflichen Gründen keine Lust, mit ihm ins Wasser zu gehen... 🤔☹️Doof. Na ja, aber wenigstens hatte er danach die Fuße schick gefleckt, und dem drohenden Kämmen auch einen Riegel vorgeschoben, das geht nicht gut mit nassem Fell...
  • 27.09.2025 Allmählich gibt es einen regelmäßigen Urlaubsrhythmus, nur in der ersten Hälfte der Nacht will oder muss Nino immer nochmal aufstehen, manchmal muss ich nur mit ins Wohnzimmer gehen, damit er drei Schlucke Wasser saufen kann. Nachts schläft Blondi immer in meinem Zimmer, nie bei Klara, tagsüber liegt er auch im Flur. Heute Nachmittag wollten wir uns im zentralen Ferienort Blokhus ein Eis holen, weil das Wetter einfach traumhaft schön ist. Nino musste mit, er darf (und will) nicht allein im Ferienhaus bleiben. Leider haben wir keinen schattigen Parkplatz gefunden, wo wir Nino im Auto hätten lassen können. So hat Klara kurzerhand entschieden, ihn kurz am Geschirr anzuleinen und mitzunehmen. Und das ging überraschend gut. Trotz der vielen Menschen und unzähligen Hunde (alle viel viel kleiner als Nino und irgendwie nicht ebenbürtig...). Selbst als ich mit Nino vor der Eisdiele stand und ein Mann mit Mini-Bulldogge an uns vorbei reingehen wollte, hat Leon nur verdutzt geschaut, ist aber friedlich geblieben. Dafür hat sein Erscheinen bei der Eisdiele bei einem kleinen Jungen, der dort mit seinem Eis auf der Treppe saß, ein ehrfürchtig-begeistertes "Wauwau, Wauwau" ausgelöst. Endlich mal ein richtiger Hund... 😉 Die Abendrunde war auch anstrengender als sonst, weil viele Dänen angereist und wir nun quasi umzingelt sind von kleinen Kläffern Typ Malteser. Besonders einer davon hat sich abends dann mit Nino angelegt und wollte einen Bell-Wettkampf starten, aber da hat Blondi nach einer Weile beschlossen, dass ihm das zu blöd ist.  Hallo, ein Hovi bellt doch nicht ohne Punkt und Komma! 
  • 23.09.2025 Die Fahrt nach Dänemark war gut, kaum Stau. Nino wollte dann doch unbedingt einsteigen und dabei sein, alles andere hätte uns auch sehr gewundert... Im Ferienhaus hat er dann nach der langen Fahrt erstmal Futter bekommen, dann sind wir ein bisschen rund ums Haus stöbern gegangen, während Klara und Herrchen den Zaun aufgebaut haben, und danach ging es an die Nordsee. Leon war noch nicht ausgestiegen, da kam der erste Hund vorbei - ein schwarzmarkener Hovi! Der wurde aus dem Auto heraus sehr energisch verbellt, und sein Herrchen hat sich auch über den blonden Hovi gefreut. Wir haben die beiden vorbei gelassen und sind mal lieber in die andere Richtung gelaufen. Bei enorm starkem Wind war das gar nicht so einfach, aber Blondi glücklich mit all den Düften.     ---     Nino hat wie immer einen Tag gebraucht, um sich zu akklimatisieren und zu akzeptieren, dass wir jetzt hier wohnen. So richtig ging das dann erst gestern nach einem Abendspaziergang durchs Ferienhausgebiet, bei dem die Nase heiß gelaufen ist und seit dem der Hovi einen Überblick hat, wo ein Hund wohnt und wir der riecht... Dass die Menschen dabei Pilze gesucht haben, hat lästig aufgehalten, aber das kennt Leon ja schon, Herbst halt...    ------      Beim Morgenspaziergang wollte Leon heute recht bald umkehren, dafür dann aber auf dem Rückweg klicken und arbeiten. Und das hat er dann auch ganz toll durchgezogen, sogar als uns ein Hund (mit reichlich Abstand) begegnet ist. Kurz vorher ging noch eine Übung und an der Leine würde überhaupt nicht gezogen - Lob und Keks von der Chefin waren offenbar viel wert. Heute Abend kam dann aus einem Grundstück ein frei laufender Malteser kläffend rausgerannt und wollte sich mal mit Nino duellieren. Blondi hätte die Herausforderung ja angenommen, aber seine Chefin hat sich stattdessen "ins Gefecht geworfen" und den Malteser verscheucht, bis Frauchen ihn einfangen konnte. Und Klara hat Blondi an der Leine weggezogen. Völlig überflüssig, das war ja ein Mädchen, und außerdem wird Nino ja wohl mit so einer halben Portion fertig, ehrlich mal, diese Menschen haben Vorstellungen...Na ja, dann ist er eben ohne Auseinandersetzung weitergelaufen hat noch Lob kassiert, wie brav er war. Auch gut. Später am Abend gab es dann Feuerwerk und Glockenläuten, wir wissen nicht warum, aber Nino dabei es nicht toll und hat sich schleunigst ins Ferienhaus gerettet. Mit der ganzen Familie um sich herum konnte er das dann aushalten.
  • 20.09.2025 Wir haben ja schon bis zum späten Vormittag gewartet, um Nino nicht so aufzuregen, aber irgendwann mussten wir mit Packen anfangen, denn morgen geht es ab nach Dänemark, yippie! Leon hat sich heute aber richtig gut benommen und das Kofferpacken und Beladen des Autos seht entspannt beobachtet. Kein Drängeln an der Tür mit Fluchtversuchen, kein aufgeregtes Bellen, ganz ungewohnt. Aber toll. 
  • 18.09.2025 Gestern Nachmittag habe ich ein paar Sachen zusammengepackt und bin mit Blondi in mein Elternhaus gefahren, weil dort heute ein Techniker für eine Wartung avisiert war. Nino wollte unbedingt mit, und nach einer Runde im Garten sind wir dann erstmal spazieren gegangen, das war natürlich sehr interessant, weil in Moritzreuth kein Hovi die Gegend kontrolliert. Und die Katzen erzieht! Beim Lislaufrn und auch auf dem Rückweg im Dorf Katzen, die erst in letzter Sekunde aus dem Weg gesprungen sind. Dazu im uralten Walnussbaum im Garten immerzu Eichhörnchen, die verbellt werden ebrnfalls nicht gewohnt sind und von oben giftig zurück keckern. Stress pur für die Security... Irgendwann hat Leon dann begriffen, dass wir offenbar übernachten und hat sich dann auch Recht schnell schlafen gelegt. Allerdings abends nochmal zur Kontrolle raus in den Garten, und diesmal hat er einen Igel (schon wieder 🤦!) gefunden. Morgens um fünf Uhr war der Igel dann wohl auf dem Heimweg, aber auch das hat Blondi gemerkt und lautstark verwarnt. Nach dem Morgenspaziergang hat er kapiert, dass wir auf irgendwas warten und hat sich die Zeit mit den Eichhörnchen vertrieben. Irgendwann ist er dann aber von sich aus ins Haus gegangen, um seine Ruhe zu haben und schlafen zu können. Dann kam der Techniker, und danach war Nino kaum noch zu bändigen, er wollte wieder nach Hause. Haben wir dann nach einem kleinen Imbiss auch gemacht. Im Auto konnte er sich gut ausruhen (keine wilden Tiere...) und dann war er sehr glücklich, dass er tatsächlich wieder nach Willmars gebracht wurde.
  • 14.09.2025 Ein paar Lehren aus den letzten Wochen: wenn ein Buntspecht für den Hovi deutlich sichtbar in einem kahlen Baum herimhupft und sich wie ein Eichhörnchen benimmt, dann wird er auch behandelt wie ein Eichhörnchen... Auch wenn Blondi 20m weiter unten nicht viel ausrichten kann, bellen geht immer! - Der absolut schlimmste Gegner für einen Hovi (noch schlimmer als die beratungsresistente Katze, die immer wieder auf der Wiese gegenüber oder bei der Nachbarin herumstreicht), der absolute Endgegner ist im eigenen Garten, hat vier Füßchen und läuft nicht weg, wenn er gestellt und verbellt wird, sondern rollt sich zusammen und präsentiert Stacheln... Unverschämt! Lang hat's gedauert, aber jetzt kennt Nino auch Igel 😂...
  • 09.09.2025 Heute vor 13 Jahren haben wir auf dem Rückweg aus dem Urlaub und nach einer Übernachtung bei meinem Schwager Bou bei Kerstin abgeholt. Auf meinem Schoß auf der Rücksitzbank hat er die Fahrt ins Unbekannte gemeistert. Wahrscheinlich hat Bou da schon beschlossen, dass das die einzig wahre Art ist, im Auto zu fahren... Und jetzt sind schon wieder fast fünf Monate ohne ihn vergangen und er fehlt mir immer noch so sehr...
  • 08.09.2025 Alles wieder normal zu Hause in Willmars, Gott sei Dank! Zwar muss die Chefin immer noch viel arbeiten und Klara ist auch noch jeden Tag zum Praktikum weg, aber der Hovi ist trotzdem glücklich. Es spielt sich ein, dass ich morgens mit ihm laufe und Klara nach ihrem Praktikum, weil Blondi nicht warten will, bis ich auch zu Hause bin. Dazu duftet es schon wieder zu gut, und nach dem langen Warten braucht er dann halt auch Bewegung. Er kann aber sehr wohl warten, wenn Klara Apfelkuchen backt... Und am Wochenende mit beiden Menschen zu laufen, war dann auch schon besonders toll. Sonntag Abend sind wir dann auch noch Luna begegnet und die beiden haben ein bisschen miteinander getollt, wobei Luna inzwischen deutlich die agilere, rennbegeisterte von beiden ist. Nino liebt es auch sehr, mit dem VW-Bus zu fahren und fand es am Wochenende richtig doof, dass er ins kleine Auto einsteigen sollte. Endlich kann er sich im Bus ja auch ausbreiten, wie er will. Nur auf die Rücksitzbank hat er sich bisher noch nicht gelegt, das ist wohl immer noch der Platz von Bou 🥺😢...
  • 31.08.2025 Nino hat sehr unruhig geschlafen, die Runde um den Park direkt neben dem Hotel war zwar supertoll und natürlich mega-interessant, aber irgendwie hat sie ihm nicht beim Entspannen geholfen. Leider hatte ich außerdem einen heimischen Hundeteppich vergessen, so war es etwas schwierig, einen Schlafplatz zu finden. Und offenbar hat Leon auch Bauchprobleme gehabt, denn im Laufe der Nacht kam er neben mein Bett und hatte dann ganz schlimm Blähungen, so dass ich schon gefürchtet habe, nochmal mit ihm raus zu müssen. Das war dann aber Gott sei Dank nicht nötig, er hat sich später wieder in den Wohnbereich getrollt, ich habe ihm seinen Wassernapf nochmal gefüllt und auch dort die Fenster gekippt, und dann ging es endlich mit dem Schlafen. Bis dahin hat Nino etwa vier große Wassernäpfe voll gesoffen, so schlimmen Stress hatte er. Morgens war er dann aber recht fit, aber den erneuten Stress mit der Ausstellung heute (Clubsiegerschau mit 88 (!) gemeldeten Hunden) wollten wir ihm dann nicht antun. Auch ich selbst hatte wie gestern schon immer noch Migräne und habe dann für ein entspannteres Programm am Geburtstag plädiert und Klara war sofort einverstanden. Das hieß dann Morgenrunde um und durch den Park, wobei ein Dackel meinte, sich mit Nino anlegen zu müssen. Zack - da war es wieder, das Adrenalin: sowas geht ja gar nicht, was denkt der sich denn? Nino hat aber dann brav im Zimmer gewartet, während wir beim Frühstücken waren, und zur Belohnung ein halbes Brötchen mit dick Leberwurst bekommen. er konnte es gar nicht fassen, und dann konnte er es auch gar nicht mal so einfach fressen - da musste man sich wirklich hinlegen und mit den Reißzähnen Stücke abbeißen. Dann sind wir nochmal zum Ausstellungsgelände gefahren, haben Leon zunächst im Auto gelassen, ich habe mich bei meinen HZD-Bekannten entschuldigt und abgemeldet, und mit der Familie von Barli haben wir uns auch nochmal unterhalten. Zum Schluss hat Leon dann noch einen schönen Spaziergang bekommen, und dann ging es wieder nach Hause. Dort konnte Blondi es zunächst gar nicht fassen, dass er wieder in seinem Garten war und dort auch bleiben durfte. Klara und ich mussten unbedingt mit zu ihm reinkommen und durften nicht sofort das Auto ausladen... Aber Nino hat sich schnell wieder eingewöhnt und ist dann mittags auch allein zu Hause geblieben, als wir zum Essen gefahren sind. Und nachmittags war dann für alle einfach nur Entspannen angesagt, nicht nur der Hund war stehend k.o., auch Klara und ich. 
  • 30.08.2025 Nach Frühstück und Morgenspaziergang ging es heute mit Klara und der Chefin nach Kassel - Deckrüdenschau der HZD. Bei trockenem, aber mal sonnigem und mal wolkigem Wetter war es schwierig, Leon im Auto zu lassen. Erstmal haben wir ihn ein bisschen bewegt, dann Bratwürste geholt und im Auto bei Nino gegessen. Dann hat Klara einen schattigen Platz gesucht und unsere Stühle aufgebaut und wir haben mit Leon den Platz betreten. Er war super gestresst und konnte sich so schnell nicht beruhigen. Dann hat auch noch der Rüde auf der anderen Seite eines Baums angefangen zu sticheln, es war einmal kurz vor Eskalation. Ich habe Nino um platziert zwischen uns, dann ging es etwas besser. Schließlich durfte er in den Ring und wurde vorgestellt, das Laufen mit ihm war ein bisschen schwierig. Aber wir haben auch schon eine neue Interessentin getroffen, uns viel mit der Familie unterhalten und Nino war hin und weg von der jungen Dame. Okay, nächste Läufigkeit im Oktober erwartet, das riecht schon sehr gut... Einmal hat er kurz überlegt, ob er einfach mal aufspringen soll, es dann aber doch gelassen. Aber einen anderen Rüden hat er prophylaktisch schon mal angeknurrt, als der auch mal schnüffeln wollte - SEINE Frau! Und dann war auch der Züchter mit Mama und Oma von Barli da, da wollte er auch mal schnüffeln. Leider ist die Oma mit ihren 13 Jahren beim Abwehrbellen hingefallen, da war Nino dann doch leicht verdutzt... Wir haben ihn dann nochmal ins Auto gesteckt, den weiteren Abend geplant, sind dann nochmal kurz mit ihm gelaufen - Seele baumeln lassen - und dann ins Hotel gefahren. Dort haben wir uns eine Suite gegönnt und hatten deshalb echt viel Platz. Außerdem standen bereits Näpfe im Zimmer, ein Hundebett, eine Futterdose und Leckerli. Echt klasse! Gut, das Hundebett ist zu klein und riecht für Hundenasen natürlich immer noch nach anderen Hunden, aber die Geste ist toll. Nino war mustergültig beim Anmelden und auch im Fahrstuhl, nur dass Klara zum Ausladen und später auf der Suche nach einem Imbiss weggegangen ist, das geht eigentlich nicht, weil: wie soll er sie da denn bewachen? Da hätte er wohl lieber die Chefin allein im Zimmer "geparkt" und Klara begleitet. Na ja, man kann nicht alles haben. Und es wird nachher auch hier noch einen kleinen Spaziergang geben.
  • 29.08.2025 Am Mittwoch habe ich mit meinem Auto den Besuch bei meiner Schwester nachgeholt. Nino war natürlich auch mit, ganz aufgeregt, dass er auf keinen Fall vergessen wird. In Moritzreuth war er dann noch tiefenentspannt dabei, den Garten zu kontrollieren, als meine Schwester ihn gerufen hat. Da war die Freude dann aber riesig! Auf beiden Seiten... Leon war sehr lieb, wollte dann aber nach seinem Futter langsam wieder nach Hause, nur die Chefin wollte noch nicht. Das war harte Nervensägerei, die schließlich in einem Seilziehen und danach Fangenspielen mit Elke kanalisiert wurde. Aber schließlich dürfte Blondi dann doch einsteigen, und zu Hause waren dann auch Herrchen und Klara da und würden freudig begrüßt. Dann hat der Hund noch gaaaaaanz viel Liebe gebraucht und dann konnte er schlafen gehen.
  • 24.08.2025 Allmählich zieht die Arbeit wieder an, Kollegin war diese Woche und die Chefin ist seit Donnerstag in Urlaub. Außerdem hat Klara sich am Freitag nach der Arbeit gleich für das Wochenende nach Würzburg abgemeldet, so dass gestern Blondi mit seiner Chefin und Herrchen allein war. Und die Chefin war umtriebig, denn nach dem Arbeiten vormittags war die abends dann noch zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Dazwischen war noch ein Nachbar hier, um sich den schon wieder klappernden Bus anzuschauen. Der wurde standesgemäß verbellt. Natürlich bin ich erst noch mit Nino gelaufen, bevor ich abends losgefahren bin, und der Hovi hat mich auch ohne Theater gehen lassen. Aber er war später dann schon wahnsinnig erleichtert, dass ich zurückgekommen bin und er nicht allein mit Herrchen schlafen musste...       ---------         Und heute wollte ich eigentlich zu meiner Schwester in unser Elternhaus fahren, habe das dann wegen dem Bus aber lieber gelassen. So hatten wir einen entspannten Sonntag im Garten, und das war auch mal sehr schön. Nino hat es auch gut gefallen.     ------       Ach ja, in der letzten Zeit haben wir auch zweimal Luna getroffen. Die freut sich wie verrückt, wenn sie ihren alten Spiel- und Tennkumpel sieht. Beim ersten Mal sind sie immerzu um uns herum gerannt, weil Leon an Luna schnuppern und sie ihren Hintern verteidigen wollte, indem sie immer wieder mit drolligen kleinen Hüpfern von seiner Nase weg gerannt ist. Als er es endlich geschafft hatte, fand er sie dann uninteressant, ist schon mal weitergelaufen, so lang die Leine gereicht hat, hat sich dann erst genervt nach uns umgeschaut und uns schließlich demonstrativ eingesammelt... Beim zweiten Mal mussten beide am Wegrand warten und einen Traktor vorbei lassen, da hat er das Schnüffeln schneller geschafft und danach wieder kein Interesse mehr gehabt. 
  • 14.08.2025 Zwar muss ich zur Zeit wieder nur normal, d.h. recht wenig in der Apotheke arbeiten, dafür fordert der Garten und insbesondere der brechend (leider wortwörtlich!) volle Apfelbaum mit Frühäpfeln meine Zeit. Nino findet das klasse, die neue bevorzugte Art, Äpfel zu essen, ist in Form von Apfelkuchen. Danach ist er regelrecht süchtig und erweitert ständig sein Repertoire an Betteltricks und Methoden zur Erziehung von Menschen... Außerdem ist Klara jetzt da, allerdings hat ihr einmonatiges Praktikum im Krankenhaus in Bad Neustadt begonnen, und so wirbelt sie unsere Morgenroutine kräftig durcheinander. Montag zur Vorsicht und aufgeregt lieber eine Viertelstunde früher aufgestanden. Doppelwecker bei Klara und mir löst bei Nino ja Alarm aus, das heißt sonst Urlaub oder Ausstellung oder so etwas. Ab Dienstag dann doch mit der normalen Aufstehzeit, und den Doppelwecker haben wir auch abgeschafft, es reicht der von Klara. Die wird jetzt morgens stürmisch begrüßt, danach dann gnädigerweise auch ich, und seit heute kann Leon dann später auch wieder mit nach unten gehen und Herrchen wecken. Aber Umstellungen gibt es trotzdem, z.B. frühstückt die Chefin jetzt erst mit Klara und liest danach die Zeitung. Immerhin kann man dann aber abends mit seiner Klara und der Chefin spazieren gehen, das ist toll, weil Klara mehr mitmacht als die Chefin. Gestern ist sie z.B. am Bach mit ins Wasser gegangen (okay, geplant war das nicht, sie wollte eigentlich auf einem großen Stein stehen, damit Leon ins Tiefe kam, aber die Leine war zu kurz oder Blondi zu energisch, dann waren die Schuhe und Strümpfe eben auch nass). Und Klara geht auch eher die Strecken mit, die Blondi gerne laufen möchte, auch wenn es dann nicht zum Wasser geht. Außerdem hat Klara auch den Pool abgelassen, geputzt und mit frischem Wasser gefüllt, so dass man jetzt wieder da drin baden kann, ohne hinterher schlimm seine Pfoten schlecken zu müssen. Danke,Klara! Daran, dass es viiiiel zu heiß ist für einen Hovi-Plüschbären kann Klara aber leider auch nichts ändern. Und die Chefin auch nicht, das geht eigentlich nicht...
  • 04.08.2025 Ein aufregendes Wochenende liegt hinter uns. Nämlich mit Besuch von meinen Geschwistern, die beide Freitag Abend hier eingetroffen sind. Mein Bruder hatte nur seinen jüngsten Sohn dabei, aber Henrik ist für Nino auch das Wichtigste der Kinder. Soweit man das noch sagen kann, wenn Jungs ins Wachstum kommen... Jedenfalls hat Nino vorher schon genau gewusst, dass irgendwas im Busch ist, denn er hat ja das Aufbauen der Matratzen mitbekommen. Klara ist am Freitam abends allein mit ihm gelaufen, weil ich in der Arbeit war und sie noch zum Training wollte, aber wir haben uns sozusagen abgelöst, und dann kam ja auch der Besuch und Klara auch wieder zurück. Leider muss ich bei Besuch immer mein Zimmer hergeben und umziehen, dann findet Nino mich nicht mehr, obwohl ich ihm immer einen Teppich hinlege.Das zählt aber wohl nicht, da schläft er halt sonst nie. Aber diesmal konnte er sich dann wenigstens zu Klara retten, als er nachts in den Garten musste oder morgens zum aufstehen. Und dann ist er immer ganz erstaunt, dass ich auch wieder auftauche und freut sich allein darüber riesig... Samstag morgens haben wir uns beim Frühstück festgequatscht, so dass mir die Zeit für den Morgenspaziergang ausgegangen ist, weil ich wieder zur Arbeit musste. Aber Leon hatte sich schon den ganzen Morgen die linke Hinterpfote geschleckt und gleichzeitig schon wieder das bloße Hinschauen mit Knurren verwarnt. Deshalb habe ich mir dann noch die Zeit genommen, mir seine Pfote mit Schutz durch Maulkorb anzuschauen, während Klara durch den Maulkorb Rabbitstückchen in den Hund gestopft hat. Ergebnis: eine verschorfte blutige Stelle zwischen den Krallen. Klara ist dann erstmal mit Blondi gelaufen, ich bin zur Arbeit gefahren und habe versucht, herauszufinden, welche Tierärztin Bereitschaft hat. Auf Nachfrage hat unsere Tierärztin dann geantwortet, sie sei vormittags zwei Stunden in der Praxis. Klara hat also trotz Lernstress Leon in den Bus gepackt und dorthin verfrachtet, und er wurde behandelt und kam mit Verband und Entzündungshemmer zurück. Na, genug Leute zum Bemitleiden waren ja anwesend... AUßERDEM wurde mittags gegrillt, da hat der Fuß schon gleich nicht mehr weh getan. Abends haben wir wieder den Bus zum Spazierengehen genommen, weil meine Schwägerin mitkommen wollte, und Busfahren ist einfach das Nonplusultra für unsere Hovis, auch Bou war ja Riesenfan vo diesem Auto. Auch am Sonntag Morgen ging es nochmal mit dem Bus los, und Leon konnte auch wieder ganz normal laufen. Nur hat sich der Verband doch so ganz allmählich aufgelöst, die Nässe hat ihm zugesetzt und die Klebestreifen unter der Sohle nicht so wirklich gut gehalten. Sonntag Abend und auch heute morgen wollte Blondi dann aber nur wenig laufen und durfte auch nicht mehr Bus fahren, vielleicht hatte er so keine Lust. Aber wir haben uns heute ein bisschen Sorgen gemacht, ob die Verletzung vielleicht nicht richtig verheilt, und auch, ob wir nach Abnehmen vom Verband (was wir bestimmt gedurft hätten, denn heute fand Nino das Ding zunehmend lästig) auch die Pfote würden anschauen dürfen. Deshalb bin ich nachmittags nochmal zur Tierärztin gefahren - allerdings erst nach einem kurzen Abstecher in eine andere Richtung. Nino war schon voller Hoffnung, dass er den Verband loswird und hat sich dann schmollend in eine Ecke verkrochen. Aber die nächste Fahrt war für und mit ihm. Vor der Praxis saß ein Ehepaar mit einer Langhaarkatze im Korb. Die hat Nino aufgeregt, denn sie haben sich ein Blickduell geliefert, die Katze hat nachgegeben, ist dann aber NICHT weggelaufen!!! Unerhört! Stattdessen hat sie ihn wieder angeschaut, das ging gar nicht. Und wenn ein Hovi das sagt, dann meint er das! Frauchen hatte trotz Geschirr alle Häände voll zu tun mit Halten von entschlossenem Ordnungshüter. Dann wurde Gott sei Dank die Katze ins Sperchzimmer gerufen, und ich bin mit Leon ins leere Wartezimmer gegangen, das konnte er dann ausgiebig schnüffeln und hat sich danach hingelegt. Bis die Katze wieder rauskam... Aber dann war er auch dran, musste auch hier wieder einen Maulkorb anziehen und bekam dann den Verband entfernt. Die Tierärztin durfte die Stelle anschauen, aber mit einer dünnen Kanüle nochmal Salbe dorthin spritzen, das durfte sie eigentlich nicht! Die hat Blondi dann auch sofort nach Abnehmen des Maulkorbs wegzuschlecken versucht. Und das ganze Bein musste auchgeschleckt werden, das war unter dem verbad feucht geworden und hat wahrscheinlich auch gemüffelt, geht ja gar nicht...Anweisung: ablenken vom Schlecken. Na gut, da gibt es probate Mittel: zu Hause Herrchen und Klara begrüßen, Kuchen essen, Spazieren gehen und zur Not ein Machtwort von ganz oben... Nach dem Spaziergang war es dann auch schon nicht mehr so schlimm, obwohl Nino uns doch noch etwas gedämpft vorkam und auf dem Rückweg mit der verletzten Pfote deutlich hörbar geschlurft ist. Mal sehen, wie es morgen weitergeht...         ----------               Und dann habe ich noch herausgefunden, dass bei Familie Gliem (von Ginas vier Linden) jetzt eine (Halb-)Nichte von Nino eingezogen ist, aus dem G-Wurf vom Fährhof, dessen Vater Ninos (Halb-)Bruder Carl Sarasany ist. Die Welt ist klein... Viel Spaß mit der Kleinen, Marina und Wolfgang!
  • 28.07.2025 Seit Mittwoch Abend waren Nino und ich allein, Herrchen ist zu einem Treffen mit seinem Bruder in sein Elternhaus gefahren und Klara am Wochenende in Würzburg bei ihrem Freund geblieben. Nino hat sofort aufgehört, mit nach unten zu gehen, wenn ich die Zeitung geholt habe - war ja auch niemand zum Wecken da. Und er hat interessanterweise nahezu nur in meinem Zimmer und dort sehr viel mehr neben meinem Bett geschlafen statt wie sonst am Fußende. Und hat wieder angefangen, mit mir zu spielen - Fangen, Ziehen sonst was, nur Krauli war zu wenig.     -----      Am Freitag war ich beim Friseur, danach hat Nino mich freudig begrüßt , aber schnell sehr irritiert an mir geschnüffelt. Ganz vorsichtig hat die große braune Hundenase mein Gesicht abgesucht, bis die Quelle des falschen Geruchs - die Haare- gefunden war. Abends nach der Arbeit nochmal, wieder ganz vorsichtig überall ins Gesicht gestupst, dann die Haare gefunden und beruhigt weiter gemacht im normalen Programm...     ----         Gestern bin ich dann nach Moritzreuth gefahren, um nach dem Haus zu sehen. Herrchen war im Anmarsch zurück nach Hause, da hätte Nino also auch hier warten können. Wollte er aber nicht. Also gut, er darf natürlich auch mit. Und der VW-Bus durfte auch mal wieder mit, da hat Nino das erste Mal ohne Bou (glaube ich) so richtig Platz für sich gehabt. In Moritzreuth wurde der Garten kontrolliert und die Nachbarn ordentlich verbellt (Hovi anwesend...), aber als nach einer Stunde und dem Mittagessen immer noch kein weiterer Besuch gekommen ist, fand Nino es langweilig und hat zum Aufbruch gedrängelt. Dummerweise hatte die Chefin aber die Waschmaschine angeworfen und musste nun warten, bis sie fertig war... Und Arbeit gab es auch für sie, deshalb musste Blondi halt doch noch warten bis zur Futterzeit gegen 15 Uhr und durfte erst danach wieder einsteigen und nach Hause gefahren werden. Dort hat er dann Herrchen überschwenglich begrüßt und wahrscheinlich auch erzählt, wie nervig der Ausflug war... Und mir ist er mit Dauerfiepsi ebenfalls auf die Nerven gegangen, bis er es dann endlich geschafft hat, den Grund dafür klarzumachen: er hatte den ganzen Tag lang noch keinen Apfel gehabt und wollte unbedingt noch einen haben! Den hat er dann auch bekommen und zur Abwechslung allein gefressen, ich musste allerdings schon neben ihm sitzen und zuschauen. Dann haben wir noch ein bisschen mit dem tollen neuen Knotenherz gespielt (das eigentlich in Moritzreuth bleiben sollte, aber wieder eingepackt wurde, weil Nino so begeistert damit gespielt hatte) und dann konnte Blondi schlafen gehen.      -----      Als ich heute morgen mit ihm zum Auto gegangen bin für den Morgenspaziergang, ist Nino direkt zur Schiebetür vom Bus gelaufen und hat sie ganz vorsichtig angestupst - bitte aufgehen... Busfahren war offenbar toll. 
  • 24.07.2025 Nach wie vor weiß ich nicht, wie  für alles, was zu tun ist, die Zeit finden soll, da ist Ninos Homepage ziemlich hinten auf der Prioritätenliste... Die Bauarbeiten sind fertig (endlich!) und auch den einen Tag Betreuung durch Herrchen haben die beiden bewältigt. Wobei Herrchen erst an dem Tag voll und ganz klar geworden ist, wo die Schwierigkeiten liegen... 🤦 Egal, geschafft. Auch der Urlaub meiner Kollegin ist vorbei, so dass ich vorübergehend wieder weniger arbeiten muss. Dafür häufen sich andere Termine, letzten Samstag war z.B. Team-Ausflug an den Main nach Karlstadt. Da hat Reimund mich morgens zur Apotheke gefahren und Klara mich abends in Karlstadt wieder abgeholt, weil ich nicht dort übernachten wollte. Nino hat mich wohl schon mittags vermisst und sich gewundert, ist aber dann auch mit Klara zufrieden gewesen. Abends hat er sich beim Spaziergang verausgabt und konnte deshalb gut im Haus warten, aber er hat sich unglaublich gefreut, als wir beide wieder da waren. Und am Sonntag dann gleich seine Chefin besonders bewacht...      ----     Eine Woche vorher hat er morgens urplötzlich die Strecke geändert und ist zu einem Hochsitz am Waldrand abgebogen, Nase am Boden, ein frecher Blick zu mir ("kommst Du, Chefin?") und dann ab bergauf. Mit abrupten Stopps zum intensiven Schnüffeln und Schlecken. Dann um den Hochsitz herum, unter den Hochsitz, ein Stück in den Wald, doch wieder raus, ein Stück rückwärts, doch wieder zurück, nochmal unter den Hochsitz und dann nach kurzem Denken weiter am Waldrand entlang. So weit wie er wollte, wollte ich nicht, weil ich nicht wusste, ob der Jäger mit der Hündin noch irgendwo parkt oder die Spur vom Vorabend war, und ich musste zur Arbeit. Umkehren war dann aber auch okay, da wurde dann wirklich alles nochmal untersucht und auch überall nochmal drüber markiert. Zum Auto konnte Leon dann eigentlich kaum noch laufen, weil k.o. Seitdem ist aus dem hinteren Teil der Hin-und-Zurück-Strecke eine Runde geworden, auch in Ordnung. Recht schnell wurde die Runde dann auch um einen Wiesenweg verlängert, weil uns auf dem eigentlich geplanten Weg bergab ein Fuchs gegenüber stand... Aber auch andere Strecken und oberhalb vom Garten hat es total gut gerochen, armer Hovi-Mann! Allmählich lässt es allerdings wieder nach, Gott sei Dank. Dann hatten wir auch eine Hunde-Begegnung mit einer sehr abwehrenden Besitzerin. Ich hätte Leon schon am Geschirr und fest im Griff, wollte aber nicht umkehren, weil ich die Runde schon zu 3/4 beendet hatte, und viel Platz zum Ausweichen war auch. Sie hat mich sofort recht forsch angesprochen, dass sie hier ihren Hund habe, und ob ich meinen halten könne. Dabei hat sie sich noch weiter vom Weg zurückgezogen und mich dann nochmal energisch gefragt, ob ich meinen Hund halten könne, sie habe hier auch einen. Aber ich hatte kein Problem mit Nino, es war viel Abstand und ich wollte immer noch nicht umkehren, sondern bin weiter gegangen, zunächst ohne sie viel zu beachten. Dann hat sie mir gedroht, sie habe Pfefferspray einstecken und würde das auch gern den Hund einsetzen, wenn ich ihn nicht halten könne. Jetzt war ich schon halb vorbei und habe nur gemeint, ich könne ihn aber halten. Und Nino ist am Geschirr 1a neben mir marschiert, in zügigem Tempo einfach vorbei. Das musste sie schließlich dann auch zugeben ("na das klappt ja einwandfrei"), aber seitdem frage ich mich, was dieser Hund hat. Ich bin ja mit Nino auch nicht unbedingt auf Kontakt aus, aber ich sag das dann halt klar und deutlich...
  • 07.07.2025 Mein Gott, ich komme mit dem Schreiben nicht mehr hinterher. Mein Leben überfordert mich, sagt eine Kollegin dazu... Es ist aber auch viel Trubel in Willmars, zum einen, weil wir immer noch mit der neuen Heizung nicht fertig sind - bzw. die verschiedenen Bauarbeiter, aber auch, weil unsere Filialleiterin Urlaub hat und ich deswegen sehr viel arbeiten muss. Und Nino muss das alles irgendwie verdauen. Das macht er aber prima. Gut, es war ja auch wirklich unglaublich heiß, da wollte er sowieso nur unter der Treppe liegen und sonst nichts machen, da konnte ich dann auch zur Arbeit fahren, egal... Erst abends so ab halb neun, wenn es kühler wurde, wollte Leon dann Ansprache haben, im Garten beschäftigt werden und Gesellschaft bekommen.      -----      Omas Beerdigung hat er gut gemeistert, da sind Klara und ich morgens erst noch mit ihm gelaufen und dann nach Moritzreuth gefahren, Herrchen kam im separaten Auto. Nino hat meine Geschwister begrüßt, es gab noch ein frühes Mittagessen, und dann hat Blondi mit ganz viel Leckerli im Haus gewartet. Jetzt hat er das auch schon gekannt und sich ohne Fluchtversuche einsperren lassen. Nach der Beisetzung sind wir noch zum Kaffeetrinken gegangen, von dort hat sich Klara mit meinem großen Neffen und seiner Schwester als erstes verabschiedet und dann Nino in den Garten gelassen und gefüttert. Herrchen und auch der Mann meiner Schwester mit den Kindern kamen kurz danach, und so hat Klara sich mit Hannes wieder auf den Weg nach Würzburg gemacht. Durfte sie aber eigentlich nicht, fand Blondi, obwohl sie extra noch viel mit ihm getobt hatte. Schließlich kam auch der Rest der Familie wieder nach Hause, das war schon gut. Herrchen ist schon mal gefahren, wir Geschwister saßen noch etwas zusammen, aber dann bin ich auch mit Nino wieder nach Hause gefahren. Da schläft man doch am besten, sowohl die Chefin als auch der Hund... Am nächsten Tag (Samstag) ist Klara dann auch nach Willmars gekommen. Eine Woche später bin ich sonntags nach dem Morgenspaziergang allein nach Moritzreuth gefahren, um nach dem Grab zu sehen und Papiere zu ordnen. Nino ist bei Klara und Herrchen in Willmars geblieben, das war bei der Wärme auch besser für ihn. Abends war die Chefin aber wieder da, denn unter der Woche ist Programm und im Moment kaum Zeit für irgendwas Außerplanmäßiges. Letztes Wochenende sind dann Herrchens Bruder mit seinem Sohn und einem gemeinsamen Freund hier eingetroffen. Leon hat sich vorbildlich benommen und alle sofort ins Rudel eingegliedert. War nicht ganz so schlimm, dass der Besuch am Samstag dann zu einem Oldtimerfest in Fladungen aufgebrochen ist wie dass Klara und die Chefin auch dorthin wollten, aber dievFrauchen waren bald zurück und dann hätten wir den Nachmittag über herrliche Ruhe im Garten. Und Leon viel Zeit zum Aufpassen. Und zum Inhalieren, denn die holde Weiblichkeit ist auch mal wieder Thema. Letzte Woche konnte Blondi zwei Tage lang nicht frühstücken, und weil er immerzu abends draußen sitzt, gibt es auch keine Kaustangen von Herrchen. Das Ergebnis ist ein deutlich schlanker wirkender Hund... Am Sonntag ist der Besuch vormittags wieder abgereist, Klara dann wie immer abends, und jetzt läuft hier wieder die Alltags-Routine. Aber nur heute, denn morgen kommen schon wieder Handwerker, dann ist der Keller gesperrt, ab Mittwoch muss die Chefin bis Samstag durcharbeiten und am Donnerstag kommen hoffentlich zum letzten Mal Handwerker, das will Herrchen managen. Bin gespannt, wie das gelingt, denn dann müssen noch im Wohnzimmer die Heizkörper ausgetauscht werden, so dass Nino dort im Weg wäre. Aber auch im Keller wird noch gearbeitet, also kann Nino dort auch nicht hin. Danach ist dann aber hoffentlich alles fertig.
  • 18.06.2025 So, schon wieder eine Woche wie im Flug vergangen. Letzte Woche sind wir von Dienstag bis Freitag Morgen in Moritzreuth geblieben, es gab viel zu organisieren, Sachen zu suchen und und und... Immer wieder mal kamen auch die Tränen, aber wir haben auch gelacht, meine Schwester und ich. Nino musste am Mittwoch im Haus warten, das kannte er zwar nicht wirklich, hat es aber brav gemacht. Es war wirklich einfach zu warm, um ihn mitzunehmen zum Ausräumen des Zimmers im Pflegeheim und einkaufen. Über ein Mitbringsel hat er sich dann aber sehr gefreut. Ich habe im ungewohnten Bett sowieso schlecht geschlafen, Nino war auc hrecht unruhig, aber morgens um halb sechs ging dann gar nichts mehr und er hat auf Aufstehen bestanden. Na ja, ausgeschlafen ist irgendwie anders... Hat aber gepasst, weil wir zum Bestattungsinstitut mussten und Leon ja vorher noch seinen Morgenspaziergang bekommen sollte. Diesmal wollte er aber eigentlich partout nicht mehr im Haus warten, es hat drei Anläufe gebraucht, bis wir draußen und der Hund trotzdem drin waren. Und dann hat meine Schwester die wichtigten Sachen mitzunehmen vergessen (okay, ich hab's auch erst unterwegs gemerkt...) und wir mussten nochmal umkehren und Nino nochmal einsperren. Das ging dann nur mit einer großen Kugel Zwiebelmettwurst, schon die ganze Zeit präasentiert, während meine Schwester alles zusammengesucht hat, und dann weit in den Flur geworfen... War aber wirklich besser für Blondi, denn es hat sehr lang gedauert, anschließend waren wir nohcmal im Pflegeheim, um denen einen Danke-Korb zu übereichen, und danach waren wir fix und fertig, weil es auch recht warm war. Und Nino hat danach seine Aufmerksamkeit bekommen.  Am Freitag bin ich dann nach dem Morgenspaziergang losgefahren nach Hause, weil ich nachmittags arbeiten musste und erstmal nichts weiter zu tun war. Leon war sehr happy, wieder in Willmars zu sein. Und Klara ist früh nach Hause gekommen und dann gleich mit ihm gelaufen - den Radweg mit Baden im Bach, klasse! Das Wochenende war dann zum Durchschnaufen - viel Organisatorischen mit meinen Geschwistern ist natürlich über Telefon und Handy noch nebenher gelaufen, aber sonst war es ruhig. Am Montag hatten wir dann wieder einen Handwerker, einen Elektriker diesmal, meistens im Keller, aber plötzlich auch mal im Garten - sehr schwer, das mit Nino hinzubekommen. Aber ich hatte Zeit, die Wiese zu mähen, und Nino hat sich in den Flur getrollt und die Hitze verpennt. Gestern stand dann wieder eine Fahrt nach Moritzreuth an, um mit dem Trauerredner zu sprechen. Leon war recht unruhig, hat sich dann im Garten umgesehen und offenbar gesucht, wen wir diesmal besuchen, aber wir waren die ersten. Und dass die Chefin dann zum Staubsauger greift, fand er auch völlig fehl am Platz. Aber dann kamen mien Bruder und seine Familie inklusive Henrik und das gab eine riesige Begrüßungsaktion mit Hochhüpfen, Schlecken, Jaulen und allem, was der Hund so zu bieten hat. Und dann kam auch schon der Redner mit seiner Frau. Den hat Leon gar nicht bemerkt und dann auch in Ruhe gelassen, er lag im Flur auf den Fliesen, während wir im Garten gesprochen haben. Danach war Nino aber schon sehr stolz auf sich, wie toll er das gemacht hatte... Anschließend hat es wegen dem ungewohnt langsamen Herd Ewigkeiten gedauert, bis die Parmesannudeln endlich gekocht  waren, dafür waren sie dann umso leckerer, und Blondi hat ordentlich abgestaubt. Später auch noch Kekse und Pudding, ebenfalls sehr lecker. Neukreation meines Neffen Henrik: Lotus-Kekse in Vanillepudding gestippt... Aber schließlich und endlich hat die Chefin Ninos Signale doch richtig gedeutet und sich wiedr aufgemacht gen Heimat. Wieder mit einem ziemlich unruhigen Hund im Auto, erst bei Reisegeschwindigkeit und fehlenden Kurven auf der Autobahn ist Blondi dann eingeschlafen. Zu Hause musste er dann noch dringend bellen, dass er wieder da ist, ein paar Mal im Garten hin und her rennen, und dann war gut und er hat sich unter die Treppe getrollt. Und heute zum Einkaufen woltle er gar nicht erst mit...
  • 11.06.2025 Ruhigen Alltag kennen wir in Willmars zur Zeit nicht - schade eigentlich... Letzte Woche haben die Bauarbeiten für die neue Heizung begonnen - Wärmepumpe statt Öl. Und das hieß: Dienstag ab acht, die restlichen Tage ab sechs Uhr morgens Handwerker, unterer Flur (mit der Kellertür in die Garage) und die ersten zwei Tage auch der komplette Garten für Nino gesperrt wegen der Außenarbeiten für die Wärmepumpe. Ständig Radio, anfangs zwei verschiedene, und natürlich richtig viel Krach. Erst am späten Nachmittag war dann Ruhe und Nino konnte seinen Garten wieder nutzen. Am Donnerstag und Freitag musste die Chefin dann ganz arbeiten, Donnerstag hat Herrchen auf seinen Hund aufgepasst (oder umgekehrt?), bis die Handwerker weg waren, am Freitag war Handwerker-frei, da musste Leon dann allein das Haus bewachen. Am Samstag sind Klara und ich mit Nino zum Pflegeheim gefahren und haben Oma besucht - Nino musste natürlich im Auto warten. Aber anschließend in meinem Elternhaus hat er dann meine Schwester begeistert begrüßt und standesgemäß den Garten bewacht und gegen Eichhörnchen verteidigt. Allerdings wollte er nachmittags dann schon dringend wieder nach Hause und hat sich sehr gefreut, wieder in Willmars zu sein. Dort ging der Trubel aber gleich weiter, denn am Sonntag haben die Frauchens erstmal gründlich geputzt, bevor dann Klaras Freund zu Besuch gekommen ist. Die beiden waren am Montag dann gemeinsam unterwegs, da konnten Leon und seine Chefin rin bisschen durchatmen. Ja, und gestern morgen ist dann meineutter gestorben, da musste die Chefin erstmal noch beim Spaziergang viel telefonieren und Nino war total brav. Dann hatten wir natürlich wieder Handwerker da, aber trotzdem bin ich nach dem Mittagessen mit Nino aufgebrochen, um meiner Schwester bei den anstehenden Entscheidungen zu helfen. Abendspaziergang mit der ganzen Familie meiner Schwester und vorausrennenden Kindern, eine neue Herausforderung für Blondi, und danach mit einer Zeckeninvasion. Das waren bestimmt 50 Stück, die wir im Laufe des Abends von Nino gesammelt haben... Ansonsten aber ein super braves Blondi, anders kann man das wirklich nicht sagen. 
  • 01.06.2025 Die Zeit vergeht im Flug, und immerzu ist anderes wichtiger als das Tagebuch auf Leons Homepage... Ein paar kleine Geschichten gibt es wieder zu erzählen, aber Blondi ist die meiste Zeit einfach superbrav - und sehr anhänglich, seit die Chefin dauernd zu Oma fährt, Herrchen am Wochenende sein Elternhaus ausräumt und Klara zur Zeit auch jedes zweite Wochenende nicht da ist. Da kann es dann schon mal passieren, dass der Hovi ausflippt, wenn die Getränkekisten eingeladen werden, und unbedingt mitkommen will, auch wenn im Auto gar kein Platz mehr für ihn ist wegen der Beladung. Erst als ich meine Einkaufskisten (unnötigerweise) auch noch eingepackt habe, konnte das Programm von "Hilfe, Chefin reißt aus, ich muss mit!" wieder auf "Chefin fährt einkaufen" umgestellt werden und der Hovi (natürlich mit Warte-Ente) friedlich schlafen... Auf den Spaziergängen werde ich auch gründlich bewacht, neulich waren wir z.B. abends schon auf dem Rückweg, aber aus dem Wald hinter uns kamen bellende Geräusche, bei denen auch ich mir nicht sicher war, ob es Hunde waren oder Warnrufe von Rehen (die klingen ja auch wie heiseres Bellen, aber wenn die Rehe rufen, warum???). Nino war beunruhigt und hat ständig nach hinten geschaut, also habe ich ihn abgesetzt und bellen lassen. Und er hat ein lautes, energisches WAU von sich gegeben, ganz Hovawart. Offenbar ein deutliches Machtwortvom Hilfs-Wolf im Nino, denn schlagartig war Ruhe hinter uns... Seit dieser Woche allerdings ist Blondi mal wieder schwer verliebt, und seit Coco hat er da noch eine Scharte auszuwetzen und erkennt jetzt wohl auch die Standhitze besser als vorher. Am Dienstag Morgen haben wir schon am Berg gegenüber einen der Jäger anfahren gesehen, der hat eine kastrierte ältere und eine noch unkastrierte Junghündin. Reaktion heftiges Fiepsi von Nino. Er konnte auch zunächst nicht weiterlaufen, sondern musste Auto gucken. Aber mit ein bisschen Ziehen und gutem Zureden ging es dann doch, und dann war auch das Auto außer Sicht. Also habe ich Blondi seine Leine etwas verlängert und bin weiter gegangen. Am nächsten Wiesenweg bergab mit freier Sicht zum Jäger allerdings hat Nino die Initiative ergriffen und energisch losgezogen, so dass ich keine Chance hatte. Und dann ging es im gestreckten Galopp den Weg runter. Kurz vor der Straße hat er sogar angehalten, aber ich durfte nicht bis an ihn rankommen, Superleckerli hat ihn auch nicht interessiert, er ist über die Straße und auf der anderen Seite den Berg wieder hoch gerannt. So schnell kam ich dann nicht hinterher, und das Auto war auch noch viel zu weit weg, ich habe ihn aus den Augen verloren. Als ich dann endlich den Wiesenweg auf der anderen Seite wieder hochgelaufen war, habe ich Leon wieder gesehen, er ist dem Querweg - auf dem wir auch immer wieder spazieren gehen und viele andere Hunde auch - entlang gelaufen, schnüffelnd, deshalb etwas langsamer, aber immer noch ordentlich weit weg von mir. Wieder hat er auf mein Rufen angehalten, aber mich nicht rangelassen. Dann war er an der Wegekreuzung und wollte weiter bergauf, aber ihm ist wohl doch auch die Puste ausgegangen, und so hat er sich dann dafür entschieden, ein paar Schritte auf mich zu zu machen und sich anleinen zu lassen. Übrigens war der Jäger nicht mehr zu sehen... Dann mussten wir natürlich noch eine recht lange Strecke zurück bis zum Auto, am Geschirr und mit ultrakurzer Leine, stinksaurer Chefin und deshalb ohne jede Erlaubnis, auch nur einen Schritt zur Seite zu gehen. War doof, aber was will man machen... Und mit zu Oma durfte er dann auch nicht fahren, aber das war nicht so schlimm, denn Blondi war fix und fertig und hat sehr brav 5,5 Stunden allein im Haus geschlafen. Und die Chefin hatte danach dann wenigstens wieder einen Grund für intensives Lob für Blondi... Seitdem wird auch morgens das Futter verschmäht, Leon sitzt im Garten und jault Liebeslieder, die Flexi-Leine hat Pause, dafür wird die Lederleine eher schneller als sonst am Geschirr befestigt. er kann ja nichts dafür, aber solange Hovi-Mann jeden Morgen intensiv und schon prophylaktisch aufgeregt schaut, ob er nicht doch das Jäger-Auto sieht, gehe ich (und Klara auch) auf Nummer Sicher. Noch ein Ausreißen brauchen wir beide wirklich nicht... 
  • 19.05.2025 Ich lese meinen letzten Eintrag und stelle fest, dass ich eine ganz dramatische Geschichte vergessen habe. Kommt davon, wenn man das Schreiben immer so rauszögert... Die Woche bei Oma ging nämlich am Donnerstag Morgen mit einer sowieso schon gestressten Chefin los und einem Blondi, das am Parkplatz aus dem Auto gehüpft ist, die Nase in den Straßengraben gesteckt und dort eine Bäckertüte aus Papier, wohl mit den Resten eines süßen Teilchens drin rausgezogen hat. Und die wollte Blondi auch nicht wieder hergeben. Ich hatte leider nicht rechtzeitig die Idee, es wenigstens mit Diplomatie, Zeit und Ruhe zu versuchen, ob ich die Tüte vielleicht doch bekomme, aber ich hatte auch kein Super-Leckerli zur Hand zum Tauschen, sondern ich hab's mit Dominanz versucht, leicht in Panik, dass Nino die Tüte ja nicht frisst. Das Ende vom Lied war dann natürlich genau das, wobei man schon gemerkt hat, dass die Tüte ihm eigentlich im Weg war und er lieber an den Inhalt gekommen wäre, aber hergeben war gar nicht drin, also hat er sie eben mitgefressen. Nach dem Spaziergang habe ich dann die Tierärztin angerufen, da war sie erreichbar, und wir haben uns auf eine Sofortbehandlung geeinigt, weil es durch die anstehende Fahrt zu Oma schwierig gewesen wäre, den Hund erstmal zu beobachten. Und die Nerven dafür hatte ich auch nicht. Also Schlenk zur Praxis und "Kotz-Spritze". Die hat schon nach wenigen Metern Spazierengehen im Umfeld der Praxis wirklich unglaublich gut gewirkt, dann aber gar nicht wieder aufgehört. Ich bin mit Aufsammeln und Wegwischen der Kotze gar nicht hinterhergekommen, da hat Nino schon wieder gewürgt. Nach kurzer Zeit schon nur noch gelben, sehr zähen Schleim. Also Kehrt (sowie es halbwegs mit dem Aufwischen ging) für die Kotz-Stopp-Spritze. Und dann nach Hause. Nino ging es wirklich elend, er hat auc him Auto noch gebrochen und hatte dann hier zu Hause ordentliche Kreislaufprobleme, lag nur im Flur mitten im Weg, hat mich beobachtet, während ich gepackt habe, und immer wieder am ganzen Körper gezittert. Er ist auch nicht losgestürmt, um auf jeden Fall schon mal im Auto zu sein wie sonst. Natürlich habe ich immer wieder Pausen zum Kraulen gemacht, und schließlich ging es ihm etwas besser. Dann war auch das Auto fertig gepackt und ich habe Leon einfach eingeladen, er konnte ja auch auf der Fahrt schlafen und zu sich kommen. Und das hat auch funktioniert, als ich dann bei meiner Mutter angekommen bin, hatte ich wieder ein normales (und hungriges) Blondi an Bord...     ----------           Seit diesem langen Aufenthalt in meinem Elternhaus hängt Leon aber noch mehr an mir als vorher und der Alarm geht auch noch schneller an, dass er vielleicht vergessen werden könnte. So habe ich ihn am Freitag Abend nach der Arbeit mit zum Bahnhof genommen, um Klara abzuholen, damit ich ihn nicht schon wieder einsperren musste, und gestern war er auch dabei, als Klara wieder nach Würzburg zurückgefahren ist. Da hat sie ja einen Koffer gepackt... Dass ich dann auf dem Rückweg nach Hause noch bei der Bank angehalten habe und allein ausgestiegen bin, war fast zu viel, Nino hat (wie auch am Bahnhof schon) die Nase durch den offenen Spalt des Seitenfensters gesteckt und wollte mit. Und wieder hier ist er erstmal fast durchgedreht und musste intensiv im Garten toben, bis die Erkenntnis kam, dass eigentlich alles wie immer ist. Tja und heute morgen kamen wir vom Spaziergang zurück und es standen schon Handwerker da, die die Öltanks ausbauen wollten und die Herrchen mir für nachmittags angekündigt hatte. Also musste ich improvisieren, habe erstmal alle Haustüren abgesperrt und Nino nur in den Garten gelassen, aber später dann im Schuppen ein Brett gefunden, mit dem ich die Treppe nach unten in den Keller sperren konnte, so dass Blondi dann auch wieder ins Haus konnte, außer zu seinem Lieblings-Schlafplatz unter der Treppe. Das alles war auch sehr aufregend und eigentlich verboten, aber nach einer Weile hat Nino dann kapiert, dass ich bei ihm bin und hat sich auf der Terrasse bzw. im Flur schlafen gelegt. 
  • 16.05.2025 Schon wieder ist ganz viel Zeit vergangen, und es war auch wieder einiges los. Am wichtigsten: der Oma geht es gar nicht gut, und deshalb habe ich letzte Woche kurzfristig frei genommen (ein riesiges Danke an meine Chefin und Kolleginnen dafür, dass das so unproblematisch klappt!), Blondi und ein paar Sachen eingepackt und bin zur Oma gefahren, um meine Schwester abzulösen, die sich seit fast vier Wochen gekümmert hatte und mal eine Pause brauchte, auch für ihre Kinder. Am Donnerstag war sie aber noch da zur "Übergabe", sozusagen. Die Oma lag sehr viel im Bett und konnte nur noch sehr sehr schlecht laufen, das hat Nino wirklich bekümmert. Er muste sich auch erst wieder an Schlafen in dem Haus gewöhnen, zuletzt waren wir ja immer nur für Tagestrips da. Und er musste akzeptieren, dass die kranke Oma Vorrang hatte und der Hovi aus dem Weg zu gehen hatte, wenn Oma zum Klo oder ins Esszimmer gehen wollte, wobei sie zunehmend stark gestützt werden musste. Das hat Nino aber nach ein bis zwei Tagen sehr gut kapiert und schon fast von allein gemacht. Zwischendurch gab es natürlich auch immer lange Kraulis, und die Morgen- und Abendspaziergänge waren auch toll. Allerdings musste da immer gewartet werden, bis die Oma auf dem Klo gewesen war, damit ich sicher sein konnte, dass nichts passiert, während ich mit dem Hund unterwegs war. Das war immer wieder recht nervige Warterei für mich und Nino. Zum Einkaufen am Freitag durfte Blondi dann kurzerhand mit, ich wollte einfach nicht riskieren, dass er in der Zwischenzeit meiner Mama mal ins Gesicht schleckt, die mag das nicht und konnte sich nicht gut wehren. Außerdem ist Nino schon gar nicht gewöhnt, in Moritzreuth im Haus zu warten. Am Samstag war Blondi mittags wahnsinnig überrascht, dass mein Bruder und seine Familie zu Besuch kamen. Das Freudentheater zur Begrüßung war danach dann umso intensiver, besonders weil ich erstmal alle zusammen rauswerfen musste, um mit Mama freie Bahn zur Toilette zu haben. Samstag haben mein Bruder und seine Familie auch den Abendspaziergang mit Leon gemacht, am Geschirr sicher gehalten. Und Nino hat ihnen ganz eifrig die Gegend gezeigt. Am Sonntag ist abends die Familie meines Bruders bis auf ihn selbst wieder abgefahren, dafür kam meine Schwester zurück, und am Montag haben wir dann die Oma gemeinsam ins Pflegeheim gebracht. Blondi sicher dabei im Auto, wo er sehr brav und ewig lang gewartet hat, bis endlich alles Gepäck und dann auch Mama gepackt und eingeladen waren, und dann bis alles wieder ausgeladen war. Nachmittags sind wir deshalb nicht nochmal mit ins Heim gefahren, sondern haben zu Hause aufgeräumt. Also Leon natürlich nicht, der hat "nur" im Garten Wache gehalten. Und das ist dort eine ganz besondere Herausforderung, denn da gibt es Eichhörnchen. Die klettern auf dem riesigen uralten Nussbaum herum und von dort durch die Hecke am Zaun zur Esskastanie und einer ebenfalls riesigen Tanne, und dabei keckern sie, was das das Zeug hält. Und regen das Blondi auf! Mehrfach gab es Schnellstarts aus dem Haus raus auf die Terrasse, mit hochgerolltem Schwanz ein Stopp zur genauen Ortung des Gegners und dann ein weiterer Sprint zum "Tatort". Beim ersten Einsatz hat Leon noch versucht, den Nussbaum hochzuspringen, das hat er dann gelassen, aber von unten jedesmal wild gebellt. Ab Montag standen dann auf der Wiese hinter dem Haus auch noch Pferde, die hat Nino auch eine Weile sehr kritisch beäugt, dann aber entschieden, dass die Nachbarn auf einer anderen Zaunseite potentiell gefährlicher seien und deshalb beobachtet werden müssen. Am Dienstag bin ich dann wieder zurück nach Willmars gefahren, mit einem Halt am Heim, wobei Leon wieder im Auto warten musste. Blondi war auf der Fahrt sehr unruhig, ich habe aber nicht kapiert, warum, bis ich dann nachmittags im Garten ein riesiges Häufchen gesehen habe. Na gut, nächstes Mal denke ich da dran, versprochen! Leon war aber auch sonst schon sehr glücklich, wieder hier und in den gewohnten Routinen zu sein, das habe ich deutlich gemerkt. Und wir sind die Unmengen an Zecken wieder los, die in den Wäldern bei meiner Mutter auf Tiere warten und die Nino jedes Mal abgesammelt hat. Das war wirklich der helle Wahnsinn, was wir von Blondi runtergepfllückt haben.
  • 03.05.2025 Gestern Abend war Blondi auf dem Spaziergang irgendwie anders als sonst, nicht so eifrig und dann auf der Rückfahrt auch sehr stark am Hecheln, obwohl er eigentlich nicht so furchtbar weit gelaufen war. Außerdem gab es direkt am Weg neu ein eingezäuntes Weideareal für Schafe und Ziegen. Das hatte Nino zwar schon gesehen, aber gestern waren die Ziegen ganz oben am Zaun und besonders eine war sehr neugierig auf das Blondi und seine Menschen. Blondi fand das gruselig und wollte ganz schnell vorbei, und zwar so weit wie möglich auf der anderen Wegseite. Dass die Chefin dann stehengeblieben ist, hat ihm gar nicht gepasst, er hat versucht, Klara dazu zu bewegen, mich da weg zu holen... Entsprechend glücklich war er, als ich dann doch weitergelaufen bin und wieder bei ihm war... Völlig untypisch wollte er dann aber nicht bergauf aus der einfachen Strecke eine Runde machen, sondern doch lieber umkehren, auch wenn es dann nochmal an den Ziegen vorbei ging. Abends gab es dann ein kräftiges Gewitter, das Nino von seinem Liegeplatz unten auf den Fliesen ins Wohnzimmer gelockt hat, damit er bei seinen Menschen sein konnte. Klara durfte auch nicht in die Badewanne, sondern musste bei ihm sitzen bleiben. Als die erste Runde schlimmer Donner vorbei war, sind Herrchen und Klara aus dem Wohnzimmer verschwunden. Beim nächsten Schlag hat Nino sich entsetzt nach unten in Klaras Zimmer geflüchtet und dort Gesellschaft von der Chefin erhalten, später abgelöst von Klara. Irgendwann war das Gewitter dann aber doch am Abziehen und Klara wollte wieder hoch ins Wohnzimmer. Leon wollte sich aber partout nicht aus ihrem Zimmer locken lassen, auch nicht mit Leckerli, und hat sie kurz danach, als sie nochmal runterkam, um ein Getränk zu holen, bitterböse angeschaut (die wollte nicht bei mir bleiben und mich aus meiner Höhle holen...). Erst als die Chefin dann ins Bett gegangen ist, hat Nino sich wieder umprogrammiert auf Schlafengehen - dazu gehört nämlich ein Betthupferl und eine Kontrollrunde durch den Garten, und das kann ja nur der Hovi und keiner der Menschen, klar. Und dann hat er die ganze Nacht in meinem Zimmer geschlafen und ist heute wieder völlig normal.
  • 01.05.2025 Eigentlich ist es Nino ja viel zu warm im Garten und er würde sehr gern im Flur auf den kühlen Fliesen schlafen, nur leider kommen ständig Wanderer mit und ohne Hund vorbei, die natürlich dringend beobachtet werden müssen. Hallo, die Security muss auf die Chefin aufpassen, das ist doch wohl klar! Gerade kam dann eine Gruppe mit gleich drei Hunden vorbei, und deren Menschen haben das bellende Blondi beobachtet und dann gemeint, das sei ein wirklich hübscher Goldie. Also sowas! Nino ist nach dem Bell-Einsatz ins Haus gelaufen und hat sich bei Herrchen beschwert...
  • 30.04.2025 Von Herzen alles alles Liebe und ganz herzlichen Glückwunsch zum 7. Geburtstag, mein Blondi! Bleib der tolle Hovi, der Du jetzt geworden bist, und bleib vor allem ganz lang fit und ansonsten genauso gesund wie Dein Chef es war! Seit zwei Wochen bist Du ja jetzt allein die Security vom Grubenrain , inzwischen hast Du Dich aber gut daran gewöhnt und Deine Familie auch. Extra zum Geburtstag hat sich heute morgen ein Hase auf den Weg gesetzt, aber der hat Dich überhaupt nicht interessiert, das fand die Chefin klasse und beim Hasen weiß man es nicht... 
  • 25.04.2025 So, jetzt ist ein bisschen Zeit vergangen und die Dinge konnten sich etwas setzen, die Homepage ist ein bisschen umgestaltet und die Entscheidung gefallen, die Neuigkeiten wie bisher hier einzutragen, auch wenn es jetzt eigentlich nur noch Leons Geschichten sind. Aber so ganz kann ich diese Seite nicht aufgeben... Immer wieder flackert die Erinnerung an Bou auf, jetzt nach Ostern eher wieder mehr, weil der Stress, den der Besuch meiner Familie regelmäßig auslöst (auch wenn es positiver Stress ist), wieder weg ist und man mehr Zeit zum Denken hat. Ganz schlimm war nochmal der Mittwoch Morgen letzte Woche, als Bous Körper abgeholt wurde, weil er die Augen nicht zu hatte und man immer noch angeschaut wurde mit diesen treuen Augen. Auch beim Streicheln am Kopf war alles noch wie immer... Die Tränen kamen auch beim Abgeben seines Hundebetts fürs Tierheim und beim Bezahlen der Rechnung bei der Tierärztin und auch gerade jetzt beim Tippen... Und immer wieder unterwegs beim Laufen, wenn der Gedanke in den Kopf schießt, dass Bou mit seiner letzten Kraft gegen das Einschlafen gekämpft hat, um mich nicht allein zu lassen, dieser unglaublich treue Hovi... Vielen lieben Dank aber auch an dieser Stelle für die vielen lieben Kommentare! Ob Nino getrauert hat, weiß ich nicht genau, er hatte jedenfalls nicht viel Zeit dafür (wie wir alle), weil ja der Besuch kam. Auffällig war aber schon, dass er sich neue Liegeplätze gesucht hat, und zwar bevorzugt quer vor der Wohnzimmertür oder oberhalb der Treppe, so dass man wirklich koplett über ihn drüber steigen musste, vorbei gehen war nicht möglich. Seit zwei Tagen will er jetzt abends ein unglaublich langes Schmusi von mir, es gefällt ihm schon sehr, dass ich dafür endlios Zeit habe und nicht noch einen anderen Hund kraulen will. Wenn ich aufhören will, legt Nino mir eine Pfote auf den Arm oder das Bein, hält mich fest und genießt weiter. Und wenn er dann auch runter kommt zum Schlafen, legt er sich jetzt in meinem Zimmer ans Fußende vom Bett (bisher Bous Platz) und bleibt dort auch die ganze Nacht. An andere Dinge müssen wir beide uns noch gewöhnen, so z.B. beim Kekse-Verstecken nach dem Mittagessen. Leon wartet immer ganz gewohnheitsmäßig beim zweiten Durchlauf, dass Bou an der Reihe ist und kommt erst nach Rufen ins Wohnzimmer, um seine zweite Runde zu suchen. Dafür muss ich lernen, dass Leon seine Äpfel alleine fressen kann und füttern als lästiges Ausbremsen empfindet... Und Blondi ist zwar sofort da, wenn ich irgendetwas esse, aber wenn Klatas Vogeluhr Futterzeit zwitschert, ist ihm das egal. Bou hat da ja sehr energisch auf seinen Rechten bestanden und auf die strenge und programmgemäße Einhaltung des Tagesablaufs geachtet, das scheint Nino nicht so wichtig zu sein. Nur der Abendspaziergang, der muss pünktlich stattfinden.
  • 15.04.2025 Die Nacht von Sonntag auf Montag war nicht sehr schön, Bou hatte mehrfach Durchfall und Leon gleich mit. Am Montag hat Bou dann ein bisschen gekochtes Fleisch gefressen und damit nochmal Hoffnung bei uns geweckt, dass es doch nochmal bergauf gehen könnte, aber der Durchfall hat nicht nachgelassen und abends kam dann noch Erbrechen dazu. Ab nachmittags hat man dann auch schon gesehen, dass angebotenes Futter nicht mehr nur einfach bäh war, sondern tatsächlich Übelkeit hervorgerufen hat. Auch die Nacht auf heute war sehr unruhig, mehrfach musste Bou sich übergeben oder Durchfall, der dann weggeputzt werden musste, und auch Leon hatte immer noch zu kämpfen und wollte wiederholt raus in den Garten. Heute morgen haben Klara und ich Bou dann über die Treppe nach oben getragen, die Kraft für den Weg außenrum durch den Garten hätte er wohl nicht mehr gehabt. Er musste aber trotzdem noch im Garten Leons Pipi übermarkieren und Richtung Luna schnuppern, bevor er sich hingelegt hat und erneut Erbrechen und Durchfall hatte. Herrchen hat sich auf dem Weg zur Arbeit von ihm verabschiedet, und Bou hat seine letzten Kräfte zusammengenommen, ist aufgestanden, zum Balkongeländer gewackelt und hat Herrchen beim Wegfahren nachgesehen. Dann kam er ums Haus herum ins Wohnzimmer und hat sich auf einen Teppich gelegt. Dort ist er nur noch einmal mit Hilfe aufgestanden, um erneut zu erbrechen. Der nächste Durchfall war dann schon rotbraun, also wohl blutig. Leon hat sich nach seinem Morgenspaziergang mit Klara  in eine Ecke verzogen und besonders mir die Zeit mit Bou gegeben. Mittags kam dann die TIerärztin ins Haus und hat Bou erlöst. Mit viel Ruhe und Einfühlungsvermögen, das war wirklich gut. Nur dass mein Kämpfer nicht einschlafen wollte, partout nicht. Immer wieder wurde nochmal ein bisschen nachgespritzt, bis Bou dann doch nachgegeben hat und bereit zum Gehen war. Herrchen kam gerade noch rechtzeitig von der Arbeit zurück und konnte sich auch noch verabschieden. Nachmittags war ich dann auf der Arbeit und Klara hat sich um Leon (und ihren Papa) gekümmert, wobei Leon v.a. Luna im Kopf hatte - er weiß ja jetzt, wie der Hase läuft, und die Schmach mit Coco muss ausgeglichen werden... Den Abendspaziergang hat er dann mit uns beiden bekommen und danach Frischkäse mit Banane und Durchfalltablette, weil er immer noch Durchfall hat. An manche Dinge muss man sich erst wieder neu gewöhnen, z.B. wird man jetzt nicht mehr von einem schreienden Seior empfangen, wenn man mit Leon vom Spaziergang zurückkommt. Und beim Essen muss man nur noch ein Eckchen abgeben statt zwei... Morgen wird Bou dann von einem Tierbestatter abgeholt, dann kann ein bisschen neue Normalität einziehen. Ich muss arbeiten, Klara bereitet das Haus vor, denn am Donnerstag komt der erste Teil der Familie zu Besuch, am Freitag der Rest. Vielleicht ganz gut, um uns abzulenken.
  • 13.04.2025 Letzte Woche war sehr viel los in Willmars, los geht's. Die wichtigste Sache zum Erzählen ist, dass Mittwoch am späten Nachmittag tatsächlich Coco Chanell von drei wilden Eichen mit Herrchen und Frauchen bei uns war und unbedingt von Leon gedeckt werden wollte. Blondi war fasziniert und sehr eifrig bei der Sache, musste aber erst mal lernen, wie man das eigentlich macht. Also dass man sich festklammern muss zum Beispiel. Dass Aufsteigen von vorne nicht zielführend ist, dass bei Aufspringen an der Seite durchaus der Schwanz der Hündin im Weg sein kann und so weiter. Außerdem war recht schnell klar, dass viele um ihn herumstehende Menschen ihn irritieren, also hat dann Claudia sich mit beiden Hunden in eine Ecke verzogen. Aber auch ihre Versuche, Coco an Leon ranzuschieben, haben ihn wohl gestört, dann ist er immer wieder abgesprungen. Einmal hätten sie es beide ganz alleine fast geschafft, da sah es nach Hängen aus und Leon hatte auch ausgefahren, war aber wohl doch wieder abgerutscht. Coco war sooooo lieb und woltle wirklich nur das eine, sie hat den Schwanz zur Seite und dann sogar nach oben weggenommen, sie ist stehengeblieben und hat Nino kaum zum Spielen getrieben, sondern sich permanent angeboten. Und als Nino trotz mehrerer Pausen nach etwa 1,5 Stunden fix und fertig war und sich von Coco weg hingelegt hat, kam sie zu ihm und hat ihn angestupst und aufgefordert. Hat nichts geholfen, Blondi hat es nicht geschafft zu decken, und für ein weiteres Treffen hatten die Züchter keine Zeit im Gepäck, sie wollten abends noch nach Hause fahren, nachdem sie ja vorher auch schon beim ersten Deckrüden gewesen waren. Auf der Heimfahrt ist Nino schlecht geworden, zu Hause at er dann viel Wasser gesoffen und das auch wieder ausgespuckt, während ich mit Bou gelaufen bin, aber danach war es dann gut. Sie haben beide abends noch ein bisschen Nassfutter zu fressen bekommen, weil es ja das Fleisch am Nachmittag nicht gegeben hatte wegen Coco, und Bou war total wackelig unterwegs, er hatte auch sein Morgentrockenfutter verweigert und deshalb überhaupt keine Kraft. Am Donnerstag war Nino wieder auf der Höhe, musste nur noch viel schlafen, aber die Morgenbewegung mit Bou war eine einzige Katastrophe. Wieder ohne Trockenfutter ist er alle zwei Schritt hingefallen, aber er wollte partout und unbedingt aus dem Garten auf den Radweg und schnüffeln. (Inzwischen weiß ich - Jägers Yaska und auch Luna sind läufig...) Nach sehr kurzen Strecken in beide Richtungen ist Bou dann final hingefallen und es ging gar nichts mehr, nichtmal zum Aufstehen hatte er noch Kraft. Also habe ich ein Handtuch geholt - ziemlich verzweifelt und ratlos - und ihn damit hinten hochgehalten. Bou hat mir voller Vertrauen entgegengesehen, Frauchen wird schon eine Lösung für das Problem einfallen... Gemeinsam haben wir es dann mit Halten und Schieben und keine Ahnung wie zum Garten und schließlich auch den Berg rauf geschafft. Wobei Bou die Unterstützung praktisch fand und bei der Gelegenheit gleich erstmal noch ein paar Nino-Pipis übermarkieren wollte... Die nächste Maßnahme war, das morgendliche Trockenfutter für ihn durch Dosenfutter zu ersetzen, und das hat auch ab Freitag gut geklappt und die Spaziergänge sind wieder deutlich besser geworden. Klara ist seit Freitag Mittag aus ihrem Kurzurlaub zurück, das freut die Hovis sehr und entlastet mich beim Heben von Bou, das findet mein Rücken nämlich nicht sehr schön. Heute allerdings war sie dann den ganzen Tag zu einem Sportwettkampf unterwegs. Und Bou hat Durchfall bekommen. Das erste Mal ging nach dem Spaziergang noch assistiert ordentlich ins Gras, aber dann lag er auf der Terrasse und beim nächsten Schub dann auch im Durchfall drin. Er hat ganz arg nach mir gerufen um Hilfe, und ich hatte einige Mühe, alles wieder sauber zu bekommen. Aber es war leider nicht der letzte Durchfall des Tages, und ab jetzt hat er immer im Liegen gemacht. Immerhin habe ich ihn dann nicht mehr groß aus den Augen gelassen, was er auch so wollte und was aber Nino gar nicht gepasst hat, und so konnte ich ihn wenigstens wegziehen und musste nicht so viel putzen. Fressen wollte Bou aber gar nichts, weder mittags ein extra angerührtes Anti-Durchfall-Futter aus Frischkäse, Banane und Haferflocken, noch später das Dosenfutter. Mittags hat er nach einem Probeschnuppern sogar aufgestossen und sich das Maul zu schlecken begonne, als wäre ihm schlecht. nino fand das Essen lecker... Abends ist Bou natürlich entsprechend schlecht gelaufen, und während Klara allein mit Nino unterwegs war, habe ich nochmal versucht, Futter in den Senior zu bekommen. Er war auch sehr neugierig, was ich da so aus der Küche hole, aber alles war bäh. Erst Klara ist es abends gelungen, ihm ein paar Nudeln zusammen mit Fleischmenu einzuverleiben, indem sie es ihm geworfen und so den Spieltrieb aktiviert hat. Ich durfte allerdings nicht zuschauen, Bous Prinzipien besagen nunmal, dass man bei läufigen Hündinnen nichts fressen kann. Allerdings hatte er wohl schon wenigstens etwas Hunger... Mal sehen, wie die Nacht wird und wieviel ich zum Schlafen komme. Leon fühlt sich tendentiell etwas vernachlässigt und musste dann auch erstmal intensive Streicheleinheiten von der Chefin bekommen. Ursache für den Durchfall könnte vielleicht der Pool sein, das Wasser war wirklich ziemlich dreckig und ist jetzt erneuert. Hoffentlich fängt Bou sich nochmal...
  • 06.04.2025 Weil ich die letzten drei Tage durchgehend arbeiten musste (okay, am Samstag dann nur noch den halben Tag), ist Klara morgens immer mit mir und Bou zusammen gelaufen und dann allein mit Leon, damit es für mich nicht so stressig und knapp wird, zur Arbeit zu kommen. Dadurch gingen dann aber natürlich immer nur Laufstrecken, für die sie das Auto nicht gebraucht hat. Und weil ihr langweilig geworden ist und sie am Freitag Abend auch allein mit beiden Hunden gelaufen war, habe ich sie und Nino gestern Morgen mit dem Auto am anderen Ende des Radwegs "ausgesetzt" und sie sind mal keine Runde, sondern eine lange Einzelstrecke gelaufen. Nino fand das zunächst total toll und unglaublich interessant, aber nach einer Weile hat er dann doch Skrupel bekommen, weil er seine Chefin und das Auto verloren hatte. Da wollte er dann umkehren und Klara hatte ein bisschen mit ihm zu kämpfen, bis er mit ihr weitergelaufen ist. Umso größer war dann aber die Freude, als er mich zu Hause "wiedergefunden" hat. Heute Morgen durfte er dann endlich mal wieder die übliche Morgenstrecke laufen. Dort musste er aber erstmal im Auto warten, weil jemand anderes mit zwei Hunden gelaufen kam und wir ihn vorbeigehen lassen wollten. Leon hat vom Auto aus geschaut, dann aber nicht hinter den Hunden her, als die vorbei waren, sondern direkt weiter auf seine Strecke - er wollte die Spur aufnehmen. Und auch nach dem Aussteigen ist er direkt mit der Nase am Boden losgeschossen und musste dann ganz dringend übermarkieren - kein Interesse an Hinterherrennen. Sagenhaft, vor ein paar Jahren hätten wir uns schlimme Kämpfe an der Leine mit ihm geliefert und wären nicht sicher gewesen, dass wir die auch gewinnen, weshalb wir vermutlich gar nicht erst aus dem Auto ausgestiegen wären. Es ist so toll, wie Nino sich entwickelt hat.
  • 04.04.2025 Heute hat Bou wieder einen kleinen Meilenstein erreicht - 12 3/4 Jahre! Und im Moment geht es ihm recht gut und er läuft begeistert vergleichsweise weite Strecken, weil es duftet und er unbedingt markieren muss - Testosteron schlägt Alter... Dafür will er aber sein morgendliches Trockenfutter partout und überhaupt nicht fressen, allerhöchstens vielleicht handgefüttert bestimmte Sorten. Und vom Eckchen Brot frisst er auch nur den Belag, das Brot selbst nicht. 
  • 01.04.2025 Immer was los bei den Rhönhovis, langweilig können wir hier nicht... Am Samstag morgen hatte ich schon den leisen Verdacht, dass Bou vorne etwas humpelt, es war aber noch so ein "Tut er's oder ist es Einbildung?". Vormittags war ich dann in der Arbeit, da hat er nur im Haus gelegen und Klara ist nichts weiter aufgefallen. Beim Füttern nachmittags konnte er dann aber wohl nicht stehenbleiben und ist hingefallen. Und der Abendspaziergang war eine pure Katastrophe, jetzt tat ihm, wirklich schon beim Hochheben irgendwas weh und er hat sehr deutlich vorne links gehumpelt. Also Anrufbeantworter der Tierärztin abgehört - vor einer Stunde wäre sie in der Praxis gewesen, ansonsten sei eine Kollegin dienstbereit. Da wollte ich nicht hin, deshalb habe ich mal über WhatsApp geschrieben. Beim Nachdenken ist mir dann auch eingefallen, dass Bou in der Nacht vorher einmal beim Versuch, sich anders hinzulegen, zunächst am Fußende vom Bett mehrfach im Kreis gelaufen und dann an die Seite gekommen ist. Dort ist es allerdings eng, weil der Schrank da auch noch steht, das Wenden hat dann überhaupt nicht geklappt und der Senior ist schlimm hingefallen, und zwar quer zu Bett und Schrank mit dem Kopf unter dem Bett. Wahrscheinlich hat er sich bei diesem Sturz irgendwie gestoßen. Jedenfalls hatten wir nun am frühen Samstagabend das Problem. Unsere Tierärztin hat netterweise geantwortet und wir haben uns darauf geeinigt, ausnahmsweise abends noch eine ganze Schmerztablette zu geben statt nur einer halben und die Wirkung abzuwarten. Bei ausbleibender Besserung dürften wir dann auch am Sonntag zu ihr in die Praxis kommen. Okay, zu zweit haben wir Bou später am Abend dann auch den Garten nach unten und ins Schlafzimmer gebracht. Die Nacht war dann aber gar nicht schön, weil der arme Senior Magenprobleme hatte. So hat es sich für mich jedenfalls angehört, er hat sich immerzu die Lefzen geschleckt und ich hatte den Eindruck, es fehlt nicht viel bis zum Erbrechen. Zwei Stunden lang hatten wir beide keine Ruhe. Streicheln hat ihn immer beruhigt, aber wenn ich dann wieder im Bett war, weil es kalt wurde, ging es wieder los. Ein noch aus grauer Vorzeit vorhandenes Beutelchen mit Pulver zum Auflösen gegen Übelkeit wollte Bou partout nicht einnehmen. Schließlich habe ich mich sogar neben ihn gelegt mit Decke und Kopfkissen, um ihm Beistand geben zu können, aber das hat ihn gewaltig irritiert und auch nicht viel geholfen. Erst als ich dann nach zwei Stunden die Idee hatte, den Hund mal von der (schmerzenden) linken Seite auf die rechte umzulegen, ihn dazu zum Aufstehen kommandiert und dabei unterstützt habe (das ging nur jaulend) und er sich dann tatsächlich auf der anderen Seite wieder hingelegt hatte, war schlagartig Ruhe und wir konnten endlich beide wieder schlafen. Und am Sonntag ging es Bou dann auch viel besser, das Humpeln war weg. Morgens gab es zur Sicherheit erstmal nur wieder das "Um-zu-Wackeln" in der Nähe vom Haus, aber abends haben wir beide Hunde in den VW-Bus verfrachtet (Bou hat beim Heben wieder etwas gejault) und sind zum Berg ggenüber gefahren. Das fand Bou dann schon sehr toll, es gab total viele Duftstellen, und er musste bei jeder über Ninos Markierung noch drübermachen. Das war total wichtig. Aber Klara und Leon sind dann zu einer langen Runde davongezogen, während Bou und ich umgekehrt sind, noch den Parkplatz untersucht und dann im Auto gewartet haben. So war Bou recht gut erholt, als wir wieder zu Hause waren, und ist sogar aus dem Auto rausgehüpft. Er hat dann abends nochmal eine halbe Schmerztablette bekommen, aber nachts wieder Probleme mit dem Magen gehabt. Bei weitem nicht so schlimm wie in der Nacht davor, aber ruhig war es auch nicht. Komisch, denn bisher hatte er das anstandslos vertragen... Letzte Nacht gab es dann keine Tablette und auch keine Störung. Und Leon ist die ganze Zeit sooooo brav und lieb, nimmt sich zurück und wartet geduldig, bis der Chef endlich fertig ist, das ist einfach unglaublich toll von ihm. So z.B. auch letzte Nacht, als er mich geweckt hat, um in den Garten gelassen zu werden. Bou ist auch wach geworden und musste wohl auch Pipi, jedenfalls hat er zu fiepsen begonnen, als ich mit Nino nach oben gehen wollte. ALso habe ich mich erst um den Senior gekümmert, der schafft das Aufstehen ja nicht mehr so gut alleine, habe ihm die Kellertür aufgemacht und ihn in den Garten gelassen, gewartet, bis er fertig war und ihn wieder reinbegleitet. In der Zwischenzeit hatte Leon sich oben im Flur frustiert eingekringelt und wohl den Eindruck bekommen, er sei vergessen worden. Dass ich dann nach oben gekommen bin und ihn auch rausgelassen habe, hat ihn schon sehr gefreut. Und dass er dann auch noch Lob bekommen hat fürs Warten und auch dafür, dass er sein Geschäft ganz ohne Rumbellen im dunklen Garten erledigt hat, war so toll, da kam er ganz begeistert zu mir gehüpft und hat sich für ein langes Krauli an mich geschmiegt - im Nachthemd im dunklen Garten morgens um halb vier... Aber was soll man machen, er war ja wirklich so lieb.
  • 26.03.2025 Die Hovis und ich haben ein sehr verlängertes Wochenende ohne Herrchen und Klara überstanden - letzte Woche Mittwoch bis Sonntag abends waren wir für uns. Das hat schon geschlaucht, und die beiden haben auch ihre Familie vermisst (Hallo, sie sind schließlich die Bodyguards, so geht's nicht!) und sich dafür besonders eng an mich geklammert. Obwohl die Chefin morgens keine Termine hatte, nur einmal nachmittags arbeiten musste, und deswegen den Wecker ausgestellt hatte, war Leon schon der Meinung, dass regelmäßiges Aufstehen enorm wichtig sei - spätestens eine Viertelstunde nach der normalen Weckzeit hat er mich aus dem Bett geworfen. Einzig am Sonntag durfte ich wie immer eine Stunde länger schlafen bis zum zweiten morgendlichen Zwitschern von Klaras Vogeluhr. Woher Blondi wohl wusste, dass Sonntag ist? Jedenfalls hat er sich dann ein kurzes Krauli geholt, weil er so toll geschlafen hatte, und ist dann losgestürmt in Klaras Zimmer zum Wecken. Sehr enttäuscht kam er dann zurück (keiner da) und hat sich ganz ganz arg an mich gelehnt für ein langes Trost-Krauli. Nach dem Frühstück habe ich dann alle beide zum Spazierengehen aufgefordert, das kennen sie schon gar nicht mehr, denn normalerweise gehe ich jetzt erst mit Bou die Wege vorm Haus in jede Richtung ein Stückchen und mache danach mit Nino ganz unterschiedliche lange Spaziergänge mit oder ohne Autofahren. Jetzt waren sie beide total aufgeregt, dass sie zusammen los durften und dann auch noch mit dem Bus! Der musste sowieso mal wieder bewegt werden, und der Einstieg an der Seite ist einfach nicht so hoch wie beim neuen kleinen Auto in den Kofferraum, das habe ich mir mit Bou zugetraut. Besonders Bou war auch sehr angetan von dieser Bewegung und dass er mal wieder an der früheren Morgenstrecke schnüffeln konnte. Er mag ja auch das neue Auto nach wie vor nicht, aber über Bus-Fahren hat er sich sehr gefreut. Die Chefin durfte das Haus mittags auch verlassen, um sich Essen zu holen, damit waren die Herren sehr einverstanden, weil sie natürlich ihr Stückchen abbekommen haben. Schon am Samstag Nachmittag hatte die Chefin außerdem einen Rappel und hat die Rosenhecke um den Zaun herum geschnitten. Und sich dabei erlaubt, sich ZUR ESSENSZEIT draußen vor dem Zaun mit der Nachbarin zu unterhalten, ohne auf die (hungrigen) Hovis im Garten zu achten!!! Als die Chefin dann in den Garten gekommen ist, hat Leon erstmal einen Toberappel und Rennanfall bekommen, von dem er sich erst erholen musste, bevor er dann sein Futter vernichten konnte. Herrchens Ankunft am Sonntag Abend wurde sehr stürmisch gefeiert, besonders von Blondi.     ----     Ab und zu gehen wir (also Blondi und ich) jetzt auch wieder die ganz frühere Morgenstrecke aus den Tobezeiten mit Luna bzw. aus der Zeit vor Blondi und testen dabei aus, wie gut Luna schon duftet. Das mache ich aber meistens abends nach der Arbeit und am Geschirr, denn die Strecke wird von vielen Hundemenschen gelaufen, und beim ersten Versuch hat Nino sich zwar nicht wirklich für Luna interessiert, wollte mir dafür aber ein Stück weiter zu einer allein liegenden früheren Mühle mit Gastwirtschaft und Goldie-Zucht abhauen und ich konnte ihn am Halsband nur mit äußerster Mühe halten. Da war dann wohl eine der Damen läufig... Letzte Woche haben wir dann in dieser Richtung eine Runde gedreht, da war die Grundmühle zwar auch noch interessant, weil Leon von dort angebellt wurde, aber nicht mehr so sehr. Nächster Test morgen...           ----           Und leider hat mit dem schönen warmen Wetter auch die Zeckenzeit wieder voll begonnen, gestern hatte Nino eine Doppelzecke im Nacken, eine Doppelzecke zwischen den Augen auf der Stirn und eine in einer Augenmarke stecken. Der arme Hund sah regelrecht gepierct aus...
  • 11.03.2025 Wieder eine Woche vergangen, aus der es ein paar einzelne Geschichten gibt. Bou geht es je nach Tagesform (und Wetter, glaube ich) mal besser, mal schlechter. Gestern war er z.B. unglaublich fit, aber heute morgen dafür sehr sehr wackelig. Heute Nebel, gestern klares Wetter ohne Frost, wer weiß? Die ganze Woche über bin ich jetzt immer morgens und abends erst mit Bou vor dem Haus hin und her gelaufen, mal hierhin und mal dahin, wie er das wollte. Und danach dann mit Leon entweder auch direkt vom Haus aus losgelaufen oder auch zum Laufen gefahren. Am Donnerstag Nachmittag kamen drei schwarze Labradore vorbei, darunter eine Hündin, und beide Hovis haben schon im Garten die Nasen in die Luft gehoben und mit heiserer Seniorenstimme gejault bzw. laut gebellt. Bou ist dann später beim Laufen vor Aufregung dauernd hingefallen, hat aber auch im Liegen mit möglichst weit gerecktem Hals alles um sich herum abgeschnüffelt, geschleckt und sogar geklappert. Besonders toll von Madame Labrador fand ich eine Markierung neben einer wilden Rose, unter der ich dann Bou wieder hochheben musste - und weil es so toll gerochen hat, gleich nochmal... Fix und fertig, aber unbelehrbar wollte der Senior sich partout nicht zum Umkehren bewegen lassen bzw. ist dann eben mal in die andere Richtung direkt zur Hündin hin losgelaufen - für seine Verhältnisse sehr forsch und wild entschlossen. Wie bremst man eigentlich einen testosterongesteuerten klapprigen Senior-Hovi???  Irgendwann hat er es dann selbst gemerkt, dann musste ich ihn "nur" noch im Garten wieder nach oben befördern, damit Nino starten konnte. Der hat mich, am Geschirr angeleint, in sehr flottem Tempo losgezogen, aber immer wieder abrupte Stopps eingelegt, bei denen ich mehrfach beinahe über ihn geflogen bin. Freitags Abend hat Klara das Laufen übernommen, da war der Duft schon nicht mehr ganz so stark. Am Samstag Abend haben wir dann Bou mal wieder im Auto mit zum Laufen am Berg genommen, aber das fand er gar nicht so toll. Die Strecke schon, aber die Autofahrt mit Leon gemeinsam nicht, und er ist auch wieder sehr schnell hingefallen, wollte aber nicht umkehren, das findet Klara sehr anstrengend. Also haben wir am Sonntag wieder einfaches Ums-Haus-Wackeln gemacht, da rennt Bou auch lachend vor Begeisterung los. Inzwischen hat er dabei auch beide Nachbarinnen nach ewigen Zeiten mal wieder getroffen und sich Kraulis abgeholt, das hat ihm auch sehr sehr gut gefallen. Vor allem, wenn man beim Krauli verschnaufen kann und dann mit neuer Kraft weiter Richtung Duft und Frau laufen...
  • 04.03.2025 Heute ging es dem Senior wieder besser. Ich habe aber auch gar nicht erst versucht, ihn ins Auto zu laden, sondern bin auf den Wegen direkt vorm Haus mit ihm herumgelaufen. Außerdem mit Schuhen. Dabei hat Bou mich überrascht, wie weit er gekommen ist. Zunächst ein Stück bergauf an den Nachbarn vorbei. Da ist er dann irgendwann hingefallen, aber das war praktisch zum Häufchen-Machen, das geht im Liegen nämlich ganz klasse. Danach ein Stückchen in die andere Richtung und dann noch ein bisschen den Radweg - immer der Nase nach. Im Garten wollte er sich eigentlich hinlegen und nicht den Berg raufklettern, danach wollte er aber ganz bestimmt nicht rein ins Haus gehen und warten, während ich mit Leon laufe. Lieber Richtung Nachbarin zum Zaun wackeln, Nase in der Luft... Erst ein Stück Ente zum Warten hat ihn dann doch umgestimmt. Und Nino ist begeistert losgerannt für eine Runde durch den Wald. Den Tierarztbesuch habe ich dann doch verschoben, weil Bous Hinterbein heute morgen funktioniert hat. Stattdessen bin ich zum Einkaufen losgefahren, aber auch das wollte der Senior eigentlich nicht und ist hinter mir her gewackelt, statt mit Nino im Wohnzimmer zu warten. Erst bei dem zweiten Durchgang Ente hat er dann wohl das richtige Programm wiedergefunden, dass er Einkaufen eigentlich kennt und schon in seiner ersten Woche bei uns dazu nicht mitkommen wollte... Er hat es aber geschafft, mir ein schlechtes Gewissen zu verlassen und (völlig unnötigen) selbstgemachten Zeitdruck. Abends habe ich ihn wieder vorm Haus laufen lassen, diesmal ist er aber gleich mehrfach in Straßengräben hängen geblieben und war dadurch recht schnell außer Puste. Warten für Ninos Spaziergang war diesmal nicht so schlimm, Herrchen war schon da. Nino durfte zu seiner gewohnten Abendrunde im Auto mitfahren und dort die Spuren prüfen. Schon merkwürdig und ungewohnt, nur mit einem Hund zum Abendspaziergang zu fahren... Als wir zurückkamen, hat Bou fast schon geschrien zur Begrüßung, denn Herrchen hatte ihn ganz allein im Haus gelassen. Das mag der Senior gar nicht mehr, genauso wenig darf ich längere Zeit zusammen mit Nino unten sein, während er oben ist. Und das wird beim angedachten neuen Spazierengeh-System (so wie heute) ein Problem werden, da muss er dann aber durch. Wenn ich ihn allein nicht mehr sicher auch für die Heimfahrt ins Auto bekomme, dann kann ich ihn nicht mitnehmen, auch wenn mir das wahnsinnig leid tut. Nino jedenfalls ist endgültig wieder fit und bereit für die Damenwelt...
  • 03.03.2025 Bei den Rhönhovis ist irgendwie zur Zeit ein bisschen der Wurm drin und ständig was los - das kostet Nerven und verhindert Tagebuch-Einträge... Bou ist im Moment gesundheitlich halbwegs fit, baut aber doch irgendwie deutlich ab, seine Laufstrecken werden immer kürzer und der ganze Hund immer wackeliger. Es gibt gute und weniger gute Tage, am Sonntag hatten wir einen solchen, da habe ich ihn morgens recht weit gelockt (immer noch lange nicht so weit, wie er noch vor gar nicht langer Zeit gelaufen ist, aber weiter, als er selbst wollte), und auf dem Rückweg ging dann wirklich gar nichts mehr, sein rechtes Hinterbein hat ihn einfach nicht mehr getragen. Also habe ich ihn am Wegrand sitzen gelassen und das Auto vom Parkplatz rückwärts bis zu ihm hingefahren. Einsteigen ging auch nicht mehr, mit massig Adrenalin hab ich es geschafft, ihn ins Auto zu heben - und zu Hause auch wieder raus. Dann hat er ordentlich getrunken, den Vormittag verpennt und danach ging es besser. Gestern Abend hat er dann nach Rücksprache mit der Tierärztin noch eine zusätzliche halbe Schmerztablette bekommen, heute ging es ihm besser. Das werde ich jetzt ein paar Tage lang testen. Update abends: wieder alles wie gestern, keine Chance, Bou ins Auto zu bekommen, er wollte sich überhaupt nicht auf das Hinterbein stellen. Herrchen musste kommen und gemeinsam mit mir den Senior ins Auto heben. Eine Kralle ist wieder blutig, ist mir in der Wartezeit aufgefallen, also gibt es jetzt doch wieder die Schuhe. (Die hatte ich zuletzt weg gelassen, weil Bou nicht mehr sehr weit läuft.) Und  morgen früh werde ich dann wohl ohne Auto spazieren gehen und dann mal wieder die Tierärztin kontaktieren...     ----      In der Nacht auf Samstag, hatten wir das Problem, dass er am frühen Morgen gewaltig angefangen hat, sich zu schlecken. Mein Eindruck war, dass er Pipi musste. Also habe ich ihn zum Aufstehen kommandiert - was er mitten in der Nacht einfach nicht wahrhaben will - und rausgelassen, aber er wollte partout kein Pipi machen. Im Zimmer hat er aber sofort wieder ganz panisch und ohne Pause weiter am Penis geschleckt, also habe ich ihn nach einer Viertelstunde nochmal rausgejagt und jetzt endlich hat er einen Platz gefunden, wo er Pipi machen konnte, und danach konnte er dann auch ganz ruhig wieder weiterschlafen... Oh Mann!    ---    Aktuell beschäftigt Leon mich mehr, der hat am Mittwoch beim Abendspaziergang im Straßengraben irgendetwas gefunden, was er für fressbar gehalten hat, und bis ich realisiert hatte, dass er da was frisst, war es schon verschluckt. Mein Eindruck: ein matschiges, regennasses Brötchen. Na ja, nachts musste er mehrfach raus, morgens wollte er kein Trockenfutter (Bou allerdings auch nicht, deshalb habe ich eher an läufige Hündin gedacht), und den Tag über war er leicht gedämpft, aber eigentlich nicht schlimm auffällig. Auch am Freitag nicht, da wollte er das Trockenfutter genau wie Bou im Wohnzimmer und handgefüttert haben, nachmittags das Fleisch war kein Problem. Nur abends hat er sich dann in sein Hundebett getrollt, das war ein bisschen ungewöhnlich. Bis Samstag wollte er jede Nacht raus, war tags aber recht normal und ist auch gelaufen. Samstag abends war er dann aber richtig krank, hat sich ins Hundebett verzogen und dann vor meinen Füßen eingerollt, als ich nach ihn geschaut habe, und wirklich den Eindruck gemacht, dass es ihm nicht gut geht. Also habe ich die am Wochenende dienstbereite Tierärztin angerufen und bin dann auch abends noch hingefahren. Sie war begeistert, was für ein lieber Hund er ist und hat gemeint, sie hätte tausendmal lieber einen Hovi mit Charakter als einen Goldie... Aber außerdem hatte Leon Fieber und hat dann die übliche Kombi aus Antibiotikum und krampflösendem Mittel gespritzt bekommen, auch gleich vor Ort noch zwei Tabletten zur Darmsanierung, die er unglaublich vorsichtig aus der Hand gefressen hat. Ich glaube, die Tierärztin ist jetzt Fan... Leon wollte dann erstmal nicht wieder ins Auto, sondern den Ort erkunden, hier war er ja noch nie... Nachts musste er einmal raus, aber Sonntag ging es ihm schon deutlich besser. Aber immer mal wieder mit Situationen, wo ich mich gefragt habe, ob das jetzt wirklich alles gut ist. Nach einem gewaltigen Abendspaziergang und einem Krauli ist er dann ins Hundebett verschwunden, aber zu Herrchens Begeisterung und anders als in den Tagen davor wieder aufgetaucht, als Herrchen sich ein Brot gemacht hat. Heute war er auf dem Morgenspaziergang nicht so wirklich motiviert, aber  - das ist die ganze Zeit schon mein Problem - es kann ja auch einfach sein, dass es dort gerade nicht interessant nach Frau riecht und er nur mir zuliebe mitgeht und lieber anderswo laufen würde - wer weiß das schon. Mittags jedenfalls hat er dann einen kurzen Kuller-Anfall bekommen und seinen Plüschhund in den Garten getragen, das war richtig schön. Und seitdem ist er draußen, inhaliert und kommt nur kurz rein, um mich zur Gesellschaft mit nach draußen zu holen. Normalerweise hätte er da bei strahlendem Sonnenschein auch leichtes Spiel bei seiner Chefin, aber die hat nach diesem Wochenende Migräne und verträgt die Sonne nicht... Pech.    ----     Ach ja, seine frühere Kumpeline Luna hat er auch auf einem Spaziergang letzte Woche (vor dem Brötchen) getroffen und war nur an ihrem Hintern interessiert, was Madame aber (noch) total doof fand. Luna ist nämlich dann auch Mitte/Ende März mit ihrer Läufigkeit dran, das wird heftig.     -----       Und last, but not least: Leon hat seinen ersten Deckschein ergattert, Platz 2 für die hübsche Coco Chanell von drei wilden Eichen im Zwinger "Wart vom Calenberg". Mal sehen, ob das Schicksal es diesmal gut mit uns/ihm meint...
  • 20.02.2025 Gestern Morgen habe ich mal wieder einen bösen Schreck bekommen. Bou konnte so wie neulich schonmal nicht aufstehen, d.h. er hat es auch nicht geschafft, sich vorne hochzustemmen, so dass ich ihm hinten helfen kann. Immer wieder ist er zurückgefallen, und beim vierten Versuch hat er sich offenbar schlimm weh getan und ein paar Mal gejault. er hat dann natürlich sofort tröstende und beruhigende Streicheleinheiten bekommen, und auch Blondi ist mega-aufgeregt und total besorgt um seinen Chef herumgehüpft und hat ihn immerzu angestupst und geschleckt. Ob Bou das zu würdigen wusste oder bloß total nervig fand, weiß ich nicht, aber beim nächsten Versuch hat das Aufstehen (gemeinsam mit mir) dann geklappt und er konnte in den Garten gehen. Extra-Bonus: da kam gerade der Zeitungsbote, und das nötige Verbellen hat zusätzliche Lebensenergie geliefert... Den ganzen Tag über war er dann wieder wie immer, erst abends hat er begonnen, sich wie wild am rechten Ellenbogen zu schlecken, und er hat auch stark gehechelt und konnte sich gar nicht beruhigen. Geschleckt hatte er sich auch schon in der Nacht, nur die Stelle konnte ich da nicht sehen. Jetzt am Abend hat es ein sehr langes Krauli gebraucht, bis er sich entspannt und beruhigt hatte. Auch diesmal ist Leon angekommen und hat sich nach seinem Chef erkundigt. Schlafengehen war dann aber wieder ganz normal, und vergangene Nacht war das Schlecken auch viel weniger, so dass ich den schon angedachten Tierarztbesuch heute erstmal nicht gemacht habe.
  • 17.02.2025 So allmählich heilt Bous Narbe dann doch, es hat etwas länger gedauert als angekündigt, und wir hatten auch schon überlegt, ob Klara am Samstag mit ihm nochmal in die Tierklinik fährt, aber das hat sich dann doch als nicht nötig erwiesen. Auch mit dem Auto wird es allmählich besser, nach einem Zwischentief am Wochenende. Denn Klara war am Freitag Abend schon vor mir zu Hause und ist mit dem VW-Bus zum Spaziergang gefahren, was sofort Bous totale Begeisterung hervorgerufen hat und die Erkenntnis "es geht also doch..." Und außerdem ist Bou dann am Samstag Morgen noch schief auf die Hundetreppe getreten, die ist zur Seite weggefallen und der Senior hat sich beim Aussteigen überschlagen und ist vermutlich ziemlich schmerzhaft hingefallen. danach gab es dann wieder lange Diskussionen, ob man in das neue Auto einsteigen kann, und einen vor Angst zitternden Senior. Aber heute ging es wieder deutlich besser, die Richtung stimmt...
  • 12.02.2025 Nachtrag von gestern: morgens hat Leon (leider vor mir) einen Fuchs auf einem Feld gesehen und mir die Leine aus der Hand gezogen. Er hatte keine Chance, denn er musste diagonal über zwei Felder rennen, während der Fuchs auf halber Länge der kurzen Seite war. Auch als der Fuchs schon im Wald und außer Sicht war, ist Nino noch weitergerannt, bis er die Spur hatte zum Schnüffeln. Dann hat er aber auch meine Rufe gehört, übers ganze Hovi-Gesicht lachend zu mir geschaut, Lob gehört und das Handkörbchen mit Leckerli gezeigt bekommen, und dann ist er zum allerersten Mal überhaupt total begeistert losgeschossen und zu mir zurück gekommen, statt sich abholen zu lassen. Ein anschließender Satz über den Straßengraben und dann Leckerli vernichten und noch mehr Lob anhören, das ist so toll...
  • 11.02.2025 Das Einzige, was es nach der OP zu beachten gilt, ist, dass Bou nicht lange an der Narbe herumschleckt. Und weil er das ab und zu versucht und die Chefin heute einen Termin hatte und länger weg war, musste der arme Senior heute Vormittag einen Kragen tragen. Bäh, so was Doofes! So jämmerlich hat er wirklich noch nie aus der Wäsche geschaut... Mittlerweile habe ich aber gemerkt, dass die Wunde wohl immer ein bisschen blutet, wenn Bou sich schlecken will, und wenn man sie dann gleich abwäscht, lässt er auch das Schlecken sein.
  • 10.02.2025 Heute Nachmittag war Bous OP-Termin. Er hat sich wahnsinnig gefreut, allein mit Klara und mir los zu dürfen, und noch mehr, dass wir den VW-Bus genommen haben und nicht das blöde neue Auto. Aber Bou sollte sich nach dem Eingriff im Auto sicher und wohl fühlen können, und außerdem ist die Schiebetür vom Bus einfach niedriger als der Kofferraum des Suzuki, so dass ein eventuell nötiges Heben leichter fällt. Dr. Grappendorf fand die beiden Perianaltumore mustergültig, klar abgegrenzt und leicht zu entfernen. Beim Gehen in den OP hat er auch Bou beobachtet, natürlich Medikamente erfragt und dann gemeint, wahrscheinlich käme Bous Wackeligkeit eher aus dem Rücken mit neurologischer Ursache als aus der Hüfte. Aber mehr als die Scherztabletten, die Bou schon bekommt, zu geben, könne man kaum machen, höchstens mal die Dosierung 2x 1/2 statt 1x1 ausprobieren. Dann hieß es für Klara und mich warten, und nach etwa einer halben Stunde wurde Bou wieder gebracht und auf einem Orthobett abgelegt. Danach hat er noch sehr lange gebraucht, um halbwegs wach zu werden, nochmal lange, um sich aus der Seitenlage hochzurappeln und aufstehen ging gar nicht, weil er seine Hinterbeine nicht bewegen konnte. Der Tierarzt hat nochmal irgendwas gespritzt, aber Bou hat es immer noch nicht geschafft, aufzustehen, auch nicht mit Hilfe. Dafür hat er eine Menge Urin verloren und lag dann zum Teil in der Pfütze. Schließlich hat eine Arzthelferin eine Tragen geholt, auf die wir ihn gehoben und mit der wir ihn dann zum Auto befördert haben. Losfahren durften wir aber erst, als er im Auto aufstehen konnte, was mit Hilfe dort sehr viel besser ging, weil der Boden griffiger war. Nach kurzem wackeligem Stehen hat sich Bou aber gleich wieder hingelegt und hatte dann 45 Minuten Zeit, um weiter wach zu werden. Klara hat ihn immer wieder beobachtet, aber von Kollabieren (die Angst des Tierarztes) war nichts zu merken, stattdessen ging es dem Senior allmählich spürbar besser. Er konnte allein durch den Garten ins Haus laufen und war den restlichen Abend ziemlich frech aufgelegt. Nachwirkungen von Propofol, hat Klara gemeint... Jedenfalls ging es ihm wirklich so gut, dass es kein Problem war, Klara wieder nach Würzburg zu entlassen, nachdem sie vorher noch mit Leon eine lange Strecke gelaufen war. Bou konnte wie immer mit mir zum Schlafengehen durch den Garten laufen und hat insgesamt kaum mehr Hilfe benötigt als sonst auch.
  • 09.02.2025 Nach den vielen Tierarzt-"Einsätzen" mit Bou ging es heute mal um Leon. Genauer mit ihm zusammen zur Jahreshauptversammlung der RG Mitte der HZD, um Blondi der neuen RG-Zuchtwartin Kerstin Burger (Hovawarte vom Brockengarten) vorzustellen. Zunächst musste Nino aber im Auto warten, mit leicht geöffneten Fenstern und Wassernapf natürlich, weil schon sechs andere Hovis, darunter mehrere Rüden, im Tagungsraum waren, als wir kamen, und die Raumaufteilung verhindert hat, mit ihm auch nur halbwegs entspannt an einen freien Platz zu kommen. Also kurz schnüffeln lassen und dann Auto-Pause. Spätestens als es zum Mittagessen in den Speisesaal ging, sind die anderen Hovis auch in den Autos verschwunden, danach aber wieder rausgeholt worden. Nach Ende der Sitzung habe ich Nino wieder kurz bewegt, dann erstmal gefüttert, bis die anderen Hovis so nach und nach aus dem Hotel kamen, und dann sind wir losmarschiert und haben den Raum betreten. Kerstin saß gleich bei der Tür und unter ihrem Tisch lag ihre blonde Junghündin. Leon kam rein und hatte sofort Herzchen in den Augen und nur noch ein Ziel: BLON-DI-NE!!!!!! Leider war die junge Dame (Carry vom Terra Beda) von dieser Aufmerksamkeit überhaupt nicht begeistert und hat ihn mehrfach deutlich verwarnt. Nino war ziemlich verdutzt, hat sich umgeschaut, auf der anderen Seite des Raums eine schwarzmarkene Schönheit gesehen, die aber von ihren Menschen abgeschirmt wurde und auch offensichtlich nicht sein Beuteschema war, denn nach einem kurzen Überlegen hat er sich wieder BLONDINE zugewandt. Leider hat ihn jetzt die Chefin auf Abstand gehalten. Aber Nino wurde sehr bewundert, was für ein toller Rüde er sei und warum der denn noch nicht gedeckt habe. Ich habe auf Nachfrage von seinen zwei unglücklich verlaufenen Anfragen erzählt, das war ja auch ziemlich doof. Kerstin will sich für ihn einsetzen, und die Deckrüdenschau im Rahmen der diesjährigen Clubsiegerschau in Kassel, veranstaltet von meiner RG, ist natürlich auch schon so gut wie gebucht. Wie wir das mit der Ausstellung machen, muss ich dann sehen. Das hängt auch viel davon ab, wie es Bou geht. Nach der Rückfahrt hat Nino sich jedenfalls mächtig gefreut, seine Klara wiederzusehen und mit ihr eine große Runde drehen zu dürfen, während ich mit Bou nur ein kurzes Stück gegangen bin. Der hatte nämlich schlimmen Chefin-Entzug, gegen den auch Klara machtlos war.
  • 05.02.2025 Inzwischen war ich mit Bou auch in der Tierklinik, wo seine Stelle unter dem Schwanz wesentlich entspannter gesehen wird als bei unserer Haus-Tierärztin. Ein Blick, dann sofort ein Griff an die Hoden und dann die Diagnose "Perianaltumor" - häufig, fast immer gutartig, hormonabhängig (was bedeutet, ohne Kastration kann es wiederkommen) und ziemlich leicht zu entfernen. Das wurde mir auch sehr nahe gelegt, denn diese Tumoren bluten sehr leicht und immer wieder, gerne auch spontan ohne äußere Reizung, was man auch nicht mit Cremen in den Griff bekommt, und können im schlimmsten Fall entarten und bösartig werden (sagt das Internet). Heilungszeit 3-4 Tage, wird in dieser Praxis häufiger operiert. Deshalb habe ich dann gleich einen Termin für nächste Woche ausgemacht, und Klara nimmt sich einen Tag frei im Labor, um mir ein bisschen beizustehen mit einem Senior mit Narkose-Nachwirkungen. Spannend war es in der Tierklinik schon, auch für Bou, der sich im Wartebereich aber recht schnell neben mir hingelegt und nur ab und zu bei komischen Geräuschen den Kopf gehoben hat. Irgendein kleiner Rüde in Transportbox wurde kurzentschlossen auf Herrchens andere Seite gestellt, dann war bei beiden Herren Ruhe. Der kleine weiße Schäferhund-Welpe schräg gegenüber wurde erst interessant, als er von Herrchens Arm gelassen wurde und auch dann nur unter dem Aspekt, ob er gleich die eigene Ruhe stören wird oder nicht. Aber als dann auf dem Stuhl neben uns statt dem kleinen Rüden ein Zwergpudel mit Frauchen Platz genommen und vom Arm aus permanent gequietscht hat und auch immerzu gezappelt, fand der Hovi-Senior das eindeutig lästig. Dummerweise hat das überkandidelte Kleintier seine genervten Blicke nicht verstanden und immer weiter gehibbelt, aber dann wurde Bou auch aufgerufen. Nach der Untersuchung wollte er mal wieder nicht ins Auto steigen, auch nicht allein in den (ungewohnt kleinen) Kofferraum wie schon auf der Hinfahrt. Und seitdem unterwandert Bou das Einsteigen und büxt mal lieber aus Richtung Radweg, wo es aber auch unglaublich duftet. Montag Abend bin ich deswegen dann dort mit den beiden einzeln gelaufen, aber dass man tagsüber dorthin ausbüxt, heißt ja noch lange nicht, dass man abends bei einsetzender Dunkelheit dort laufen kann - dann ist schließlich Silvester... Nino war begeistert und hat auch insgesamt das Auto schon besser akzeptiert, findet es aber natürlich doof, wenn Bou ausbüxt und er selbst nicht hinterher kann, weil er an der Leine bzw. schon im Auto ist. Heute morgen habe ich deshalb erst nur Nino aus dem Garten gelassen und dann Bou einzeln ebenfalls an der Leine direkt zum Auto gebracht, das hat dann halbwegs gut geklappt. Vielleicht wird es doch noch was mit dem neuen Auto...       --------        Außerdem ist nach wie vor Liebeskummer angesagt, heute so arg, dass auch Bou dauernd raus will und dann aber doch wieder rein... Am Parkplatz unserer Morgenstrecke lässt offenbar jemand seine Hündin springen, da hat mir Leon am Montag schon die Leine aus der Hand gezogen und ist fast auf die Straße gerannt im Hormonrausch. Als ich ihn gerade wieder eingefangen hatte, kam auch ein Auto vorbeigeschossen, da hat er echt Glück gehabt.
  • 02.02.2025 Latest News von den Rhön-Hovis, zur Zeit leider immer nur in gelegentlichen "Häppchen", dann dafür viel auf einmal... Klara und ich hatten gerade entschieden, dass wir bei Bous verschiedenen Baustellen nichts mehr unternehmen wollen, da hat der Senior angefangen, sich ganz gelegentlich am Po zu schlecken. Und beim Versuch, die Stelle für eine liebe Bekannte (vom Bodensee...) zu fotografieren, habe ich dort dann Schleim entdeckt, außerdem waren es jetzt schon zwei offene Stellen. Also am nächsten Tag wieder zur Tierärztin, die sich das Ganze nochmal genau angeschaut hat. Sie meint, das Geschwür sei ganz schön tief und entwickle sich offensichtlich auch in die Breite, aber bei OP bestehe ein deutliches Risiko für Inkontinenz, sie würde dafür lieber in die Tierklinik verweisen, wo einfach mehr Erfahrung vorliege. Die Lage sei aber so, dass es kein Richtig oder Falsch mehr gebe, und ihrer persönlichen Einschätzung nach würde er den Sommer nicht mehr überleben... Heul-Alarm. Selber den vagen Eindruck zu haben und es so deutlich gesagt zu bekommen, sind halt doch zwei verschiedene Paar Schuh... Egal. Nächste Woche gibt es einen Besuch in der Tierklinik und von dort hoffentlich eine zweite Meinung, was noch geht oder eben auch nicht. Ich habe nach wie vor den Eindruck, dass es Bou gar nicht besonders stört, und Klara bestätigt mir das jetzt am Wochenende. Der Schleim ist auch wieder weg, wir reinigen die Stellen jetzt täglich und cremen mit Calendula und antiseptischer Wundcreme.    -----      Außerdem sind wir mit ganz anderen Dingen beschäftigt, denn seit Freitag Nachmittag ist das neue Hovi-Mobil endlich da. Kleiner als das alte, weil ja nun wirklich absehbar ist, dass nicht mehr lange zwei Hovis mitfahren, aber dadurch auch mit ganz neuen Einlade-Problemen. Zunächst war Leon total aufgeregt über meinen Geruch, als ich da ausgestiegen bin. Er hat mir immerzu die Hosenbeine und die Hände abgeschleckt, bis ich mich umgezogen und die Hände gewaschen habe. Schon abends, als Herrchen damit zum Fasching gefahren ist und wieder zurückkam, war das neue Auto aber kein Problem mehr. Und gestern für den Abendspaziergang dann das erste Mal Hovis einladen. Schwierig, weil sie auch die umgeklappte Rücksitzlehne als Liegefläche brauchen. Nino ist zwar unter dem Hundegitter durchgekrabbelt, damit Bou nach ihm reingehoben werden konnte, aber toll war was anderes. Für den Rückweg lag der Senior dann ja schon im Kofferraum, weil er früher mit seiner Laufstrecke fertig war, da wurde Leon dann über die Seitentür eingeladen. Leider passt das Heckklappengitter vom alten nicht ins neue Auto, dadurch wird es etwas knifflig. Heute morgen hatte Nino dann erstmal einen Tobe-Rappel und wollte etliche Male von einem Ende des Gartens zum anderen gescheucht werden - Sonne und Frost, perfektes Hovi-Wetter! Bou war dann schon ganz verwirrt, als wir recht spät doch noch zum Spaziergang aufgebrochen sind. Und dann wurde Nino im Auto angebunden (wie immer, um die Hände frei zu haben für Bou), wollte aber nicht hinter dem Hundegitter auf der Lehne liegen, sondern wieder aus dem Auto raus. Das Geschirr hat ihn ausgebremst und er hing ganz kläglich hinter dem Auto, gerade so mit den Pfoten auf dem Boden. Klara hat ihn losgemacht und ich habe entschieden, das Hundegitter auszubauen, weil es gestern auch Bou gestört hatte, der sich damit nicht drehen konnte. Danach Neustart, aber Nino wollte nicht mehr ins Auto rein und Klara musste ihn arg überreden. Schließlich dann auch Bou dazu, und die beiden Herren haben sich dann so arrangiert, dass einer vorwärts und der andere Rückwärts fährt und sie sich auf diese Art die Lehne als Liegefläche teilen konnten. Am Parkplatz wollte Leon dann aber nur raus und Bou am liebsten auch, aber der musste wie immer noch ein bisschen warten. Den Spaziergang in der Sonne hat Nino dann richtig genossen, Seele baumeln lassen für den Hovi. Und auch Bou fand es klasse, nicht aber die Rückfahrt, weil er sich da partout nicht neben Leon hinlegen wollte und so eben seeeehr wackelig saß. Im Garten hatte Blondi noch einen Renn-Anfall und musste vorher auch wortreich und schwungvoll Herrchen erzählen, wie doof das neue Auto ist... Wird schon noch werden, ein Gitter zum Abtrennen der vorderen Sitze und ein neues Heckklappengitter sind bestellt, und wenn ich dann wirklich mal nur mit einem Hund fahre, kann ich immer noch das Hundegitter hinter der Rücksitzbank wieder einbauen und die Rücksitzbank hochklappen. Abends hatten wir ordentlich Probleme, Nino zum Einsteigen zu bewegen und haben ihn letztendlich reingehoben. Den Spaziergang hat er dann aber genossen und für den Rückweg ist er auch wieder selbst ins Auto gesprungen.         --------      Und der Damenduft ist auch immer noch nicht weg und beschäftigt besonders Nino den ganzen Tag ☹️.
  • 24.01.2025 Willmarser neueste Nachrichten: Bous Zahn- bzw. Maulproblem hat sich auch nach zehn Tagen eklig bitterem Antibiotikum kein bisschen verändert, ebenso wenig wie die Stelle unter dem Schwanz, die die Tierärztin jetzt als kirschgroßes Geschwür klassifiziert hat. Und wir hören zum ersten Mal, dass man sich überlegen muss, ob man noch was unternimmt und wenn ja, was, denn für beides wäre eine Narkose unumgänglich. Der Schleim im Maul (ganz hinten oben) scheint Bou nicht besonders zu stören, obwohl die Tierärztin da ein großes Loch fühlt. Lege artis müsste das abgeklärt werden, aber sie meint, das kann sogar MRT bedeuten und am besten Tierklinik, weil sie selbst wahrscheinlich nicht die Ausstattung hat, um dann behandeln zu können, wenn man die Ursache gefunden hat. Kann alles sein von fauligem Zahn (meint sie aber eher nicht, weil das weh tut) über Speicheldrüsenprobleme, Tumor, Knochen... Da Bou damit aber offenbar wirklich keine Probleme hat, würde sie persönlich dazu neigen, es einfach sein zu lassen angesichts seines Alters. Anders sieht es mit dem Geschwür kurz unterhalb des Afters aus. Das tut ihm wahrscheinlich weh, meint sie, und es ist definitiv im Weg, wenn ich Bou dauernd hochheben muss. Aber auch das kann nur entfernt werden unter Narkose, und dann muss mit einer Heilungszeit von bis zu sechs Wochen gerechnet werden und natürlich den unmittelbaren Folgen der Narkose. Immerhin sind Herz und Lunge wohl theoretisch fit genug dafür. Aber die Narkose letztes Jahr zum Hüfte-Röntgen war ja schon fürchterlich und hat den armen Senior den ganzen Tag komplett außer Gefecht gesetzt, und mittlerweile ist er noch viel wackliger auf den (Hinter-)Beinen, ich weiß nicht... Bou hat jetzt auch eine große Furcht vor Glätte entwickelt, traut sich nur nach längerem Nachdenken auf den Balkon (wo es rund um den Pool tatsächlich häufiger glatt ist, aber auch gestreut wird) und will auf den Spazierwegen nur noch auf dem Wiesenstreifen am Rand gehen. Leider ist der aber wenig bis gar nicht gemäht, und größere Grasbüschel sind ja schon ausreichende Hindernisse, um unseren Wackelmann zu Fall zu bringen, weil er mit den Hinterpfoten daran hängen bleibt - das wird jetzt gerade wirklich schwierig, mit ihm zu laufen. Irgendwie scheint sich auch seine Kondition verringert zu haben, denn abends kommt er jetzt nicht mehr so weit mit Leon mit wie sonst. Gestern war es ganz schlimm, da habe ich ihn am Umkehrpunkt schon kurz sitzen gelassen, damit Nino sich umschauen und alles abschnüffeln konnte, aber weil Bou dann auf dem Rückweg auch dauernd hingefallen ist, habe ich das wieder gemacht und bin mit Leon allein zum Auto gelaufen, um Bou dann mit dem Auto einzusammeln. Nino erst begeistert in forschem Tempo los, dann aber zunehmend besorgt ("Chefin, wir haben den Chef vergessen!!!"), bis er das Auto gesehen und den Plan verstanden hat. Und Bou war beim Abholen total erleichtert, dass ich ihn doch nicht komplett vergessen habe, ist dann aber gleich erst nochmal in die Schlehenhecke neben dem Weg gefallen, bis er auf der richtigen Autoseite zum Einsteigen war... DAs neue Hovimobil zieht sich auch hin, so lange fahren wir weiter den VW-Bus. Ein bisschen graut es mir auch davor, das neue Auto zu haben, denn dann muss ich Bou wieder höher heben und er muss mit der Treppe aussteigen, außerdem wird es eine Umgewöhnung, mit umgeklappter Rücksitzbank zu fahren und sich sozusagen "in Reihe" ins Auto zu sortieren. Mal sehen, wie flexibel der Senior da noch ist.         --------         Und zum Schluss noch eine kleine Geschichte. Bou hat jetzt auch zunehmend Schwierigkeiten mit der Gartentreppe und ist auch hier schon einige Male hingefallen. Vor ein paar Tagen habe ich noch irgendwas aus der Küche geholt und kam zum Morgenspaziergang etwas nach den Hovis in den Garten, habe aber keinen der beiden gesehen. Während ich mich noch verwundert umgeschaut habe, ob die beiden vielleicht schon die Treppe runter gegangen sind, kam um die andere Hausecke Blondi gesprungen ("Chefin, hier sind wir!!!") und hat mich abgeholt. Wir gehen jetzt nämlich ums Haus herum, über die Terrasse und dann durch den Garten (so wie abends zum Schlafengehen) zum zweiten Hoftor, damit wir die Treppe umgehen. Aha. Na ja, warum nicht.
  • 18.01.2025 Schon wieder so viel Zeit rum... Mit Silvester-Angst kämpfen wir immer noch, das hat bei Bou nach Neujahr noch ganz intensiv bis zum 3.1. gedauert, und nachdem ich jetzt wirklich einige Male das Pech hatte, immer dann, wenn ich einzeln mit den beiden den Radweg gelaufen bin, ausgerechnet bei der Strecke mit Bou einen Jägerschuss zu hören, hat sich die Silvesterangst jetzt in Angst vor dem Radweg "umgelagert". Da musste ich z.B. vorgestern Bou vorwärts ziehen, weil er schon gar nicht mehr in diese Richtung losläuft. Nächstes Mal muss auf jeden Fall Klara mit Nino mit, damit diese Baustelle wieder abgestellt werden kann.    ----      Außerdem ist seit dem 6.1. das Hovimobil unrettbar kaputt und wir müssen mit unserem VW-Bus fahren. Die Hunde stört das nicht so wirklich, da kann man viel besser aus dem Fenster schauen... Aber Frauchen traut sich damit bei Glättegefahr eher noch weniger zu fahren, so dass wir jetzt eben einige Male nicht zum Spazierengehen gefahren, sondern auf dem Radweg vorm Haus gelaufen sind, womit wir wieder bei Bous Silvesterangst wären... Neues Auto ist in Arbeit, aber noch nicht da, und es wird dann auch spannend, weil es etwas kleiner werden wird und beide Hovis wahrscheinlich nur mit umgeklappter Rücksitzbank reinpassen. Das bedeutet dann ein völlig neues Eingewöhnen mit neuen Routinen beim Ein- und Aussteigen. Mal sehen, wie die beiden damit zurechtkommen werden.    -------     Nachdem Klara letztes Wochenende bei ihrem Freund war, ist sie seit gestern wieder hier und die Begeisterung war riesig, als sie angekommen ist. Sie hat dann auch die Spaziergänge mit den Hovis übernommen, was gut war, denn ich bin im Geschäft wegen Internet-Ausfalls sehr lange aufgehalten worden. Klara stand vor der Wahl, die zukünftige neue Auto-Situation mit Herrchens Auto auszuprobieren oder eben ohne Auto zu gehen. Nachdem sie über Bous neue Spazierweg-Spinnerei informiert war, hat sie sich mit beiden auf den Weg Richtung Dorf gemacht, das war aber sowas von klasse! Leon ist schon wieder mal im Hormonrausch und wollte am liebsten zu Luna in den Garten, ist dann aber wohl doch auch weitergelaufen. Und auch Bou war sehr glücklich, dass er dem "Horrorweg" entkommen konnte...      -----------            Und auch bei der Tierärztin waren wir schon wieder, diesmal mit dem Senior, der eine ganz komische Schleimablagerung hinter dem letzten Backenzahn hatte und außerdem eine immer mal wieder blutende Stelle unter dem Schwanz. Im Maul fehlt wohl inzwischen der hinterste Backenzahn oben rechts und stattdessen sitzt da eine Entzündung, gegen die es jetzt Antibiotikumstabletten gibt, weil die Tierärztin nicht gerne mit Narkose schneiden wollte. Und für die Stelle unter dem Schwanz eine Salbe, die allerdings bisher nicht so richtig angeschlagen hat. Da müssen wir nochmal nachhaken. Langweilig wird es so schnell jedenfalls nicht!
  • 01.01.2025 Kurz vor Mitternacht ist es gestern dann mit den ersten Böllern doch noch sehr plötzlich Silvester geworden... Bou hat richtig entsetzt hochgeschaut, aber es war zu spät,. um noch außen durch den Garten nach unten zu gehen - zu viel laute Knallerei. Über die Treppe wollte er aber auch nicht laufen, auch nicht mit Hilfe. Aber einen Schutzraum wollte er doch haben, also haben Klara und ich ihn gepackt und gemeinsam die Treppe nach unten getragen. Dort war auch Nino schon sehr panisch und froh über Gesellschaft. Allerdings war Klaras Zimmer verschlossen, weil ihr Freund da ist, und auch das Zimmer, in dem ich sonst schlafe, durch meine Schwester belegt. So haben die beiden schließlich erstmal versucht, in den Hundebetten im Flur zu überleben, aber irgendwann hat Nino dann durchgesetzt, dass wir doch ins Schlafzimmer gegangen sind. Klara hat sich zu ihrem Freund verzogen, aber mein Neffe Henrik hat Leon stattdessen Gesellschaft geleistet. Henrik und Leon haben schon von Beginn an eine ganz besondere Beziehung und sind sich sehr ähnlich, das hat wirklich gut geklappt. Nach einer guten halben Stunde wurde dann allmählich das Feuerwerk weniger, Leon hat sich mit Henrik nach oben getraut und Bou konnte ganz langsam mit Zittern aufhören. Bou hat dann auch wieder bei mir im improvisierten Schlafzimmer geschlafen, Nino im Flur. Morgens musste Bou dann den halben Wassernapf leer saufen und mal für Pipi raus, dann konnten beide noch weiterschlafen. Und der Morgenspaziergang war trotz heftigem Gegenwind richtige Erholung für die Hovis und irgendwie auch die Gewissheit, dass wieder alles normal ist - bis auf den Besuchstrubel natürlich.
  • 31.12.2024 Dieses Jahr entwickelt sich Silvester höchst ungewöhnlich. Zunächst sind am Sonntag die Kinder meines Bruders hier eingetroffen. Alle drei wurden begeistert empfangen - okay, das Auto meines ältesten Neffen kannte Nino noch nicht und hat es deswegen heftig verbellt, aber die ausstehenden Personen waren dann toll. Abends kam meine Nichte mit dem Zug an, Klara hat dir abgeholt und ich musste alleine mit den Hovis laufen. Einzelspaziergang auf dem Radweg vorm Haus. Bei Bou kurz nach dem Wenden weit weg ein einzelner Schuss eines Jägers, und schon ist der Senior derart losgerannt, dass ich kaum hinterher gekommen bin. Eindeutig Silvester! Bis ich mit Leon zurück war, hatte er sich aber wieder beruhigt. Gestern kamen dann nachmittags auch meine Schwester mit ihrer Familie und meiner Mutter, da hat Bou schon Verdacht geschöpft. Er hat sich aber noch ins Auto heben lassen und ist wenigstens kurz gelaufen. Wieder zu Hause kam dann auch noch mein Bruder, außerdem hat Bou sich einmal erschreckt und ist auf den gefrorenen Wasserspritzern rund um den Pool ausgerutscht und hingefallen, somit war glasklar: es ist Silvester, jetzt aber wirklich! Bou ist nur noch mit viel Überredung, wortwörtlich Stütze von mir und zitternd rausgegangen, auch der Weg durch den Garten zum Schlafengehen war sehr schwierig. Leon hat sich anstecken lassen oder war fix und fertig von der ganzen Truppe und ungewohnter Aufmerksamkeit, er war jedenfalls noch vor Bou unten. Dort allerdings nächstes Problem: Schlafzimmer von der Chefin jetzt Gästezimmer und zu, Chefin hat sich ein Notquartier in der Waschküche gebaut. Bou hat lange gebraucht, bis er dich dort hinlegen konnte und hat immer wieder nach Feuerwerk gehorcht. Und Leon war erst in Klaras Zimmer, kam dann aber angefiepst und hat mich zum Schlafzimmer geführt - da schlafen, Chefin! Blondi hat auch nachts keinen Platz in meiner Nähe gefunden, weil Bou sich in der Tür quer gelegt hatte, dort dann aber gut geschlafen hat. Heute morgen hat Nino sich dann schon sehr über das Morgenkrauli von mir gefreut... Beim Abendspaziergang war Bou extrem ängstlich, musste Meter für Meter vorwärts gelockt werden und wollte nach dem Häufchen keinen einzigen Schritt weiter gehen und dann im Haus zunächst dicht bei mir liegen. Später haben alle immerzu irgendwas zu essen schnabuliert, da lag er dann bei den Tischen mitten im Getümmel und hat geschlafen. Nino auch. Dan gab es gegen halb neun das erste Feierwerk, und Nino hat sich besorgt aufgerichtet und umgeschaut, während der Senior einfach weitergeschlafen hat. Mein Bruder hat lachend gemeint, Silvester sei ja gestern gewesen, heute wär bloß Familientreffen mit Krach draußen... Mal sehen, wie es weitergeht. Nino jedenfalls hat sich kurz danach nach unten verzogen und sich sehr gefreut, dass ich ihm dort Gesellschaft geleistet habe.